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A Single Man
77.9/100

7 Bewertungen

A Single Man

FILM • 2009 • 1 Std. 41 Min.


Regie: Tom Ford

Darsteller/-innen: Colin Firth, Julianne Moore, Ginnifer Goodwin, Lee Pace, Teddy Sears, Jon Hamm, Keri Lynn Pratt, Nicholas Hoult, Janet Leigh, Ridge Canipe, Matthew Goode, Elisabeth Harnois, Ryan Simpkins, Erin Daniels, Adam Shapiro, Jenna Gavigan, Brad Benedict, Jon Kortajarena, Paulette Lamori, Paul Butler, Aaron Sanders, Aline Weber, Alicia Carr, Marlene Martinez, Nicole Steinwedell, Tricia Munford, Don Bachardy, Richard Buckley, Janelle Gill, Brent Gorski

Genre: Drama, Romanze



Los Angeles, 1962, auf dem Höhepunkt der Kubakrise: George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert. Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore), einer Schönheit von 48 Jahren, die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny (Nicholas Hoult), ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt.



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Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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07.05.13 - 10:54
Falls einen die Schwulenproblematik nicht interessiert, dann sind es hier die tollen Bilder, die seltenen Einstellungen und die Erzählweise in Retrospektiven, die beeindrucken. Aber auch die frechen Dialoge sind keineswegs von der Hand zu weisen. ('Liebhaber sind wie Busse. Man muss nur warten, bis der Nächste kommt.'). George (Colin Firth) schwankt in seiner Bisexualität zwischen den Polen hin und her. Am Anfang steht der Tod seines Liebsten (Matthew Goode), am Ende sein eigener. Dazwischen versuchen Julianne Moore ('Mein Leben in der Vergangenheit ist meine Zukunft'), seine Jugendliebe, und ein schöner Student (Nicholas Hoult) bei ihm zu landen. Doch die tiefe Todessehnsucht bleibt, wobei die Selbstmordversuche schon grotesk erscheinen. Die Verunsicherung in einem Leben zwischen den Fronten mündet in der Zwangsläufigkeit der Ereignisse. Offen bleibt, ob George an gebrochenem Herzen oder an Tabletten stirbt. Es ist überraschend und irgendwie unvollendet, weil mitten drin. Erst beim gedanklichen Nachkarten erkennt man, wie obsessiv neurotisch die Vorstellungen von George von Anfang an bereits waren. Dann ist es tragisch.

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Kiddow

Kiddow


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07.11.10 - 23:47
Sehr stilvoller, stiller, kunstvoller und eindringlicher Film, der ein extrem stylisches Feeling vermittelt.
1962 in Los Angeles, der Professor George Falconer (Colin Firth) möchte seinen Leben ein ende bereiten, denn seine große Liebe ist bei einem Autounfall verstorben und nun hat das Leben für ihn keinen Sinn mehr. Man begleitet den schwulen Professor nun an seinen letzten Tag und durch lebt mit ihn die Erinnerungen an seinen Geliebten. Es passiert nicht viel, aber alles ist von großer Bedeutung. Er unterrichtet, fährt nach Hause, kauft in einen Laden Alkohol, besucht eine Freundin, geht in eine Bar und kehrt letztendlich wieder heim....Zu gegeben klingt das sehr langweilig, aber es sind eben diese Kleinigkeiten, die ihn dann doch an seiner Entscheidung zweifeln lassen. Es ist das Rauchen einer Zigarette mit einen fremden Mann, der Himmel über L.A., das schnuppern an einen Hund, das Tanzen mit seiner Bekannten, das baden im Meer bei Nacht und ein geschenkter Anspitzer in gelber Farbe....aber zum Schluss bedeutet Zukunft dennoch Tod....
Die Dialoge sind sehr tiefgründig und gedankenvoll, die Kulisse ist sehr stilvoll, die Kleidung ist stets chic und die Musik stimmt den Betrachter sehr ruhig. Sehr gut ist in diesen Film, neben der außergewöhnlichen Geschichte, das Spiel mit den Farben. Meistens wurden die Farben stark reduziert, aber immer wenn George etwas schönes erlebt oder sieht, dann wird die Farbintensität höher und das Bild ist bunt. Das hat eine sehr angenehme Ausstrahlung auf den Zuschauer, denn somit erweckt man hier Hoffnung und diese ist so einfacher spürbar....
Colin Firth spielt ausgezeichnet seine Rolle als trauernder Professor und dadurch ist die Story glaubhaft. Es wird nie klischeehaft und der Betrachter kann aus diesen Film eine Menge lernen....über die kleinen Freuden im Leben.....sehr empfehlenswert!

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