1 Kritik   4 Kommentare

Irreversibel

DEINE MEINUNG?


2002

Genre: Krimi, Drama, Mystery, Romanze, Thriller

Spieldauer: ~ 100 Minuten

Regie: Gaspar Noe

Cast: Monica Bellucci, Vincent Cassel, Jo Prestia, Albert Dupontel, Philippe Nahon, Gaspar Noe, Fatima Adoum, Eric Moreau, Le Quellec, Jean-Louis Costes, Nato, Fesche, Titof, Michel Gondoin, Isabelle Giami, Jara-Millo, Mourad Khima, Christophe Lemaire, Stéphane Derdérian, Hellal, Stéphane Drouot, Foulaux

Kurzbeschreibung: Irreversibel. Weil die Zeit alles zerstört. Weil bestimmte Taten nicht gut zu machen sind. Weil der Mensch ein Tier ist. Weil der Wunsch nach Rache ein natürlicher Impuls ist. Weil die meisten Verbrechen nicht bestraft werden. Weil der Verlust eines geliebten Menschen einen trifft wie ein Blitz. Weil die Liebe der Ursprung des Lebens ist. Weil Vorahnungen den Lauf der Dinge nicht ändern. Weil die Zeit alles aufdeckt. Das Schlimmste und das Beste. Alex wird auf dem Heimweg von einer Party brutal vergewaltigt und misshandelt. Sie ist alleine nachhause gegangen ohne ihren Freund Marcus, von dem sie ein Kind erwartet und der nicht in der Lage ist, die zarten Gefühle, die zwischen ihnen bestehen, zuzulassen. Ohne Pierre auch, ihren Ex-Freund, der sie noch immer liebt. Was folgt, ist eine Jagd von Marcus und Pierre, getrieben von Verzweiflung und blinder Rache. Eine Irrfahrt durch die Nacht, die in einem Sado-Maso-Club der Schwulenszene mit einem Mord endet, der genauso sinnlos ist, wie die Tat an sich. Der Falsche wird gerächt, die Dunkelheit wird nicht vertrieben. Die Geschichte wird rückwärts erzählt, vom unfassbaren Dunkel ins alltägliche Licht, das uns nicht davor bewahrt, dass die Zeit alles zerstört.


Filmkommentare (4)


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wrachris
17.01.17 - 12:22
Ich sehe das etwas anders... finde gerade die Kameraführung einzigartig und beschreibt die Aufgeregtheit und die Nervosität der Darsteller.

In Summe kein Film für Zartbesaitete, es gibt Szenen (Tötung, Vergewaltigung) wo man sich schon echt anstrengen muss nicht hinzusehen- Noe provoziert wie immer auf voller Länge.
Meiner Meinung nach für solche Arthouse Filme der beste Weg um Stunden nachher noch darüber nachzudenken. Daher für das seichte Hauptabendprogramm gänzlich ungeeignet, ebenfalls wenn man nachher vorhat gleich schlafen zu gehen...

Die Message die dieser Film mitteilt und auch das damit verbundene Leid bzw. der Hass der Darsteller ist perfekt umgesetzt.

Noe- man liebt ihn oder man hasst ihn wie auch die Bewertungen hier zeigen!

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wrachris
17.01.17 - 12:25
PS: Über die Hauptdarsteller und deren schauspielerische Fähigkeit muss man in einem Insiderforum glaube ich nicht diskutieren. Mit Cassel ist mir noch nie ein Film aufgefallen, der durch Ihn nicht TOP besetzt war- einer der fähigsten Schauspieler unserer Zeit!
Vanuschka
13.02.12 - 21:08
Dieser Film hat eine schlechte Kameraführung, langweilige viel zu lang gezogene Szenen und die Story ist auch nicht der Hit. Dieser Film ist sowas von nichts empfehlenswert. LOHNT SICH NICHT!

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kurenschaub
24.06.11 - 21:36
Alex (Monica Belushi) wird Nachts in einer engen, kaum frequentierten Unterführung hundsgemein vergewaltigt und zutiest erniedrigt inkl. brutalster Fußtritte und Faustschläge.
Extrem gezeichnet liegt sie auf einer Bahre des Rettungswagen.
Ihr Freund und ein Bekannter schreien nach Rache, eine Irrfahrt durch die Nacht beginnt und endet im Sado Maso Keller "Rektrum", einem Perverslingsparadies sondergleichen ...
Die Geschichte ist von rückwärts nach vorne erzählt, abstoßend, morbide, beklemmend, erschütternd, manchmal zuwenig gut und der avantgardistische Electronic Soundtrack passt in seiner gewollten Abartigkeit wunderbar dazu.
Die eigenwillige Umsetzung mit vorerst 30 Minuten Wackelkamera und Drehschwindel ist nicht unbedingt mein Ding, rohe Gewaltszenen waren es sowieso nie wirklich.
Ich gebe zu,dass der Movie fallweise auch recht anstrengend für mich war um überhaupt durchzuhalten, da Zauberworte wie Gefühl völlig auf der Strecke bleiben.
Trotzdem hat er seine Berechtigung auf Anerkennung eines höheren Standards in einigen Sequenzen und so bietet er auch eine Qualität im künstlerischen Sinn, die Machart allein schon ist alles andere als konventionell und zeigt uns mit letzter Konsequenz, wie weit der Mensch in seiner massiven Gewaltbereitschaft zu gehen fähig ist.
Das schönste an diesem Film war aber für mich das Vorerlebnis, die Kritik von Jason auf FE (woran das Werk freilich unbeteiligt ist) , der mit seiner intellektuellen Sichtweise den Streifen auf seine Art völlig richtig und klug beschrieben hat und dem ich es eigentlich zu verdanken habe, das diese verstörende DVD nun bei mir zu Hause steht.

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