HIDE
Wer reißt denn gleich vor
100/100

1 Bewertung

Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus

FILM • 1977 • 1 Std. 28 Min.


Regie: Egon Schlegel

Darsteller/-innen: Fred Ludwig, Dieter Franke, Rolf Ludwig, Katrin Martin, Wolfgang Greese, Hans-Joachim Frank

Genre: Familie, Fantasy



Der arme Bursche Jakob wird wegen seiner Furchtsamkeit von den Leuten oft verspottet, und vom Missgeschick ist er außerdem verfolgt. Der König hat es ebenfalls auf sein Leben abgesehen. Mit einem Brief schickt er Jakob zum Schloss, und wäre er nicht Räubern in die Hände gefallen, dann hätte er den Tag nicht überlebt. So aber feiert er Hochzeit mit der Prinzessin. Der genarrte König entsendet ihn zum Teufel, drei goldene Haare zu holen - in der Hoffnung, Jakob nicht wiederzusehen. Der marschiert los und verspricht unterwegs den vom König ausgebeuteten Untertanen, den Teufel nach einem Ausweg aus ihrer Not zu fragen. In der Hölle kommt er mit einer List - er tarnt sich mit den Kleidern der abwesenden Teufelin - zu den drei goldenen Haaren und kehrt als Held zurück.


Filmkommentare (1)


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kurenschaub

kurenschaub


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15.04.10 - 20:37
Der furchtsame Jüngling Jakob ist eigentlich ein cooler Typ, ehrlich
und schwer in Ordnung.
Als er vom König in die Hölle zum Teufel geschickt wird, besteht er das Abenteuer seines Lebens.
Dieser DDR Film ist mit soviel Herzblut gemacht, das es mir die Gänsehaut aufstellt. Allein schon wenn Jakob in der Hölle ist, des Teufels Funkenschleuder sieht und ihm dann versucht die drei golden Haare auszureißen, das ist derart geil gemacht, Hut ab.
Noch dazu dieser Dekor in dem die Hölle aufgebaut ist, einfach sowas von schön, kindlich unheimlich und faszinierend, ich war voller Begeisterung als ich diesen Streifen das erstemal sah.
Mag er auf IMDB auch nur eine Bewertung knapp über fünf erreichen, das zählt bei mir gar nicht, denn für mich ist dies ein teuflisch guter Film, und mein persönlicher "Herr der Ringe".
Natürlich weiß ich das dieses Werk in Wahrheit nie und nimmer mit dem Herrn der Ringe mithalten kann, aber es ist sowas von ehrlich und sowas von wunderbar altmodisch, das ich es tief in mein Herz geschlossen habe! Lieblingsfilm!

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