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Tierische Liebe
61.5/100

4 Bewertungen

Tierische Liebe

FILM • 1995 • 1 Std. 46 Min.


Regie: Ulrich Seidl

Genre: Dokumentation



Menschen in der Großstadt. Menschen in Wien. Einsame Menschen, denen Hunde, Ratten, Hasen und andere Kleintiere als Ansprechpartner, Lebensgefährten, Streichobjekte und Bettgenossen dienen."Die ursprüngliche Idee zu dem Film war sehr radikal. Ich stellte mir einen Film vor, in dem ein Mann oder eine Frau alle diese Dinge mit seinem/ihren Haustier tut, die auch ein verheiratetes Paar tun würde: reden, essen, schmusen, einander Aufmerksamkeit schenken, miteinander ins Bett gehen. Und im ganzen Film würde es überhaupt keine Kommunikation zwischen Menschen geben."Ulrich Seidl


Filmkommentare (2)


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Chev

Chev


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01.09.11 - 02:57
Habe es nicht geschafft mir die Doku komplett anzuschauen.
Viel zu: abartig, krank, divergierend, ekelig ... ich habe irgendwann keinen Grund mehr gesehen das mir noch weiter zuzumuten, da kann ich mit meiner Zeit besseres anfangen.

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kurenschaub

kurenschaub


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29.08.11 - 16:35
Ulrich Seidl polarisiert. Und das mit Recht. "Tierische Liebe" soeben in ORF 2 als Dok. Film gesendet und mit staatlichen Förderungen vor gut 25 Jahren aus derTaufe gehoben, ist schwer verdauliche Kost. Hier werden Menschen mit ihren Viecherln oder richtigen Viechern gezeigt, Die Leute sind zumeist im tiefsten Mileu angesiedelt und scheuen sich nicht mit ihrem Hunderl Zungenküsse und sexnahe Zärtlichkeiten zu tauschen, oder dem Tier ein Massage in Gentialiennähe zu verpassen. Alles was man so an Mensch/Tierfreundschaften sieht läßt einem ob der Intensität heftigst den Kopf schütteln, Ulrich Seidl kennt kein Pardon.
Auch die Geriatrie und der Hase im Gitterbetterl längst weggetretener alter Alzheimer Patienten müssen herhalten und nach quälenden mehr als 105 Minuten Länge ist man tatsächlich froh, es ist vorbei. Das Ganze als Gruselkabinett serviert ist einfach zu oft ekelerregend, abscheulich und auch echt mehrmals kotzig.
Lieber Ulrich Seidl, du großartiger Regisseur und lieber Michael Glawooger mit deiner großartigen Kamera. Der Film ist schlichtweg schockierend und Aufsehen erregend, das habt ihr sicher damit bezweckt und es ist euch auch hervorragend gelungen. Dafür würde ich auch glatt die Fünf Popkorntüten verabreichen. Da es mir aber streckenweise schon fast zuviel wurde und sowas im Grunde nicht wirklich zu sehen brauche, ziehe ich wieder zwei ab für die erlittenen Ekelblessuren.
Meine Ulrich Seidl Meisterwerke bleiben daher weiterhin "Hundstage" und " Import Export" für mich. Die kamen allerdings erst einige Jahre später und sind schlichtweg genial!

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