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Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter
74.9/100

58 Bewertungen

Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter

FILM • 1983 • 2 Std. 11 Min.


Regie: Richard Marquand

Darsteller/-innen: Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill, James Earl Jones, Alec Guinness, Anthony Daniels, Kenny Baker, Peter Mayhew, David Prowse, Frank Oz, Ian McDiarmid, Billy Dee Williams, Michael Pennington, Kenneth Colley

Genre: Abenteuer, Action, Familie, Fantasy, Sci-Fi




Copyright: LucasFilm.Ltd / Getty Images / Disney

Im spektakulären letzten Teil der Star Wars Saga rüstet sich das Imperium zur alles entscheidenden Schlacht. Die Rebellen sollen mit Hilfe des neuen Todessterns für immer vernichtet werden. Obwohl sie sich größter Gefahr aussetzen, begeben sich Luke Skywalker und Prinzessin Leia zum Wüstenplaneten Tatooine. Hier gelingt es ihnen, Han Solo aus den Klauen des widerlichen Gangsters Jabba the Hutt zu befreien. Wieder vereint reisen sie zum Mond des Planeten Endor, um dort gemeinsam mit ihren Verbündeten, den Ewoks, der imperialen Übermacht entgegenzutreten. Das schwerste Gefecht von allen steht jedoch dem jungen Luke bevor: Ein Zweikampf mit seinem Erzfeind und Vater Darth Vader, der das Schicksal der gesamten Galaxie für immer besiegeln könnte.


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Filmkommentare (3)


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8martin

8martin


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26.10.19 - 17:35
Es ist gelungen dieses Ende der Star Wars Trilogie, klärt offene, im Raum stehende Fragen und bringt mit dem Dschungel-ambiente einen Touch von Tarzan in den Plot.
Zunächst muss Luke Skywalker (Mark Hamill) begreifen, dass Prinzessin Leia (Carrie Fisher) seine Schwester ist. Damit ist der Weg frei für eine Happy End mit Han Solo (Harrison Ford), das im Film aber nicht weiter ausgebaut wird. Das haben die beiden während der Dreharbeiten nicht vor, sondern hinter der Kamera nachgeholt.
Dann erkennt Luke seinen Vater Darth Vader. Er wird mit ihm kämpfen, ihn besiegen und nachdem er dem Imperator (Ian Mcdiamid) den Garaus gemacht hat, seinem sterbenden Vater ein letztes Mal ins maskenlose Antlitz schauen. Luke hat sich nicht korrumpieren lassen und wird so zu einem echten Jedi Ritter.
Die Schlacht im Dschungel mit den knuffigen Teddybärchen ist echt putzig, geht im Grunde aber in Richtung Klamauk. Da hat Regisseur Richard-DieNadel-Marquand seine Kinderfantasien voll austoben können. Am Ende fliegt der umkämpfte Todesstern wie so oft in die Luft und alle feiern zusammen auf dem Waldmond Endor mit den Machtgeistern Obi-Wan (Alec Guinness), Yoda (Frank Oz) und Anakin Skywalker. Bleibt dem Chronisten noch die Erwähnung der Aufregung (1983) um Carrie Fishers Bikini.

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kurenschaub

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07.04.10 - 20:43
Ebenfalls grandios und einzigartig. Ich saß im Kino Anfangs der Achziger und war hellauf begeistert. Heute sind es meine Söhne mit mir! Sooo cool!

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Filmosoph

Filmosoph


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28.01.09 - 18:55
Der dritte gedrehte Film, der letzte der Sage bislang (und wahrscheinlich für immer). Wenn man diesen Film ansieht, hat man mit großer Wahrscheinlichkeit bereits zumindest die Episoden IV und V lieb gewonnen. Und auch mit dem sechsten Teil wird man nicht enttäuscht, auch wenn er leider der schwächste ist von Teil 4-6. Aber sehen wir uns das genauer an: Der Film leidet an einer klaren Zweiteilung der Hauptcharaktere. Während der Film noch flott beginnt, ist spätestens bei den (neu eingeführten) Ewoks Ende.
Mit der Einführung dieser „Aliens“ rückt Lucas leider wieder auf einen kindgerechten „Star Wars“ zurück, nicht umsonst kam später noch ein eigener Ewoks Film heraus. Dem gegenüber stehen die brillanten Szenen mit Luke, dem Imperator und Vader. Denn es scheint mir, Lucas zeichnet auf der einen Seite die Entwicklung von Teil V. konsequent weiter (eben Luke), andererseits haben wir mit den Ewoks wieder einen großen Bruch von Teil V. Für mich ist dieser Bruch negativ, da ich Teil V. für den besten Teil der Serie halte, eben wegen einer konsequenten, dunklen Inszenierung.
Aber auch Episode VI hat viele Lichter. So ist die Szene mit Jabba zwar technisch sehr überholt, aber immer noch sehr amüsant. Auch der Kampf von Luke und dem „Monster“ war damals sicher auf dem Stand der Technik, amüsiert aber heute dennoch „noch“. Aber ich sehe dies nicht als Nachteil, sondern als etwas, das eben den besonderen Charme der alten Trilogie ausmachte.
Insgesamt haben wir mit dem letzten Teil der Serie zwar nicht den besten „Star-Wars“ vor uns, aber dennoch einen sehr guten Science-Fiction-Film, der im Gesamten nicht enttäuscht. Nimmt man jedoch „Das Imperium schlägt zurück“ zum Maßstab, so schneidet der Film schlechter ab, v. a. wegen den Ewoks und der teils doch zu simplen Charakterzeichnung in diesen Szenen. Auch wenn bei den Ewoks eine fundamentale Szene vorkommt (Luke spricht „endlich“ mit Leia), so ist die Zeichnung dieser Figuren doch zu lang geraten, um dauerhaft spannend zu bleiben.
Ein guter Abschluss der Saga, aber kein perfekter.

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