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1 Kommentar

Mein Vetter Winnie

DEINE MEINUNG?


1992

Genre: Komödie, Krimi

Spieldauer: ~ 105 Minuten

Regie: Jonathan Lynn

Cast: Marisa Tomei, Joe Pesci, Bruce McGill, Chris Ellis, Ralph Macchio, Austin Pendleton, Lane Smith, Fred Gwynne, Mitchell Whitfield

Kurzbeschreibung: Was machen zwei junge Burschen, wenn sie mitten im Sommer-Trip irgendwo im Nirgendwo tief in Problemen stecken? Ganz klar - sie rufen ihre Mutter an. Und Mama Gambini hat auch gleich eine Idee. Der einzige Anwalt im Clan, der entfernte Vetter Winnie, muss den beiden aus dem Schlamassel helfen. Denn die Situation für Bill und Stan ist diesmal wirklich brenzlig. Sie sollen auf dem elektrischen Stuhl landen. Pech ist nur, dass Winnie bis jetzt kein einziges mal vor Gericht gestanden hat. Noch schlimmer ist allerdings, dass er von Taktik und Juristerei wohl wirklich gar keine Ahnung hat. So kommt, was kommen muss - der Anwalt landet selbst im Knast. Fröhliche Aussichten für die beiden Jungs - die Schlinge zieht sich immer enger um ihren Hals. Da bleibt eigentlich nur noch ein Ausweg: Mona Lisa, Winnies Freundin, muss die brenzlige Angelegenheit eben selbst in die Hand nehmen.


Filmkommentare (1)


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Jason
19.12.09 - 17:28
Winnie ist Anwalt. Kein besonders guter. Aber immhin. Seine Zulassung hat er noch nicht besonders lange und er kann auch nicht behaupten, auch nur ein Verfahren gewonnen zu haben. Aber, wie gesagt, er ist Anwalt und als solcher muss er seinen fälschlicherweise wegen Mordes angeklagten Vetter samt seinem Kumpel verteidigen. Weil seine Verhandlungstaktiken aber höchst unkonventionell sind, landet Winnie schließlich selbst hinter Schwedischen Gardienen ...

Joe Pesci ist vor allem als Darsteller von Mafiosi und Kleinkriminellen bekannt. Seine Wutausbrüche sind legendär (vor allem in Casino) und so ist er in Mein Vetter Winnie in einer eher ungewöhnlichen Rolle zu sehen: Als Rechtsverdreher Winnie. Er muss seinen Vetter mitsamt dessen Freund aus der Patsche helfen. Die beiden waren auf Spritztour und haben es irgendwie zustande gebracht, als Mörder zu gelten - eine heikle Aufgabe, der Winnie überhaupt nicht gewachsen ist. Auf ebenso lustiger wie respektloser Weise versucht er, Richter und Geschworene von der Unschuld seines Verwandten zu überzeugen, landet schließlich aber bedingt durch sein seltsames Auftreten selbst im Knast. Seine Klienten verlieren deshalb das Vertrauen zu ihm und so beginnt ein ausgesprochen unterhaltsames Hin- und her zwischen ihnen und dem neu dazugekommenen Pflichtverteidiger. Als dann noch Mona Lisa (Marisa Tomei) zur Hilfe eilt um Winnie - ihrem Freund - zu helfen, nimmt der Film richtig an Geschwindigkeit und Humor zu. Zwar könnte man als Kritikpunkt anmerken, dass Mein Vetter Winnie nicht unbedingt viel Tiefgang besitzt und überhaupt kein Thema richtig kritisch betrachtet. Allerdings gehe ich nicht davon aus, dass er das überhaupt will.

Stattdessen möchte er unterhalten und das schafft er auch. Er ist eine leichtbekömmliche Filmkomödie mit tollen Schauspielern, einer witzig inszenierten Geschichte, herausragenden Dialogen und natürlich den ein oder anderen Tricks, derer sich Mona Lisa und Winnie bedienen, um den Spieß vor Gericht doch noch umzudrehen.

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