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Familiengrab
56.3/100

3 Bewertungen

Familiengrab

FILM • 1976 • 1 Std. 55 Min.


Regie: Alfred Hitchcock

Darsteller/-innen: Bruce Dern, Alan Fudge, William Devane, Ed Lauter, Richard Hale, Karen Black, Katherine Helmond, William Prince, Cathleen Nesbitt, Barbara Harris

Genre: Komödie, Krimi, Thriller



Eine alte Dame sucht ihren verschollenen Neffen, den ihre Schwester als Baby zur Adoption freigegeben hat und will ihm ihr gesamtes Vermögen vermachen. Ihre beiden Helfer bei dieser Suche- Blanche, eine Hellseherin und deren Freund Georg - machen sich an die schwierige Aufgabe. Überrascht müssen die Beiden feststellen, dass der Gesuchte so gar nicht dem Bild eines "armen Erben" entspricht. Das Letzte aber was der Gesuchte brauchen kann, ist, von einer sentimentalen alten Tante gefunden zu werden. Eine spannende Jagd à la Hitchcock, gespickt mit vielen Raffinessen und Überraschungsmomenten, beginnt.


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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05.11.19 - 10:56
Es ist Alfred Hitchcocks letzter Film. Der deutsche Titel kommt also schon etwas visionär daher. Im Original heißt es schlicht und ergreifend eine ‘Familiengeschichte‘. Beide Bezeichnungen passen zum Film wie Kakao zum Kaktus. Alf muss schon 1976 sehr krank gewesen sein. (Tabletten, Alkohol) So hat man den Eindruck, er habe den Streifen mit letzter Kraft runtergekurbelt, ohne Witz und ohne Spannung. Die vier Darsteller agieren lustlos, die Handlung quält sich zäh dahin. Lediglich die Talabfahrt von Bruce Dern und Barbara Harris mit defekten Bremsen wirkt etwas flotter, ist aber auch nicht gerade innovativ. Ihre Kontrahenten Karen Black und William Devane sollten eigentlich etwas furchteinflößende Spannung erzeugen, scheinen aber eher zum Kaffeeklatsch aufgelegt. Keiner der vier ist ein echter Charakter. Besondern Barbara Harris fällt negativ aus dem Rahmen. Bei ihr wird es am deutlichsten, wie sehr der Spagat zwischen Komödie und Krimi in die Hose gegangen ist. Oft witzlos mit logischen Knacks wird’s durch eine Séance auch noch kryptischer. Der Anfang stiftet also gleich Verwirrung. Doch da ist man noch guter Hoffnung, dass es irgendwann eine Aufklärung geben wird. Reicht da ein Grabstein, gegen den Mal getreten wird aus? Oder das Augenzwinkern von Barbara Harris in die Kamera als letzte Einstellung? Selbst Alfs legendärer Cameo ist fast nicht erkennbar. R.I.P. lieber Alf. Du hast Besseres gemacht.

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kurenschaub

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24.11.10 - 21:37
Dies ist der letzte Hitchcock Krimi und ich muß sagen, er kommt nicht bei weiten an die großen Werke des Meisters heran. natürlich gibt es noch immer die nicht vorhersehbaren Wendungen, eine verrückte Story und das gefinkelte und so nicht vermutbare, aber alles schon eine mehr als kräftige Spur schwächer und bedeutend langatmiger.

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