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Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung
78.2/100

87 Bewertungen

Star Wars: Episode IV - Eine neue Hoffnung

FILM • 1977 • 2 Std. 0 Min.


Regie: George Lucas

Darsteller/-innen: Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, James Earl Jones, Peter Cushing, Alec Guinness, Anthony Daniels, Kenny Baker, Peter Mayhew, David Prowse, Phil Brown, Shelagh Fraser, Jack Purvis, Alex McCrindle, Eddie Byrne

Genre: Abenteuer, Action, Familie, Fantasy, Sci-Fi




Copyright: LucasFilm.Ltd / Getty Images / Disney

Seit der Vernichtung der Jedi-Ritter steht die Galaxie unter der grausamen Herrschaft des Imperiums. Nur eine kleine Gruppe von Rebellen, angeführt von der schönen Prinzessin Leia, widersetzt sich der dunklen Macht. Als es ihnen gelingt die geheimen Baupläne für den gefährlichen Todesstern zu entwenden, gerät das Imperium in Aufruhr. Durch Zufall gelangen die Pläne ausgerechnet in die Hände des Farmersjungen Luke Skywalker der spürt, dass er sein bisheriges Leben hinter sich lassen muss. Gemeinsam mit dem weisen Obi-Wan Kenobi, den Weltraumabenteurern Han Solo und Chewbacca sowie den Droiden R2-D2 und C-3PO nimmt er den Kampf gegen das mächtige Imperium auf. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Kampfstern kann nur vor seiner Fertigstellung zerstört werden ...


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Filmkommentare (3)


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8martin

8martin


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12.10.19 - 12:42
Das Ungewöhnliche am Krieg der Sterne ist nicht die Tatsache, dass 1977 eine Kultwelle losgetreten wurde mit Merchandising bis zum Abwinken, sondern die einmalige Anordnung: noch nie begann ein Mehrteiler mit Teil vier. (Episode 4).
Was damals ein wildes Abenteuer war, voller Weltraumspannung bis zum Äußersten, geht heute trotz Kult wohl eher als Kindergeburtstag durch: ein Märchenfilm mit Spaßqualitäten – wenn man mal vom innovativen Kampf mit den Laser Schwertern und den sonderbaren Ungetümen als Reittiere absieht. Man staunte über die eigenartigen Figuren in einer Bar und konnte sich mit den drei Guten identifizieren: Harrison Ford (Han Solo) und Alec Guinness (Obi-Wan Ben Kenobi). Die führten das Fähnlein der Aufrechten an. Und Figuren wie Luke Skywalker (Mark Hamill), sowie Darth Wader gelten jetzt als Allgemeinwissen. Und für die irdische Ästhetik sorgte Prinzessin Leia (Carrie Fisher).
Der unvergessliche Knaller des Films sind aber die beiden Droiden R2D2 und C-3PO. Sie sind als kongeniale Figuren gegensätzlicher Art gedacht: der knuffige Troll, der nur Pfeiftöne von sich gibt, die nur der Gold Junge versteht. Und der drückt sich meist etwas gespreizt aus. Und wie aus der Zeit gefallen Altvater Peter Cushing (†1994) als Gouverneur Tarkin, der seit den 30er Jahren eher in der Ecke Horrorjäger oder Sherlock Holmes beheimatet war.
Durch die unglückliche Zerstückelung der Einzelteile geriet der Plot etwas in den Hintergrund. Bleibt ein Märchen mit Weltraum – Touch.

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kurenschaub

kurenschaub


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07.04.10 - 20:34
Die ersten drei der Star Wars Saga waren für mich die besten. Da ist nicht mehr besseres nachgekommen. "Eine neue Hoffnung" hat den Charme des Erstlings und ganz toll wie damals aus wenig so gut und viel getrickst wurde. WOW!! Die Charaktere sind allesamt riesig und der ganze Film ist von vorn bis hinten sensationell!
Mitsamt seiner Entstehungsgeschichte und seinen Ideen.

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Filmosoph

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23.01.09 - 12:09
Der Film ist zwar heute mit „Episode IV“ betitelt, in Wahrheit handelt es sich aber um das Original, das damals schlicht als „Star Wars“ oder „Krieg der Sterne“ erschien. George Lucas rechnete laut seinen eigenen Angaben nicht mit dem enormen Erfolg dieses Filmes und seiner Saga überhaupt. Sieht man das Original, so kann man sicher sagen, dass dieser Film auch als einer ohne Fortsetzungen funktioniert hat und als durchaus geschlossen gelten kann, v. a. dank des schönen Schlussbildschirms im „Throne Room“ (Unvergleichlich: Die Trompeten-Musik von John Williams zu dieser Szene).
Der Film ist heute absoluter Kult, keine Frage. Die Figuren des Han Solo, Mark Hamill, Yoda, Chewbacca u. a. sind gewissermaßen legendär geworden, mit dem Ursprung in diesem Film. Neu ist hingegen die Wahrnehmung des Filmes, wenn man bereits die Prequel-Trilogie gesehen hat. Man sieht die Figur des Darth Vader einfach viel anders, wenn man die Entwicklung von Anakin Skywalker weg kennt.
Der Film selbst ist um einiges harmloser als etwa Teil III oder V, da er eigentlich nur die Entwicklung von Luke Skywalker zeigt, Darth Vader ist der Bösewicht und wichtig wäre noch das Zusammentreffen von Vader und seinem alten Meister, Obi-Wan. Solo und die Prinzessin sind eher Nebendarsteller in diesem Film, auch wenn ihre Bedeutung insgesamt groß eingeschätzt werden muss.
Der Film wurde heute quasi perfekt digital remastered, etwa auch Jabba der Hut wurde im Nachhinein digital eingefügt; diese Tatsache wurde oft von Fans (zurecht) kritisiert, da einige Dinge doch sehr altertümlich aussehen und andere sehr neu. Es mag nicht ganz zusammenzupassen. Ich persönlich finde diese Tatsachen aber nicht störend, ich bin dankbar um jede zusätzliche Star Wars-Szene. Was bleibt noch zu sagen? Dieser Film war der Auslöser einer weltweiten regelrechten Manie – und auch ich wurde von dem Fieber ergriffen, als ich zum ersten Mal diesen Film sah. Dieser und die folgenden Filme haben einfach einen unvergleichlichen Charme, der auch heute noch zieht und nicht veraltet wirkt. Gute Produkte veralten also nicht. Auf der anderen Seite ist durch die Verfilmung aller sechs Teile dieser Film ein unverzichtbarer Mittelteil. Der Film für sich ist witzig, einfallsreich, spannend, oder einfach: Absoluter Kult.

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