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Der Schatzplanet
74.7/100

15 Bewertungen

Der Schatzplanet

FILM • 2002 • 1 Std. 31 Min.


Regie: Ron Clements

Darsteller/-innen: Laurie Metcalf, Michael Wincott, Emma Thompson, Patrick McGoohan, Michael McShane, Joseph Gordon-Levitt, Jack Angel, Martin Short, Austin Majors, Tony Jay, Corey Burton, Roscoe Lee Browne, Dane A. Davis, Brian Murray

Genre: Abenteuer, Familie, Romanze, Sci-Fi, Zeichentrick



Der 14-jährige Jim Hawkins träumt schon lange davon, den größten Piratenschatz des Universums zu finden. Eines Tages fällt ihm eine geheimnisvolle Weltraumkarte in die Hände. Unerschrocken stürzt er sich in ein spannendes Abenteuer, bei dem es ihn auf eine gewaltige Weltraumfregatte mit einer schrägen Besatzung verschlägt. Bald findet Jim Freunde: den Schiffskoch John Silver und seinen quirligen Begleiter, den frechen Formwandler Morph. Doch die Freundschaft wir auf eine harte Probe gestellt, denn ausgerechnet Silver kocht sein eigenes Süppchen.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub

kurenschaub


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07.12.13 - 09:04
Nach dem großen Jugendroman Klassiker von Robert Louise Stevenson, ein herrliches Animationsabenteuer, genauso wie es die Kids lieben.
Die Story allein ist schon umwerfend,und hier ist diese auch total gut umgesetzt und in rasanten Szenen vorangetrieben, da kann man auch als Erwachsener gut mitschauen! Cool!

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Filmfreak

Filmfreak


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12.05.10 - 16:46
Ein noch nicht so alter Zeichentrickfilm aus dem Jahre 2002 der uns Walt Disney damit bescherte. Diese Verfilmung ist eine freie Adaption des Romans „Die Schatzinsel“ nach Robert Louis Stevenson.
Die futuristische Geschichte um Jim Hawkins und dem sog. Schatzplanet hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich denke dass dieser Zeichentrickfilm vor allem bei dem männlichen jungen Filmpublikum sehr gut ankommt, da der Film viele Elemente enthält die einen kleinen jungen ansprechen werden. Nicht nur dass der Film einen Jungen als Hauptrolle inne hat, nein auch das ganze technische Equipment meine ich hiermit. Außerdem baut der Film sehr schön im laufe der Geschichte eine tolle Spannung auf und man fiebert mit Jim Hawkins förmlich mit, bei mir war es jedenfalls so. Die 90 Minuten vergingen wie im Flug für mich. Ich fühlte mich von diesem Zeichentrickfilm der neueren Zeit sehr gut unterhalten.

Was man dieser Verfilmung auch noch zu Gute erhalten muss, er bemüht sich, sehr möglichst viele Elemente der klassischen Vorlage sinnvoll ins futuristische Szenario zu integrieren:
Aus dem einbeinigen Long John Silver wird ein Cyborg, aus der vergilbten Schatzkarte ein Hologramm und aus dem extravaganten Einsiedler Ben Gunn der unter Kurzschlüssen leidende Roboter B.E.N. (Bioelektronischer Navigator).
In einem Making-Of äußerten sich außerdem die Entwickler an folgende Herangehensweise bei diesem Projekt: die 70/30 Regel, was bedeutet, dass die Designs zu 70% altertümlich und zu 30% futuristisch aussehen sollten. Was ihnen meiner Ansicht nach vollkommen gelungen ist bei diesem Zeichentrickfilm für jung und alt.
Bei diesem Werk hier wurde das klassische Piratenszenario in den Weltraum verlegt, auch die Welt von Der Schatzplanet hält sich nur sehr frei an physikalische Gesetze, dies alles stört bei dieser Geschichte aber keineswegs, in meinen Augen hat man hiermit sogar das Richtige getan. Die Raumschiffe sind im Prinzip fliegende Segelschiffe, die mit der entsprechenden Technik gesteuert bzw. voran getrieben werden. Die Crewmitglieder, können im Ätherium (damit ist das All gemeint) ebenfalls atmen. Sog. Phänomene wie die Sternimplosionen oder das Fehlen von Schwerkraft wurden beibehalten, um an verschiedenen Stellen Alternativen zu den Gefahren der richtigen Seefahrt in die Geschichte einbauen zu können.

Trivia:
Der Name des Schiffes mit dem Jim Hawkins, und Dr. Dalbert Doppler auf ihrer Reise unterwegs sind nennt sich R.L.S. Legacy und ist eine Hommage an Robert Louis Stevenson, welcher den dazugehörigen Roman verfasst hatte.

Bei den Oscars 2003 wurde dieser Titel als Bester Animationsfilm nominiert, welcher sich dann aber am Ende dem japanischen Vertreter Chihiros Reise ins Zauberland geschlagen geben musste.

Fazit:
Ein gelungener Zeichentrickfilm mit einer flotten, spannenden und runden Geschichte, der durchaus auch für die älteren Cineasten unter uns noch interessant sein kann.
Ein Blick zu riskieren lohnt sich!

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