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Verdacht
49.5/100

2 Bewertungen

Verdacht

FILM • 1941 • 1 Std. 39 Min.


Regie: Alfred Hitchcock

Darsteller/-innen: Cary Grant, Joan Fontaine, Isabel Jeans, Cedric Hardwicke, Heather Angel, Nigel Bruce, Dame May Whitty

Genre: Mystery, Romanze, Thriller



s/w Lina, ein "spätes Mädchen" aus der englischen Provinz, lernt den Playboy Johnny kennen. Johnny ist sehr charmant, zeichnet sich aber durch chronischen Geldmangel aus. Lina verliebt sich und heiratet Johnny gegen den Willen ihrer Eltern. Nach der Hochzeitsreise ziehen beide in ein vornehmes Haus und führen ein sehr luxuriöses Leben. Was Lina allerdings nicht weiss: Alles basiert nur auf Pump. Johnny geht völlig sorglos mit dem Thema Geld um, spekuliert und hat viele Pläne. Lina kann ihrem Mann jedoch nicht ernsthaft böse sein. Erst ganz allmählich reift in ihr der Verdacht, dass Johnny vielleicht doch nicht so harmlos ist, wie er andere glauben lässt. Lina befürchtet, dass Johnny ihre Lebensversicherung kassieren will. Doch um an diese zu gelangen, müsste er sie umbringen....


Filmkommentare (2)


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8martin

8martin


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13.08.19 - 09:39
Der Titel stimmt. Es ist ja auch nur ein Verdacht und der löst sich am Ende in Wohlgefallen auf. (Ob wir’s glauben oder nicht.) Das ist der schwächste, weil spannungsärmste Film von Großmeister Alf. Der Versuch den angeblichen Vielleicht-Hochstapler John (Cary Grant) zu enttarnen geht in die besagte ‘Hose‘. Aber total! Er erzählt ihr immer wieder eins seiner unzähligen Märchen, sie glaubt alles und fährt mit ihm in den nicht vorhandenen Sonnenuntergang in s/w. Alles F.F.E. Die reiche Erbin Lina (Joan Fontaine), die so wunderschön herzzerreißend und schmachtend gucken kann, hat so gelitten, dass das heutig Publikum Tränen lacht. Bei diesem Ende hätte nur Rosamunde Pilcher ihre Freude daran mit Hansi Hinterseer in der Hauptrolle.
Hier hat sich Hitchcock voll ausgetobt, was sein Frauenbild angeht. Gut wir sind im Jahre 1941 (Weltkrieg II). Diese Lina, das Heimchen am Herd, wohlhabend und in Gefahr eine alte Jungfer zu werden, sagt zu allem was der galante Ehemann vorschlägt Ja und Amen. Unbeirrt haucht sie am Ende wie bei Courts-Mahler ‘Ich liebe dich Johnny‘, wirft alle Vermutungen über Bord, so als hätte es nie einen Verdacht gegeben. Und selbst für Hitchcocks Markenzeichen: sein versteckter Cameo gibt es leider keinen Platz. Das Ende des Romans ist ja dagegen ein echter Knaller, der Sinn macht: Lina trinkt nämlich die Milch…Hier ist es nur furchtbar das Ganze.

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kurenschaub

kurenschaub


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18.01.11 - 23:49
Ein Frühwerk von Alfred Hitchcock!
Die hübsche Spätjungfer Joan Fontaine heiratet den gewifften Charmeur und Hallodri Cary Grant, der ihr alles verspricht, aber in Wahrheit völlig mittellos ist und wenn er Kohle hat, diese bei Wetten sofort wieder verliert.
Er is halt a bisserl eigen, der gutaussehende Feschak und er erscheint ihr im Laufe der Zeit auch immer seltsamer, so daß bei der mißtrauischen Frau ein Verdacht zu keimen beginnt - er will sie ermorden, der Erbschaft willen!
Leidlich spannend, aber gut gespielt und bis zum Schluß echt undurchsichtig, aber das Ende hätte eine besseres verdient, denn es ist völlig unspektakulär!

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