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2 Kritiken   4 Kommentare

The Book of Eli

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2010

Genre: Western, Abenteuer, Drama, Thriller, Action

Spieldauer: ~ 118 Minuten

Regie: Albert Hughes

Cast: Mila Kunis, Denzel Washington, Michael Gambon, Gary Oldman, Ray Stevenson, Malcolm McDowell, Jennifer Beals, Chris Browning, Tom Waits, Richard Cetrone, Lateef Crowder, Heidi Pascoe

Kurzbeschreibung: Nach einer Katastrophe, die fast alles Leben auf Erden ausgelöscht hat, bahnt sich im Jahr 2044 ein einsamer Wanderer seinen Weg auf zerstörten Freeways und durch kalte Ruinen. Die Umgebung ist feindselig, überall könnten marodierende Banden zuschlagen, und ein Schluck Wasser oder ein paar Schuhe entscheiden, wer unter Jägern und Gejagten den nächsten Tag erlebt. Der Name des Wanderers ist Eli (Denzel Washington). Obwohl er nicht weiß, ob es tatsächlich irgendwo noch Hoffnung für die Zivilisation gibt, ist er unterwegs nach Westen. Im Gepäck ein mysteriöses Buch, das auch von anderen manisch begehrt und von Eli mit seinem Leben geschützt wird. In einer zerfallenen Stadt, in der das Gesetz des Stärkeren herrscht, trifft Eli auf den despotischen Carnegie (Gary Oldman), der seinem Geheimnis bald auf die Schliche kommt. Zwar kann sich Eli zunächst der Waffengewalt von Carnegies Schergen erwehren und mit Hilfe der jungen Solara (Mila Kunis) flüchten. Doch beim nächsten Wiedertreffen der Kontrahenten wird Eli nicht nur seines Besitzes beraubt, sondern auch mit einem Bauchschuß zum Sterben zurückgelassen. Carnegie scheint sein Ziel erreicht zu haben. Bis Eli die Kraft und den Glauben an sich selbst findet, um noch einmal aufzustehen - und am Ende seines Weges all seine verblüffenden Geheimnisse preiszugeben ...


Filmkommentare (4)


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8martin
02.06.15 - 17:37
Wenn man vom religiösen Touch der Aussage des Films nicht abgeschreckt wird, kann man den unheimlich spannenden Endzeit Thriller durchaus genießen.
Die lange, erschreckend ruhige Anfangsphase zeigt eine düstere, menschenleere Welt voller Schrott und Leichen. Und diese Stimmung wird konsequent durchgehalten. Wir bewegen uns optisch auf einer fast untergegangenen Erde voller Schmutz, Verwesung und Müll. Da zaubert der Held Eli (Denzel Washington) dann wie aus dem Manga Lehrbuch Stunts aus dem Handgelenk, dass seinen Gegnern schon mal die Hände abfallen. Mit dem Bösewicht vom Dienst und Elis Gegenspieler, dem terroristischen Diktator Carnegie (Gary Oldman) gibt es einen erbitterten Kampf um das letzte titelgebende Exemplar der Bibel, dem Buch der Bücher!
In dieser Welt gibt es andere Werte. Bücher, Shampoo und Wasser sind die am meisten geschätzten Dinge. Und früher hört man war ohnehin alles besser.
Wenn Eli schon bald durch Gebet und vorübergehender Unverwundbarkeit auffällt, wird er langsam zu einer Mischung aus Messias und Rambo. Das stört aber nicht weiter, denn er vollbringt ständig viele gute Werke und mit Carnegie im Gefolge bleibt die Spannung hoch. Oftmals äußert sich Eli bibelkonform wie ‘Der Herr ist mein Hirte…‘ zitiert aber auch schon mal einen Unbekannten ‘Der Glaube ist die Blume des Lichts auf dem Feld der Finsternis‘ (Johnny Cash). Oder er zitiert frei ‘Man muss für andere mehr tun als für sich selbst.‘
Im intelligenten Finale nach Elis Ableben spielen die zwei Frauen noch eine wichtige Rolle. Mutter Claudia (Jennifer Beals) ist blind, Carnegie hält am Ende ein Exemplar in Brailleschrift in Händen und ihre Tochter Solara trägt Elis Buch, das Lombardi (Cameo für Malcolm McDowell) nach Diktat aufgeschrieben hatte, in die Welt. Die Bibel wird neu gedruckt und steht neben Tora und Koran. Nathan den Weisen wird’s freuen. Hohe Spannung auf erstaunlich hohem Niveau.

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kurenschaub
10.02.12 - 13:00
Amerika im Jahr 2044. Nach dreißig Jahren, seit dem ein fürchterlicher Krieg den Himmel zerfetzt hat, hausen nur mehr wenige Überlebende in einer von Zerstörung und Mißtrauen erschütterten Welt.
Einzelgänger Eli (Denzel Washington) ist gegen Westen unterwegs, im Rücksack ein brisantes Gepäck, welches
sein ganzes Leben ausmacht, es schützt ihn und ist
sein Heiligtum, das Buch aller Bücher....gewaltige Anfeindungen und eine schlimme Verfolgung durch den gräßlichen hundsgemeinen Carnegie (Gary Oldman) und seine Skrupellosen stehen ihm noch bevor.
Eli ist bald mit der hübschen jungen Solara auf der Flucht über die Mondlandschaft, tief in der menschenleeren Wüste kommt es zum Showtown gegen die schwerstbewaffneten Gesandten des Bösen....
Wahrlich ein starker Film, mit einem Denzel Washington in einer seiner besten Rollen, er mimt den wortkargen "Weltuntergangskreuzritter" genial und die liebe Mila Kunis als Solaris ist dabei nur eine adrette Mitläuferin.
Der Streifen kommt durchwegs in düsterer Atmosphäre daher, kennt keine Farben sondern nur Sepia, um die unheilschwangere Grundstimmung ständig zu unterstreichen.
Die Gegenseite von Eli ist gut gecastet worden, es sind wie gewünscht schleimige, dunke und von Grund auf ätzende Gestalten, denen es leicht fällt Mord und Totschlag auszuüben.
Gegen Ende des Filmes ebbt der von Albert Hughes ansonst gut inszenierte Endzeitthriller allzu schnell ab und irgendwie hat man das Gefühl, noch eine Kleinigkeit verpasst zu haben.
Aber da zieht bereits Mila Kunis anstatt Eli im ähnlichen Outfit auf trocken spröden Strassenasphalt der Sonne und neuen Abenteuern entgegen und die Zukunft der Welt liegt nun in ihren zarten Händen.

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Chev
21.09.10 - 16:19
Ich glaube ich muss mir den Film nochmal anschauen, wenn ich sehe wie gut er hier bewertet worden ist. Ich muss zugeben das ich den Film nur bis zu der Kneipenschlägerei ( nach dem Brückenkampf ) gesehen habe, dann habe ich abgeschaltet ( oder bin ich eingeschlafen ? ). Jedenfalls fand ich ihn bis dahin schon mehr als nur laaaaangweilig. Ich hatte auf einen Film wie I am legend oder Mad Max gehofft, aber irgendwie passt das zu beiden nicht wirklich.
Ich habe den Film ja noch daheim, also denke ich, ich werde ihn mir die Tage nochmal anschauen, vielleicht ändert sich ja meine Meinung zu diesem Film. Denzel Washington ist ja eigentlich ein guter Schauspieler mit durchweg guter Filmographie.

hmmm

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Spoon
15.05.10 - 22:19
Endlich mal ein Endzeit-Szenario, das man sich getrost mal anschauen kann. Im gegensatz zu "I am Legend" fand ich "The Book of Eli" weitaus interessanter und fesselnder. Denzel Washington in einer (wieder einmal) überzeugenden Rolle.

Packende Action-Szenen und bedrückende Endzeit-Stimmung machen diese Film zu einem durchaus sehenswertem.

Lg Andy

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