...und der Himmel steht still
80.0/100

...und der Himmel steht still

FILM • 1993 • 1 Std. 50 Min.


Regie: John Schlesinger

Darsteller/-innen: Anthony Hopkins, Mark Valley, Richard Durden, Meret Becker, Ludger Pistor, Isabella Rossellini, Campbell Scott, Hart Bochner, Ronald Nitschke, James Grant, Jeremy Sinden, Corey Johnson, Richard Good, Matthew Burton, Lena Lessing, Dana Golombek, Susanne Jansen, Christine Gerlach, Christiane Flegel, Klaus-Jürgen Steinmann, Jessika Cardinahl, Franziska Brix, Forest Ashley Knight, Rupert Chetwynd, Martin Becker, Hans Martin Stier, Helmut Bernhoffen, Gerch Hofmann, Friedrich Solms-Baruth, Martin Höner, Vera Ziegler, Jürgen Wink, Helga Petersen, Olaf Meden, Melitta Moritz, Gundula Damerow, Stefan Taufelder, Hubertus Brand, Peter Meseck, Ian Rowles, Robert Lively, Hans Diederich, J.L. Hooper, Harvey Friedman, Nigel Scotting, Steven Moorecraft, Kevin Davenport, Chris Potter, Jeff Seyfried, John Scott, Tony Estese, Kelly Cole, Arnold Strong, Eb Davis, Andy Rivera, Christer Sidelöv

Genre: Drama



Berlin 1955. Der britische Nachrichtentechniker Leonard soll in US-Diensten sowjetische Telefonleitungen anzapfen. Daß er sich in die Deutsche Maria verliebt, paßt seinem Vorgesetzen Glass überhaupt nicht. Die Beziehung wird zur Belastung für Leonard. Erst spät erfährt er, daß Maria verheiratet ist. Die erste Begegnung mit dem Mann wird zum Streit, in dessen Verlauf Maria den Gatten erschlägt. Die fatalen Folgen des Ereignissen reichen bis in die Zeit des Mauerfalls.


Filmkommentare (1)


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kurenschaub
13.02.11 - 09:06
3 Sat widmete sich gerade wunderbar der Berlinale 2011 und gab Isabella Rosselini als deren Präsidentin ein sehr schönes Porträt, strahlte anschließend diesen Film mit ihr aus.
Wir befinden uns im geteilten Berlin 1955, zwischen Agenten, Abenteurern und Militärs.
Den Befehl eines US Offiziers Glass (Anthony Hopkins) gilt es umzusetzen und dies tut der weichgestrickte aber fachlich versierte Brite Leonhard (Campbell Scott), der die russischen Telefone abhörbar macht und der sich nicht nur nebenbei in die geheimnisvolle Deutsche Maria (Isabella Rosselini) verliebt und sich mit ihr in eine heiße Affäre verstrickt...
Wir haben es hier mit einem sehr stillen, fein gesponnenen Film der subtilen Machart zu tun, der vielleicht einigen zu langweilig
erscheinen könnte, für mich ist er ganz einfach gut gemacht und Unterhaltung auf erstklassigen Niveau, mit einer Isabella Rosselini, die wieder mal zeigt, welches Potential in ihr steckt und die seit "Blue Velvet" längst zur Kultikone geworden ist.

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