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Supernatural - Staffel 1
77.3/100

Supernatural - Staffel 1 Alle Staffeln

TV-SERIE • 2005 • 14 Std. 56 Min.


Darsteller/-innen: Katie Cassidy, Rob Benedict, Nicki Aycox, Jared Padalecki, Jensen Ackles, Misha Collins, Jeffrey Dean Morgan, Samantha Ferris, Alona Tal, Lauren Cohan, Adrianne Palicki, Genevieve Cortese, Julie McNiven, Samantha Smith

Genre: TV-Produktion



Sam Winchester (Jared Padalecki) war schon als Jugendlicher derart gruseligen Phänomenen auf der Spur. Aber damit ist jetzt Schluss: Er will Jura studieren, ganz normal und sicher leben. Doch dann taucht sein Bruder Dean (Jensen Ackles) auf, den er schon lange nicht mehr gesehen hat. Und er bringt keine guten Nachrichten mit: Ihr Vater, der seit 22 Jahren gegen das Böse kämpft, ist plötzlich verschwunden. Um ihn aufzuspüren, müssen die Brüder jagen, was ihr Vater jagt… und Sam muss das Leben wieder aufnehmen, von dem er nichts mehr wissen wollte.


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Seth0487

Seth0487


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31.03.10 - 10:01
Definitiv die Beste Horror-Serie die es zurzeit gibt.

Als die erste Folge hierzulande angekündigt wurde, dachte ich noch: "Das ist garantiert ein billiger Teenie-Abklatsch von Akte X".

Da ich aber wissen wollte, wie schlecht dieser Mist tatsächlich ist, hab ich mich am "Mystery Montag" vor die Glotze gehockt und Pro7 eingeschaltet.

Rund 60 Minuten später musste ich feststellen, das "Supernatural" Kein Teenie-Akte-X ist sondern die Rock'n'Roll Version seines vermeindlichen Pendants.

Zwei Kerle, die im Laufe der Zeit immer mehr auf den Stuhlgang hauen, die unorthodoxe Fälle mit noch unorthodoxeren Mitteln und auf eine ebenso ungewöhnliche Art "lösen".
Bemerkenswerter Weise ist die Serie noch dazu schrill aber wahnsinnig gut Recherchiert was Praktiken, Mythen und Sagen angeht und erweitert oder ändert eben diese, wie es "ihr" (damit meine ich natürlich nicht die Serie, denn die möchte ich ungern personifizieren, sondern die Drehbuchautoren) gefällt. (z.B. den Vampir-Mythos)

Die beiden Hauptfiguren, wie auch die meisten Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet und zunehmend charmant.

Die Storys sind nie wirklich schlecht oder gar langweilig und wie schon gesagt gut recherchiert oder erfrischend abgeändert.
Hinzu kommt ernsthaftigkeit, diese bezieht sich aber mehr auf die Beziehung zwischen den Brüdern (vorallem ab der 3ten Staffel) und jeden menge schwarzer und völlig schräger Humor (wie er z.B. in Folge 8 Staffel 4 zu finden ist).
Zuletzt möchte ich dann noch den Soundtrack, der durch seine Rock- und Metalklassiker besticht und toll eingesetzt wird und die, in Mengen vorkommenden Verweise und Zitate zu anderen Filmen loben. (Hier war wer mit liebe zum Detail und zum Genre an der Arbeit)

Nun zum Ende:
Ich kann und möchte diese Serie wirklich jedem Horrorfan, der sich und das Genre nicht allzu ernst nimmt, ans Herz legen. Auch allen anderen kann ich die "Winchesters" nur empfehlen. Und vielleicht können auch die überzeugt werden, die sonst nichts mit Horror und Mystery zu tun haben.
Akte X- und Fringe-Fans werden, denke ich auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen und es nicht bereuen einen Blick riskiert zu haben.

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