Hosted by World4YouSonntag, 18. November 2018
 

1 Kommentar

Ghosts of Mars

DEINE MEINUNG?


2001

Genre: Horror, Sci-Fi, Action

Spieldauer: ~ 94 Minuten

Regie: John Carpenter

Cast: Jason Statham, Natasha Henstridge, Ice Cube, Clea DuVall, Joanna Cassidy, Pam Grier, Peter Jason, Wanda De Jesus, Lobo Sebastian, Richard Cetrone, Liam Waite

Kurzbeschreibung: Der Mars im Jahre 2176. Mehr als 640.000 Menschen haben die überbevölkerte Erde verlassen und leben mittlerweile in versprengten Siedlungen auf dem roten Planeten. Dort werden in unzähligen Minen die wertvollen Bodenschätze abgetragen. In Shining Canyon ereignet sich bei einer dieser Operationen ein verheerender Zwischenfall: Eine lange verschwundene Ur-Zivilisation des Mars wird zu neuem Leben erweckt. Und beginnt einen unbarmherzigen Feldzug gegen die menschlichen Einwohner.


Filmkommentare (1)


Beitrag schreiben


Chev
22.11.13 - 19:03
Schlecht, schlechter Ghosts of Mars...
Ich weiß gar nicht wo ich bei diesem Schrott anfangen soll. Nun, wenn ich an John Carpenter denke, dann gefallen mir eigentlich nur seine Werke vor 1990. Alles was danach kam ist/war nur noch Ramsch. Carpenter hat sich meiner Meinung nach einfach nicht weiterentwickelt und lebt nur noch vom Ruhm vergangener Tage.

Bevor ich mir den Film angeschaut habe, habe ich mir den Cast durchgeschaut. Natasha Henstridge, Ice Cube, Jason Statham, Pam Grier... na das liest sich doch schonmal gar nicht so schlecht.

Der Cast:

Die schauspielerische Darbietung aller genannten ist eine hochgradige Katastrophe. Pam Gier ist so unglaublich schlecht, das es geradezu ein Segen ist, das sie noch im ersten Viertel des Films die Bühne bereits wieder kopflos verlässt. Danke dafür.
Jason Statham hat eine Nebenrolle bekommen, die so unglaublich schlecht zu ihm passt wie nur möglich. Noch dazu scheint er irgendwie ein Gesichtsproblem zu haben. Seine laienhafte Mimik ist derartig amateurhaft - da reicht es nur zum Kopfschütteln.
Ice Cube. Mister Ich-hab-den-finstersten-Blick-überhaupt ist der einzig nennenswerte Part hier, der schauspielerisch wenigstens den Kopf über Wasser halten kann, obwohl das miese Niveau bis zum Hals reicht. Das die Dialoge so grottenmies sind, dafür kann er nichts.
Naja und Natasha Henstridge, die Hauptakteurin. Ich habe noch keinen Film mit ihr gesehen in der sie derart mies in Szene gesetzt wurde. Man fragt sich ob das Budget insgesamt nicht gereicht hat um die eine oder andere Szene zu wiederholen. Da scheint jemand dauernd nur gerufen zu haben:CUT - die Szene ist im Kasten. Nächste Szene, wir müssen bis heute abend fertig sein.

Die Handlung:
DIe Handlung bleibt genau da wo sie spielt. Hinterm Mond. Was für ein Quatsch. Die ersten 25 Minuten kommt statt Spannung nur Langeweile auf.
Der Mars wurde bevölkert und es wird nun Erz abgebaut. Dafür gibt es viele kleine Städte, sogenannte Goldgräberdörfer. In einem dieser Ghettos hat man bei einer Sprengung einen Eingang gefunden. Daraus entströmten Marsbewohner. Entströmten, deswegen, weil sie wie ein Nebel zu sein scheinen. Sie nehmen besitzt vom Körper der Invasoren und kämpfen dann in dessen Körper. Warum sie dafür die Opfer an die Decke hängen und deren Kopf abtrennen bleibt unbekannt. Diese Marsianer wollen jedenfalls ihren Planeten zurück. Die Erdlinge wollen nicht gehen.

Das Ganze wird im Erzählerstil gezeigt. Die Überlebende Natasha Henstrigde erzählt die Geschichte vor dem Tribunal. Daher gibt es immer wieder überflüssige Sprünge und unnötige Rückblenden.

Gravierende Mankos:
Die Marsianer bohren sich irgendwelche Gegenstände ins Gesicht, piercen sich wo es nur geht ohne rechtes Schmerzempfinden, aber ein Schlag ins Gesicht lässt sie vor Schmerzen schreien. Sie sind intelligent genug um Gebäude für Gebäude in die Luft zu jagen, aber zu blöd das Gebäude in dem sich unsere Erdlingspolizei verschanzt hat ebenfalls zu sprengen. Hierfür wird dann eher auf die guten alten Rammböcke des Mittelalters zurückgegriffen.
Die Erdlinge haben den Mars besiedelt. Dort ein Atomkraftwerk erstellt und eine Bahnlinie errichtet. Sie benutzen für die Kommunikation Funkgeräte - die aber von Beginn an nicht funktionieren. Kein einziges. Gezählt habe ich 5 die alle nicht gingen. Warum eigentlich nicht?
Die Marsianer benutzen zur Kommunikation eine Art Babysprache. Ich habe immer nur Bananarama verstanden. Heimliche Werbung für die Auferstehung der Popgruppe aus den 80ern?

Die Dialoge:
Die Dialoge hätte jeder Amateuer besser schreiben können. Ich vermute sogar das diese absichtlich so dumm und sinnfrei gehalten wurden. Anders kann ich es mir nicht erklären. Das muss Absicht sein.


- Könnte man das Atomkraftwerk zur Explosion bringen?
- Ja, man müsste nur die Trennwände entfernen.
- Was würde dann passieren?
- Dann hätte man eine kleine Atombombe, die bumm macht.



Oh bitte...

Vom Schlussdialog zwischen Henstridge und Cube will ich gar nicht erst reden. Der wäre sogar in Expendables noch unglaubwürdig.

Fazit:
Für mich der mieseste Film den ich in der letzten Zeit gesehen habe. Ich hätte ihn auch abgeschaltet, wenn ich hier nicht eine Rezi hätte schreiben wollen und dazu nunmal der komplette Film gehört.
Die bekannten Schauspielernamen täuschen hier. Selbst wenn man sie sonst mag, sind sie hier die Laientruppe vom Dienst.
Dieser Film ist nur etwas für Trash-Liebhaber und Freunde der LowBudget Unterhaltung. Alles findet nämlich im Rotdunklen statt und nur an einem Ort.
Alles in allem reine Zeitverschwendung!

Antwort abgeben


Angemeldet bleiben?
Amazon Prime Unbegrenzter Seriengenuss