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Chocolat...Ein kleiner Biss genügt
76.4/100

22 Bewertungen

Chocolat...Ein kleiner Biss genügt

FILM • 2000 • 2 Std. 1 Min.


Regie: Lasse Hallström

Darsteller/-innen: Carrie-Anne Moss, Peter Stormare, Alfred Molina, Juliette Binoche, Judi Dench, Johnny Depp, Lena Olin, Ron Cook, John Wood, Elisabeth Commelin, Leslie Caron

Genre: Drama, Mystery, Romanze



In einem verschlafenen Städtchen in Frankreich im Jahr 1959. Der ewig gleiche Alltag wird nur durch den unerwarteten Einzug der geheimnisvoll schönen, jungen Vianne und ihrer Tochter in die Stadt unterbrochen. Vianne eröffnet eine Chocolaterie - und das auch noch mitten in der Fastenzeit. Ein wahrlich sinnliches Vergnügen beginnt: Trotz anfänglicher Skepsis können sich die Dorfbewohner der verführerischen Wirkung der süßen Köstlichkeiten nicht entziehen. Diese Wirkung reizt vor allem den selbsternannten Sittenwächter der Stadt, Bürgermeister Comte de Reynaud, der seinen Einfluss durch Vianne geschwächt sieht. Er beginnt, gegen sie zu intrigieren. Doch am Ende zählt nur eins: Die pure Lust am Leben!


Filmkommentare (1)


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8martin

8martin


FILME
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FORUM
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11.09.18 - 15:08
Der überaus gelungene Spitzenfilm ist zunächst einmal eine optische Verführung. Es läuft einem das Wasser im Mund zusammen, wenn man die Zubereitung der zahlreichen Leckereien sieht. Schokolade at its best. Die eingebundene Liebesgeschichte (Binoche/Depp) erwärmt das Herz und zwar wie sie beginnt, wie sie dargeboten wird und wie sie hier ausgeht. Dann kommt noch eine märchenhafte Facette hinzu: die Geschichte vom Nordwind und seiner treibenden Kraft sowie das unsichtbare Känguru Pantouffle. Und vor diesem Hintergrund wird die Heuchelei der spießbürgerlichen Gesellschaft zur Freude aller karikiert. Selbst das Phänomen Rassismus wird gestreift. Alle vier Ebenen überzeugen, wegen der beeindruckenden Leistung des ganzen Ensembles, allen voran Judi Dench. Alle Figuren werden mit viel Sympathie dargestellt, bis in kleine Nebenrollen oder selbst die kleinen Vierbeiner. Der Genuss als Verführer, den jeder einfach mögen muss. Genauso wie die erfreulichen Nebenwirkungen des braunen Goldes. Die Musik von Rachel Portman verfeinert das Ganze und macht den Film in mehrfacher Hinsicht zum Hochgenuss.

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