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7 Kommentare

Matrix

DEINE MEINUNG?

Dazu passend:
66
Matrix Reloaded, 2003
66
Matrix Revolutions, 2003

1999

Genre: Action, Sci-Fi

Spieldauer: ~ 131 Minuten

Regie: Lana Wachowski

Cast: Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Hugo Weaving, Carrie-Anne Moss, Joe Pantoliano, Robert Taylor, David Aston, Gloria Foster, Julian Arahanga, Anthony Ray Parker, Matt Doran, Marcus Chong, Belinda McClory, Paul Goddard, Marc Aden Gray

Kurzbeschreibung: Der Hacker Neo wird übers Internet von einer geheimnisvollen Untergrund-Organisation kontaktiert. Der Kopf der Gruppe - der gesuchte Terrorist Morpheus - weiht ihn in ein entsetzliches Geheimnis ein: Die Realität, wie wir sie erleben, ist nur eine Scheinwelt. In Wahrheit werden die Menschen längst von einer unheimlichen virtuellen Macht beherrscht - der Matrix, deren Agenten Neo bereits im Visier haben...


Filmkommentare (7)


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8martin
21.11.14 - 18:23
Der Film ist schnell, recht innovativ und sogar etwas anspruchsvoll. Die Wachowskis weisen den Weg. Gegen wen oder was hier Keanu Reeves, Laurence Fishburne und Carrie-Anne Moss kämpfen, ist eigentlich egal. Es geht nur um das Wie, die Effekte und die Kampfkunst. Trotz einer Fülle von übersteigerten optischen Reizen nutzen die sich jedoch nach einiger Zeit ab. Vielleicht wird das Auge des Zuschauers auch einfach müde? Das Problem ist die Bi-Lokalität. Die Matrix ist zwar überall, aber wo sind wir genau in diesem oder jenem Augenblick? Es ist eine Gummiwelt, in der die Figuren hin- und herdotzen wie Tennisbälle und nach schier unsäglichen Verletzungen wieder den Phoenix machen. Nur die Ballerei erinnert an die guten alten Reste des Genres. Neu ist, dass man hier mit den Patronen mitfliegen kann. Und die Sonnenbrillen und die Lederkluft sind totschick.
Am Ende kommt ein Sieg heraus, von dem keiner so genau weiß, wie er zustande kam. Aber das ist ja auch nicht wichtig. Hauptsache der Held wird von der Prinzessin wachgeküsst nach diesem Marathon an Action, währenddessen die Bösen ratzfatz besiegt worden sind. Die Charakterzeichnung wird durch das atemberaubende Tempo wettgemacht. Das Ende ruft nach einer Fortsetzung, die dann auch noch etwas philosophischen Gehalt mitbringen wird. Eigentlich nur etwas für Fans. Und kennste einen, kennste alle!

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kurenschaub
22.10.10 - 20:26
Eines vorweg, ich bin kein echter Sci Fi Fan.
Neo ist Keanu Reeves und auserkoren den Fight gegen die
Maschinen aufzunehmen. Ein Sci Fi Kunstwerk, geistreich und stilbildend allemal und trotzdem haut es mich nicht total vom Hocker.
Hier bin ich wohl echt schon eine Generation zu früh geboren.
Und bei sovielen Meisterwerkkritiken (nicht nur bei FE) sowieso nur zweiter Sieger!

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GASTBEITRAG
20.09.09 - 00:53
Einfach ein Muss.
Technik, Storry, Schauspieler.
Die beiden anderen Teile muss man nicht gesehen haben.
Ein Meisterwerk!

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Filmfreak
12.03.09 - 21:06
Ein Film der mit Sicherheit das Genre revolutionierte bezüglich der Technik aber auch wg. dieser dunklen Zukunftsvision was die Wachowski-Brüder hier zauberten wie dies schon sehr schön Filmosoph kommentierte.Der erste Film (wenn ich recht in Erinnerung habe) mit dieser sog."Bullet-Time",ich persönlich kannte dieses Spiel mit der Kamera aus dem PC-Spiel "Max Payne" und nun fand mit diesem Film diese Technik nicht nur in einem Spiel sondern auch in einem Hollywoodfilm seinen Ursprung,was mich natürlich sehr erfreute als ich dann diesen Science-Fiction-Film zum ersten mal sah.Auffallend bei diesem Werk ist aber auch über den Horizont sozusagen hinausgehende philosophische Inhalt wie beispielsweise Platons Hölengleichnis oder der Gnostizimsus sowie auch die Analogie des Plots zum Neuen Testament aus der Bibel.Die Wachowskis haben sich sehr stark von dem japanischen Animefilm "Ghost in the Shell" inspirieren lassen,der einer der Hauptgründe war diese Trilogie zu erschaffen.Man mag es vielleicht kaum glauben aber ursprünglich war die Rolle des Neo für Will Smith vorgesehen,der ablehnte zugunsten von "Wild Wild West",daher kann ich die Meinung von Filmosoph absolut teilen bezüglich des opus summum für Keanu Reeves.
Großartige Filme machen eben nicht nur die Effekte oder die Schauspieler aus,nein dazu kommt natürlich noch eine geniale Story und dieses hat es hier wirklich in sich.Die Geschichte beginnt recht langsam und eh man sich versieht als Zuschauer ist man schon mitten drinnen in diesem Horrorszenario,was die Regisseure dem Filmcineast näher bringen wollen.Was ich immer wieder von diesem Film höre,gerade auf das weibliche Geschlecht bezogen,das viele Zuschauer(innen) diesen Film nicht verstehen.Ich frage mich dann nur warum? Dies kam aber seither immer erst hinterher bei den Gesprächen raus,nachdem ich nachgehackt hatte,als erstes wird man mit der Aussage konfrontiert:"Dieser Film sei blöd,doof,langweilig etc.Dies war dann stets immer nur der Vorwand dafür,weil man eben diese Geschichte schlicht und ergreifend nicht verstand.Dieser Film ist bei weitem nicht blöde oder doof,man muss die Thematik eben nur verstehen und ein wenig mitdenken,dann versteht man auch diese gesamte Trilogie.
Dieser Film war auch sehr erfolgreich bei den Filmpreisen (was mich gar nicht verwunderte) so heimste dieser im Jahre 2000 gleich 4 Oscars ab,darunter setzte sich dieser Film gegen Konkurrenten wie "Star Wars:Episode 1,Fight Club,oder auch American Beauty" durch.
Es ist auch in meinen Augen ein aufwendig gestalteter Film seines Genres,das fast ohne Farben und in kahlen Räumen inszenierte sog.Endzeitdrama besticht zugleich auf perfekte Kampfszenen,gepaart mit einer durchdachten Story,genialen Schauspielerleistungen von allen Protagonisten,alles in allem eben ein Meisterwerk auch in meinen Augen,das es bis dato so in der Filmgeschichte eben noch nicht gegeben hat!

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Filmosoph
09.03.09 - 00:16
Bei diesem Film handelt es sich um nichts Geringeres als eine Filmrevolution. John Gaeta hatte am Set für die eine legändere Szene 36 Kameras installiert – genannt »Bullet Time« – um eine 360° Drehung zu simulieren, auch wenn sie in Wirklichkeit erst später am Rechner entstand. Somit habe ich bereits eine Stärke des Filmes genannt – die Kamera, welche in diesem Fall untrennbar mit dem Schnitt verbunden ist.
Während die »Bullet Time«-Technik sicherlich sehr wichtig ist im Film, so kommt jeder gute Film kaum ohne gute Geschichte aus – und auch in diesem Fall sehe ich ein ganz großes Werk. Denn die Wachowskis schafften es, einen SF-Thriller der Extraklasse zu drehen, der Hightech mit einer gewissen Mystik und sogar »Philosophie« versieht. Wie meine ich das? Wie bei V wie Vendetta handelt es sich hier um eine sehr düstere Zukunftsvision, aber anders als in Vendetta liegt die filmische Realität hier im Verborgenen. Erst nach und nach kommt Licht in die Story und zwar im richtigen Tempo. Während der Beginn fast schon verhalten ist, geht es relativ schnell los, bis schließlich der Vorhang fällt. Was nun dem Auge geboten wird, ist eine brillant-düstere Zukunftsvision, welche genau genommen auch als konsequente Fortführung von Terminator angesehen werden kann. Seinen »philosophischen Gehalt« erhält der Film hingegen von Hugo Weaving, einem Agent: So wird die ganze Menschheit als »Virus« des Planeten bezeichnet; die Menschheit, die ihre »eigene Genialität bewunderte«, wurde letztlich vollkommen versklavt. Ich meine versklavt – aber nicht im »herkömmlichen Sinne«. Denn hier bedienten sich die Wachovskis modernster Technologien, mithilfte derer man sich das Gezeigte überhaupt erst vorstellen kann.
Ein weiteres Schmuckstück dieses Films ist der Soundtrack. Ich wage zu behaupten, dass Songs wie Clubbed To Death (Rob D) oder Spybreak! (Propellerheads) heute zumindest von der Melodie geläufig sind. Und sie machen den Film erst richtig cool. Denn neben dieser erschreckend anmutenden Zukunftsvision ist der Film eben an Coolness kaum zu übertreffen. Es ist schon bemerkenswert, dass diese beiden vielleicht gegensätzlich erscheinenden Elemente derart gekonnt kombiniert wurden. Zu guter Letzt darf auf eine Brise Humor nicht fehlen, welche man tatsächlich etwa beim Kampf zwischen Neo und Morpheus findet, als Neo »komm schon« deutet. Oder als Neo vom Dach »fällt«.
Der Film hat für mich von Beginn bis zum Abspann ein perfektes Tempo und eine gut dosierte Story. Die »Enthüllung« fällt zum richtigen Zeitpunkt, es bleibt noch genügend Zeit, die Geschichte fertig zu erzählen. Für Keanu Reeves war dieser Film wohl sein opus magnum. Auch Laurence Fishburne und Carrie-Anne Moss sah man nie besser. Für Hugo Weaving war es hingegen eher ein Startschuss, Der Herr der Ringe folgte.
Der Film ist deshalb so sehenswert, da er viele neue Elemente in die Filmhistorie mit einbrachte, nicht nur rein technischer Natur, aber vor allem. Die fast ebenso bemerkenswerte und perfekt inszenierte Zukunftsvision ist in dieser Form ebenso ein Novum. Alles in allem ist es für mich keine Frage: Der Film ist ein Meisterwerk, ein Film der einem noch lange grübeln lässt.

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Testbericht
25.03.08 - 14:10
Habe Matrix den ersten im Kino geguckt und muss sagen es ist einfach nur ein Hammer Film, der einem Dinge zeigt die erschreckend Real sein könnten. Schauspieler überzueugen mit Top Leistungen und auch der Film wird nicht von Special Effekts überlastet !! Genial !!

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rainer
05.09.07 - 23:35
meiner meinung nach, der beste teil der trilogie.
wer si-fi fan ist, ein pflichtfilm

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