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The New Daughter

DEINE MEINUNG?


2009

Genre: Horror, Thriller

Spieldauer: ~ 104 Minuten

Regie: Luis Berdejo

Cast: Kevin Costner, Noah Taylor, Ivana Baquero, Gattlin Griffith, James Gammon, Samantha Mathis, Sandra Ellis Lafferty, Margaret Anne Florence, Gary Entin, Edmund Entin, Erik Palladino, James Middleton

Kurzbeschreibung: Der alleinerziehende Vater John James zieht nach einer schmerzvollen Scheidung mit seinen zwei Kindern auf eine abgelegene Farm aufs Land. Seine pubertierende Tochter Louisa kann sich mit der langweiligen Umgebung überhaupt nicht anfreunden, bis sie beim Spielen am Waldrand seltsam geformte Hügel entdeckt. Von da an benimmt sie sich immer seltsamer und macht sogar ihrem kleinen Bruder Sam angst. Als John der Sache nachgeht wird ihm schnell klar, dass sie nicht alleine auf dem Anwesen leben. Unter den Hügeln scheint irgendetwas Unheilvolles zu schlummern. Schon bald muss John erkennen, dass seine Tochter nicht mehr dieselbe ist, und dass er alles tun muss, um seine Familie vor dem Tod zu retten.


Filmkommentare (1)


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Chev
14.12.10 - 16:31
Nach langen Überlegen habe ich mich für die Bewertung "guter Film" entschieden. Mehr zu empfehlen Hide and Seek.
Am Anfang fand ich ihn recht spannend und gut gemacht.

Nach der Scheidung entscheidet sich der Schriftsteller John James (Kevin Costner) mit seinen beiden Kindern in die Einöde aufs Land zu ziehen. Wunderschönes Haus, Wälder und Ruhe sollen sie dort erwarten. Als die Kinder dann die Gegend erkunden, entdecken sie einen alten Grabhügel. Der Sage nach wurden dort nur Könige einer uralten Rasse beerdigt. Man nannte sie die Grabgänger. Die Familie integriert sich in das kleine Dorf und man knüpft erste Bekanntschaften.
Alles scheint seinen Weg zu nehmen, doch immer wieder passiert etwas. Nicht direkt seltsam, aber doch zweideutig.
Louisa (Ivana Banguero - das einstige kleine Mädchen aus Pans Labyrinth) ist die Tochter von John und irgendwie ist sie von diesem Grabhügel faszinierend angezogen. Immer wieder widersetzt sie sich dem ausdrücklichen Verbot ihres Vaters den Hügel zu besuchen und sie scheint davon krank zu werden.

Endlich merkt auch John James, das was nicht stimmt und das das Haus bzw etwas mit der Gegend oder in der Gegend damit zu tun hat. Er beginnt nachzuforschen - vornehmlich im Internet - und stösst auf die Vorbesitzer und deren Geschichte. Er erkennt einige Parallelen und besucht den letzten Eigentümer. Währendessen überlässt er die Kinder einer Nanny aus dem Dorf.
Was John James erfährt ist erschreckend und er ertappt sich selbst immer wieder dabei Verbindungen zu seiner Tochter zu ziehen. Als er wieder heimkommt, kann er nicht mehr die Augen vor dem was passiert verschliessen. Die Nanny wurde ermordet, soviel ist ihm klar.

So, bis hierher ( und noch ein bisschen weiter) ist der Film immernoch sehr unterhalsam wie ich finde, aber dann nimmt er leider sehr stark ab. Ich möchte hier nun das Ende nicht weiter beschreiben, um dem geneigten Zuschauer nicht die Spannung vorweg zu nehmen.

Meiner Meinung nach ist das Ende entäuschend. Der ganze Film zieht sich mit Spannung hin und dann kommt das Ende zu abrupt und albern. Mit den schlecht dargestellten Monstern, die wirken wie Fabelwesen. Man sieht sie nie richtig, was dem Zuschauer die Möglichkeit lässt, in der Phantasie nachzubessern.

Um den Streifen zu beschreiben würde ich sagen er hat etwas von "The Signs" mit Mel Gibson und etwas von "Hide and Seek" mit Robert DeNiro und meiner Lieblingskinderdarstellerin Dakota Fanning.

Horror würde ich es nicht nennen, gegruselt habe ich mich überhaupt nicht, für einen Thriller passiert etwas zu wenig (und es ist nicht spannend und undurchsichtig genug) und das einzig Mystische sind die Fabelwesen am Ende des Films.

Ich würde sagen es handelt sich um einen spannenden Spielfilm mit einem guten Kevin Costner, der jedoch an alte Erfolge nicht anknüpfen kann.

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