1 Kommentar

My One and Only

DEINE MEINUNG?


2009

Genre: Komödie, Drama

Spieldauer: ~ 103 Minuten

Regie: Richard Loncraine

Cast: Logan Lerman, Kevin Bacon, Molly C. Quinn, Chris Noth, Renée Zellweger, Nick Stahl, David Koechner, Rachel Specter, Mark Rendall, Steven Weber, Eric McCormack, Troy Garity, Dan John Miller, Robin Weigert

Kurzbeschreibung: USA, 1953. Als die glamouröse Anne Deveraux ihren Ehemann in Flagranti erwischt, verlässt sie ihn mit ihren beiden Söhnen. Fortan tourt sie mit ihrem Cadillac quer durchs Land und sucht ihre verflossenen Liebhaber auf, in der Hoffnung, doch noch die große Liebe in einem davon zu finden.Doch die Suche nach einem passenden Versorger erweist sich als sehr abenteuerlich, denn die anvisierten Kandidaten sind entweder verrückt, verheiratet oder verarmt. Doch Anne lässt sich nicht so leicht beirren bei ihrer Jagd nach dem großen Glück...


Filmkommentare (1)


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8martin
27.10.14 - 09:25
Nachdem sie ihn (Kevin Bacon) in flagranti erwischt hat, zieht sie (Renée Zellweger) mit ihren zwei fast erwachsenen Söhnen durch Amerika und sucht einen neuen Ehemann. So trifft sie in diesem munteren Roadmovie einen Bankrotteur, einen vom Militär, einen Säufer, einen Schizophrenen u.v.a. Die Auswahl an kaputten Typen scheint ebenso endlos wie die Fehlversuche. Die Zellweger kommt etwas affig daher, als ein Blondchen mit unerschütterlichem Optimismus mit Hang zum Größenwahn. Ihr Motto ‘ Alles wird gut.‘ Da sind die etwas zu alt gecasteten Jungs noch recht vernünftig. George (Logan Lerman) schafft es am Ende, sein Bruder Robbie (Mark Rendall) nicht. Eigentlich bleibt nur Mutter Zellweger unbelehrbar. Sie tuttelt so um sich selbst herum, dass einem schwindelig werden kann. Nur zwei Szenen – die letzte vor Dads Ableben - mit Altehemann Kevin Bacon ist gelungen. Da gleiten mal ganz kurz echte Emotionen hin und her. Und eine heftige Aussprache zwischen Mutter und George. Sie sagt ‘undankbarer Bengel‘, er nennt sie ‘miserable Mutter‘. Ohrfeige!
Vor lauter oberflächlicher Action scheitert der Versuch etwas in die Tiefe zu gehen und anschaulicher zu werden. Vielleicht weil die Kamera dauerhaft an der Zellweger klebt und das Drehbuch den Vater zu stiefväterlich behandelt. Da überzeugt es nicht, wenn George am Ende einen Satz aus seiner kleinen Rolle in einem Western wiederholt ‘Ich will nicht mehr weglaufen‘ und Mutter Zellweger meint lapidar ‘Ich brauche keinen Ehemann mehr.‘ Oder sollte nur dokumentiert werden, wie aus George Devereaux der Schauspieler George Hamilton wurde? Mir war diese Dramödie etwas zu unausgegoren.

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