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2 Kritiken   3 Kommentare

72 Stunden - The Next Three Days

DEINE MEINUNG?


2010

Genre: Drama, Romanze, Thriller, Krimi

Spieldauer: ~ 133 Minuten

Regie: Paul Haggis

Cast: Liam Neeson, Olivia Wilde, Russell Crowe, Elizabeth Banks, Jonathan Tucker, Brian Dennehy, Cristina Aloe, Lennie James, Jason Beghe, Moran Atias, Ty Simpkins

Kurzbeschreibung: Wie plant man einen Gefängnisausbruch, ohne je einen Tag hinter Gittern verbracht zu haben? Vor diese schier unlösbare Aufgabe wird John Brennan (Russell Crowe) gestellt, als seine Frau Lara (Elizabeth Banks) aus heiterem Himmel wegen eines Mordes verhaftet wird, den sie nicht begangen haben will. Der College-Dozent verzweifelt fast daran, Laras Unschuld zu beweisen und seine Familie zusammenzuhalten. Doch als Lara auch in letzter Instanz verurteilt wird und nur knapp einen Selbstmordversuch überlebt, startet John eine irrwitzige Rettungsaktion: Mit Hilfe eines ehemaligen Gefängnisinsassen (Liam Neeson), viel Improvisationstalent und obwohl alles gegen ihn spricht, entwickelt John den perfekten Ausbruchsplan. Als Lara in ein anderes Gefängnis verlegt werden soll, bleiben nur noch 72 Stunden, in denen John alles riskieren muss für was er bisher gelebt hat...


Filmkommentare (3)


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Filmosoph
06.03.17 - 10:21
Ich hab beide Augen zugedrückt und 70% vergeben, weil das Ganze wirklich gut gespielt ist. Aber das Drehbuch hat wirklich grobe Schwächen; es wimmelt den ganzen Film über nur so von Unglaubwürdigkeiten. Tatsache ist, dass Crowes Figur ein völliger Amateur ist und er sich das 'Verbrechergewerbe' quasi über das Internet in kurzer Zeit 'anlernt', um im gegebenen Augenblick dann wie ein knallharter Profi alles im Griff zu haben. Und wäre da nicht Russell Crowe, der alles gibt, wäre dieser Film wohl teilweise eine unfreiwillige Komödie.
72 Stunden ist ordentlich inszeniert, keine Frage, und manchmal setzt sogar etwas Spannung ein. Einmal ansehen reicht aber völlig, wenn man weiß, wie der Film ausgeht, hat man jedes Interesse an ihm verloren.

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Chev
11.03.13 - 22:12
Gestern gesehen und fand ihn wirklich sehr gut inszeniert. Die Spannung baut sich langsam auf und wenn man denkt: Ok, jetzt wird das wohl auf dem Niveau bleiben, dann kommt doch noch eine Schüppe oben drauf.
Russel Crowe spielt diese Rolle gewohnt ruhig und solide. Genau wie es hier für dieses Filmwerk nötig ist. Eigentlich ist er der einzige Schauspieler auf den es ankommt - und er erfüllt die Erwartungen voll. Man kann sich in die Rolle hineinversetzen und überlegt die kommenden Schritte die er wohl unternehmen wird. Die Story ist interessant, obwohl einfach gehalten.
Ich hatte nichts von dem Film vorher gehört, was mich im Nachhinein schon sehr wundert. Daher ein wirklich lohnender Zufallstreffer für mich.

Wirklich sehenswert.

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Anthesis
12.10.11 - 16:19
sehr unterhaltsamer Film der besonders durch Russel Crows entwicklung immer mehr an Tempo gewinnt schauspielerisch einwandfreie Leistung mit einer gut verpackten Story die soweit ich weiß ein französchiches Original hat in meinen Augen ist die glaubwürdigkeit keineswegs auszuschließen denn man sieht was ein Mensch tut wenn er sich in einer auswegslosen Situation sieht auch mit seinen 126 minuten Reine Filmzeit geizt der Film nicht da die Idylische Familiengeschichte schon in den ersten Minuten vorbei ist und der Film quasi die geschehnisse nach der inhaftierung der ehefrau bis 3 jahre nach der angeblichen Tat wiedergibt was Russel Crowe für eine Achterbahnfahrt durchlebt ist schon klasse dargestellt da er hier nur einen College Lehrer verkörpert für mich hat sich der Kauf des Films defintiv gelohnt

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