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1 Kritik   2 Kommentare

One Week - Das Abenteuer seines Lebens

DEINE MEINUNG?


2008

Genre: Abenteuer, Drama

Spieldauer: ~ 90 Minuten

Regie: Michael McGowan

Cast: Joshua Jackson, Liane Balaban, Campbell Scott, Caroline Cave, Gabriel Hogan, Grace Lynn Kung, David Reale, Chuck Shamata, Richard Waugh

Kurzbeschreibung: Ben macht sich einfach aus dem Staub, setzt sich auf sein altes Motorrad (NORTON COMMANDO 850) und fährt los. Von Toronto aus geht es immer nach Westen, dem Pazifik entgegen. Der Dreißigjährige lässt alles hinter sich, seinen ungeliebten Job als Lehrer, seine vielleicht geliebte Verlobte Samantha, Eltern, Geschwister, Freunde, um sein ganz persönliches Abenteuer zu finden. Er entdeckt die Schönheit und die Weite des Landes, begegnet den verschiedensten Menschen, weisen, verrückten und ganz normalen, und lernt ganz nebenbei, Wesentliches von Unwichtigem zu trennen. Eine einwöchige Reise, die für Ben wie ein ganzes Leben sein wird. Eine Liebeserklärung an das Leben und die Schönheit der kanadischen Landschaft.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
03.02.16 - 12:02
excellenter Roadmovie, feines Drama, welches mit Hirn entstanden ist und über das Du dir ein wenig Gedanken machen kannst. Der Soundtrack der kleinen unbekannten Künstler ist ungeheuer unterstützend, ohne Firlefanz geht es in die phantastischen Landschaften Kanadas, wahnsinnig stark bebildert übrigens - Situationskomik gibt es fallweise auch, was aber als Wichtigstes bleibt, ist ein ruhig dahinfließender anspruchsvoller Film mit Tiefgang für Leute die auch dafür Zeit haben - Joshua Jackson spielt in seiner Reduktion auf`s Wesentliche ganz toll und seine Leistung bracht ihm 2010 verdienterweise den Genie Awards ein.

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8martin
26.10.15 - 09:56
Das Beste an diesem Film ist der Sound Track. Man muss kein Ende-Schluss Ausgang-Fetischist sein, um sich hier daran zu stoßen, dass es kein wirkliches Ende gibt. Ben (Joshua Jackson), ein junger Mann, der Krebs im Endstadium hat, will noch mal was erleben. Er verlässt Freundin Samantha und Eltern und braust mit seinem Motorrad durch Kanada. Nicht gerade neu diese Idee. Viel passiert auch nicht, außer dass man viel kanadische Landschaft sieht und jede Menge Selfies. In Rückblenden wird etwas aus Bens Leben erzählt. Dann Lagerfeuerromantik, zu zweit im Schlafsack, eine Farmerin repariert sein Bike. Zwei im Ansatz ersthafte Gespräche gibt es mit Sam (Liane Balaban). Die gehen aber aus wie das Hornberger Schießen. Daneben noch etwas Lebensphilosophie: ‘Es ist nur ein Wimpernschlag von der Windel bis zum Pflegefall‘. Und quasi als Entschuldigung im Abspann ein Zitat ‘Streben, suchen, finden, aber nie aufgeben.‘ Das hat der alte Johann Wolfgang aus Frankfurt doch schon gesagt ‘Wer immer strebend sich bemüht…‘ Na ja, gestrebt hat der Ben ja vielleicht, aber er hatte keinen Plan. Was er gesucht hat, weiß der Himmel und ob er was gefunden hat wissen wir nicht. Da war leider Schluss. Und Aufgegeben hat er am Ende dann doch noch.
Also keine ‘Bucket List‘ sondern nur ein Bucket voll Mist oder mit dem Motorrad durch Kanada. Außer Jackson standen nur Laiendarsteller vor der Kamera und die sind nicht Schuld an der langweiligen Konzeption des Films, der sich als Feature Film anmeldet und als Doku endet. Und wenn das ‘das Abenteuer seines Lebens‘ beinhaltet, wie es der deutsche Untertitel verspricht, na dann Gute Nacht.

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