1 Kommentar

Smoke - Raucher unter sich

DEINE MEINUNG?


1995

Genre: Komödie, Drama

Spieldauer: ~ 112 Minuten

Regie: Wayne Wang

Cast: Forest Whitaker, William Hurt, Harvey Keitel, Jared Harris, Ashley Judd, Giancarlo Esposito, Malik Yoba, Harold Perrineau, Stockard Channing, Jose Zuniga, Victor Argo, Erica Gimpel, Stephen Gevedon, Michelle Hurst

Kurzbeschreibung: Auggie (eine Paraderolle für Harvey Keitel) betreibt einen Tabakladen in Brooklyn. Hier treffen sich die Bewohner dieses berühmt-berüchtigten New Yorker Stadtteils, und hier laufen die Fäden ihrer Geschichte zusammen: ein Schriftsteller, der nicht mehr schreiben kann, ein Jugendlicher, der ständig lügt, ein illegaler Deal mit kubanischen Zigarren, ein geheimnisvolle Tüte voller Dollars, ein Mann, der seine Frau versehentlich tötet... Nach einer Erzählung von Paul Auster hat Wayne Wang mit Smoke ein hinreißendes Großstadtpuzzle voller unvermuteter Gefühle und Entwicklungen mit Menschen in Szene gesetzt, die sich zufällig begegnen und damit ihrer aller Leben ändern.


Filmkommentare (1)


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8martin
02.08.13 - 17:59
Fünf Kapitel ranken sich um die sechs Hauptfiguren: Paul (William Hurt), Rashid (Harold Perrineau Jr.), Ruby (Stockard Channing), Felicity (Ashley Judd), Cyrus (Forrest Whitaker) und natürlich Auggie (Harvey Keitel), der als Gutmensch mit seinem Laden Dreh- und Angelpunkt ist. Er versucht allen zu helfen: Paul über seine Schreibblockade hinwegzukommen und Rashid ein ehrlicher Mensch zu werden und seinen Vater zu finden. Ruby hilft er finanziell aus der Klemme, indem er sich um ihre vermeintliche gemeinsame Tochter Felicity kümmert. Ashley Judd ist neben Hurt und Keitel das schauspielerische Glanzlicht des Films.
Wie schon in der Geschichte von Paul Auster werden hier menschliche Begegnungen herbeigeführt, die aus den Akteuren eine große Familie machen, ein eigenes Universum mit Picknick im Grünen im Gegensatz zur übrigen Welt. Alle Personen wurden vom Leben gebeutelt, aber in der Gemeinschaft können sie überleben. Da ist Auggies erlebte Story zur Weihnachtszeit, die er Paul erzählt, von einer blinden Oma so anrührend wie die Kurzgeschichten von O’Henry. Und ganz am Rande geht es natürlich auch ums Rauchen.
Der Epilog in s/w schildert die Dinge, die in den Gesprächen beschrieben worden waren und vertieft noch das eben erst gehörte. Das wird veredelt mit einem Song von Tom Waits. Und es schreit nach einer Fortsetzung.
Angenehm unterhaltsam, von Realistischer Natürlichkeit und einem Lob auf die Gemeinschaft.

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