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Wall Street: Geld schläft nicht
72.7/100

17 Bewertungen

Wall Street: Geld schläft nicht

FILM • 2010 • 1 Std. 46 Min.


Regie: Oliver Stone

Darsteller/-innen: Michael Douglas, Frank Langella, Madison Mason, Eli Wallach, Susan Sarandon, Vanessa Ferlito, Charlie Sheen, Shia LaBeouf, John Bedford Lloyd, Josh Brolin, Carey Mulligan, Natalie Morales, Julianne Michelle, Keith Middlebrook

Genre: Drama




Copyright: © Szenenbild aus Wall Street: Geld schläft nicht

Michael Douglas ist zurück als Gordon Gekko! Nach dem Ende seiner langjährigen Haftstrafe muss Gekko feststellen, dass er kein Player der Wall Street Welt ist, die er einst dominierte. Um die kaputte Beziehung zu seiner Tochter Winnie (Carey Mulligan) zu kitten, verbündet er sich mit deren Verlobten Jacob (Shia LaBeouf), einem jungen Investment Banker. Dieser beginnt in Gordon Gekko eine Art Vaterfigur zu sehen. Aber Jacob muss schon bald auf schmerzliche Weise lernen, dass Gekko immer noch ein Meister der Manipulation und keineswegs gewillt ist, seinem früheren Lebenswandel abzuschwören...



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Chev

Chev


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29.04.11 - 09:09
Meiner Meinung nach kann der zweite Teil des Kassenschlagers nicht mehr mithalten. Die Schauspieler sind großartig. Michael Douglas und Shia LaBeouf spielen hier ihr gesamten Repertoire ab.

Obwohl die Handlung spannend und interessant gehalten ist, konnte sie mich nicht wirklich überzeugen. Meiner Erwartungen an diesen Oliver-Stone-Streifen waren einfach höher. Ich hatte mir extra kurz vorher noch "Wall Street Teil I" angeschaut und war wie immer begeistert. Auch der zweite Teil war gut, aber kann eben nicht mit dem ersten mithalten. Das Feeling konnte einfach nicht überspringen.

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Filmosoph

Filmosoph


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06.11.10 - 10:36
Oft kommen Fortsetzungen genau dann, wenn man nicht mehr damit rechnet. Mit Wall Street 2 war definitiv nicht zu rechnen. Michael Douglas war fast in der Versenkung verschwunden, Charlie Sheen ist nur mehr ein Comedy-Star und Oliver Stone drehte ohnehin "andere" Filme.
So brauchte es für diesen Film dann auch einen "realen" Grund: Die weltweit hereinbrechende Wirtschaftskrise. Wo konnte man den ganz normalen Spekulationswahnsinn besser darstellen als an der Wall Street?
Stone belästigt den Seher nicht mit Details der Börse. Vielmehr wird das Kapital anonymisiert. Der Effekt, dass der Seher völlig den Überblick bei diversen Transaktionen verliert, ist gewollt. Es soll eine gewisse Ohnmacht vor diesen Geschäften zeigen. Dabei ist Wall Street 2 doch (für amerikanische Verhältnisse) "links" angehaucht. Das System der wahnwizigen Kapitalverschiebung wird mit Krebs verglichen. Willkommen im schrankenlosen Kapitalismus!
Stone inszenierte also zu einem großen Teil Systemkritik. Eine andere Frage ist die der menschlichen Interkationen. Und diese ist dann tatsächlich uramerikanisch. Selbst ein derart systemkritischer Film hat offenbar Platz für eine ordentliche Portion Kitsch. Dabei muss man wieder einmal die Leistung von M. Douglas loben: Hoffentlich nicht sein letzter großer Film. Shia LaBeouf ist farblos; man seht sich fast nach einem charismatischem Charlie Sheen aus dem ersten Teil. (Der hat lediglich einen Cameo.) Hervorzuheben ist auch noch Josh Brolin, der das meist "anaonyme Böse" meisterhaft verkörpert.
Insgesamt reicht WS2 nicht mehr an Teil 1 heran, weiß an einigen Stellen aber durchaus zu gefallen. Stone ist es über einige Strecken des Filmes gelungen, den Primat des schrankenlosen Kapitalismus an der Wall Street derart zu überzeichnen, dass die Kritik auch nur allzu gerecht erscheint. Stones immer wieder durchschimmernder Pathos ist aber leider nur allzu amerikanisch.

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