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An Education
70.5/100

An Education

FILM • 2009 • 1 Std. 36 Min.


Regie: Lone Scherfig

Darsteller/-innen: Peter Sarsgaard, Alfred Molina, Emma Thompson, Olivia Williams, Rosamund Pike, Carey Mulligan, Cara Seymour, Luis Soto, Sally Hawkins, Dominic Cooper, Mark Edwards

Genre: Drama



Jenny ist 16 und wächst 1961 in einem Mittelklassehaushalt im Londoner Twickenham auf. Für ihren strengen Vater ist eine gediegene Schaulausbildung das wichtigste, das Cellospiel ist noch das äußerste an Freizeitbeschäftigung, das er gestattet. Doch Jenny will mehr vom Leben. Als sie den deutlich älteren Lebemann David kennenlernt und von ihm zunächst in die Society und später, an ihrem 17. Geburtstag in Paris, auch in die Liebe eingeführt wird, werden ihre Träume wahr. Doch dann wird das aufgeweckte Mädchen von der Realität eingeholt.


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Filmkommentare (3)


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lilly

lilly


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14.05.16 - 22:45
Großartiger Film, tolle Schauspielleistung und schöne Kulissen. Zufällig über den Film beim Zappen gestolpert und gleich gefesselt gewesen. Sehr sehenswert!

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kurenschaub

kurenschaub


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02.02.14 - 18:45
David (Sarsgaard) ist reifer und anders als die halbpubertären Boys,welche die erst 16 jährige Jenny (Mulligan) sonst so kennenlernt. Charmant, cool und er weiß sich auch zu benehmen.
Als er ihr sogar offenbart sie heiraten zu wollen, passt sein Betrüger Outing aber so rein gar nicht dazu...
Die Darsteller ( großartig Carey Mulligan, welche privat nur deutsch spricht wenn sie einen in der Krone hat)) und die Regie von Lon Scherfig ist untadelig, aber auch das tolle Script vom Bestsellerautor Nick Hornby trifft den Punkt, die zart bittere und doch auch süße Romanzen Handlung ist gut aus dem echten Leben abgeschaut.

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8martin

8martin


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14.01.14 - 10:43
Ein bisschen hat Lone Scherfig den Biss verloren. Trotzdem ist es ein ganz nettes Filmchen geworden. Das liegt allerdings nur an den passablen Darstellern. Carey Mulligan mimt die Jenny ganz gut. Dass ihr das Drehbuch am Ende die Oxford-Karriere in den Schoß fallen lässt, dafür kann sie nichts. Ist aber unrealistisch, ähnlich wie der plötzliche Heiratsantrag aus heiterem Himmel. Dabei verfassten zwei echt Gute den Text (Lynn Barber und Nick Hornby). Jennys geliebter Freund und Förderer (Peter Sarsgaard) strahlt etwas eindimensional wie meistens pure Freundlichkeit (‘Nur mal gucken!‘). Das Geheimnisvolle an seinem Innenleben fehlt. Jennys Eltern (Molina, Seymoure) bringen durch ihre Spießigkeit etwas Farbe ins Bild. Direktoren Emma Thompson bleibt hingegen ebenso blass wie Miss Stubbs, die Lehrerin (Olivia Williams). Bei der Promibesetzung (u.a. Hawkins, Pike ) war mehr drin.
Die Handlung schwankt zwischen Oxford und Reichtum, erstem Liebesabteuer und solider Ausbildung. Das hätte für eine Komödie gereicht. Wie Jenny aber dann zu der Erkenntnis gebracht wird, doch zu studieren, kommt recht unverhofft und von der Sache her abgedroschen. So verfängt die Melodramatik kaum. Nur der Titel stimmt. Auf die Feststellung ‘Du klingst alt und weise‘, antwortet Jenny ‘Ich fühl‘ mich alt, wenn auch nicht sehr weise.‘ Dem kann man nur zustimmen.

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