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1 Kommentar

Die Biografie des Rowdys Afei

DEINE MEINUNG?


1990

Genre: Krimi, Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 94 Minuten

Regie:

Cast: Andy Lau, Tony Leung Chiu Wai, Leslie Cheung, Maggie Cheung, Carina Lau, Jacky Cheung, Rebecca Pan, Angela Ponos, Mei-Mei Hung, Danilo Antunes, Maritoni Fernandez, Elena Lim So, Ling-Hung Ling, Tita Muñoz, Alicia Alonzo

Kurzbeschreibung: Im Mittelpunkt des erotischen Reigens steht ein verwöhnter und skrupelloser Playboy, der seine Zeit lustlos mit sexuellen Abenteuern verbringt. Ohne Eltern und bei einer Prostituierten aufgewachsen, ist er besessen von dem Wunsch, seine leibliche Mutter zu finden. Als er erfährt, dass er das illegitime Kind einer reichen und vornehmen Dame aus Manila ist, macht er sich auf, um seine Mutter kennen zu lernen. Ihre starrköpfige Weigerung, den Sohn zu empfangen und willkommen zu heißen, führt zu einer Katastrophe.


Filmkommentare (1)


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8martin
04.02.14 - 12:42
Yuddy (Leslie Cheung) ist ein Mann zwischen zwei Frauen. Li Chen, eine Kartenverkäuferin (Maggie Cheung) ist etwas schlicht und verträumt. Ihre Beziehung zu Yuddy wird recht poetisch erzählt. Unter anderm mit der Geschichte vom Vogel ohne Beine, der nur einmal auf der Erde landet. Yuddy könnte dieser Vogel sein. Der fürchtet sich vor der Landung, denn dann würde er sterben. Außerdem vertreibt er sich noch mit Mimi (Carina Lau) einer Tänzerin die Zeit. Er braucht sich nicht zu entscheiden, die Mädels liegen ihm zu Füßen. Er kann sie demütigen, sogar schlagen. Yuddy ist der gelangweilte Edelmacho, nicht gerade wild eher promiskuitiv, egozentrisch, gefühlsarm. Dabei sucht er im Grunde nur seine leibliche Mutter. Doch die will ihm seine Ziehmutter nicht nennen.
Die Erzählweise erschwert das Verständnis der Story. Ohne Hinführung tauchen Personen auf, ohne Erklärung entstehen immer neue Situationen. Randfiguren bekommen vorübergehend eine etwas größere Bedeutung, während die Hauptfigur verschwindet. Man muss das ‘ Stochern im Nebel‘ mögen, um diesen Film zu genießen. Man muss sich mit Andeutungen abfinden, weil man nicht so ganz genau erkennt, ob und wer da eventuell umkommt. Und dabei darf man nicht übersehen, dass die Männer stets besser wegkommen und die Frauen nur als servil, leidend oder auf die schiefe Bahn geraten sind. Der honigsüße hawaiianische Soundtrack verstärkt den hauchdünnen poetischen Touch. Ungewöhnlich anders.

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