HIDE
Ohne Limit
75.3/100

56 Bewertungen

Ohne Limit

FILM • 2011 • 1 Std. 40 Min.


Regie: Neil Burger

Darsteller/-innen: Robert De Niro, Johnny Whitworth, Tomas Arana, Abbie Cornish, Robert John Burke, Bradley Cooper, Anna Friel, Patricia Kalember, Andrew Howard, Jennifer Butler

Genre: Mystery, Thriller




Copyright: © Szenenbild aus Ohne Limit

Eddie Morras´ (Bradley Cooper) Leben verläuft nicht gerade auf der Erfolgsspur. Viel zu lange schreibt er schon an seinem ersten Roman und treibt sich in den Straßen und Bars New Yorks herum auf der Suche nach Inspiration und Ablenkung. Als ihn auch noch seine Frau Lindy (Abbie Cornish) verlässt, fehlt ihm jeglicher Halt und jede Motivation. Eher zufällig begegnet er eines Tages seinem Ex-Schwager Vernon (Johnny Whitworth), der Eddie auf einen Kaffee einlädt und sofort erkennt, wie er dem abgerissenen Verlierertypen helfen kann. Er bietet Eddie an, eine neue Designerdroge namens NZT zu testen. Und dieses Mittel wirkt tatsächlich Wunder: Innerhalb kürzester Zeit ist Eddie in die Lage, sämtliche Kapazitäten seines Gehirns aktiv zu nutzen. Plötzlich ist alles ganz leicht. Alles kann er sich merken, die allerkleinsten Dinge, die er beobachtet hat, analysieren und blitzschnell Schlüsse ziehen. Eddie ist sich sofort im Klaren darüber, welche Wunderwirkung die Droge auf ihn haben kann. Seinen Roman bringt er innerhalb weniger Stunden zu Ende, ein Buch ist in wenigen Minuten gelesen, eine fremde Sprache oder ein Musikinstrument in kürzester Zeit gelernt. Schon am nächsten Tag bemerkt Eddie, auf welch gefährliches Spiel er sich eingelassen hat. Als er seinen Ex-Schwager in dessen noblem Appartement besucht und ihn für wenige Minuten alleine lässt, findet er bei seiner Rückkehr Vernon brutal ermordet vor. Noch bevor er die Polizei ruft, durchsucht er das Appartement und sichert sich sämtliche NZT-Pillen, die er finden kann. Eddie, der von der Wirkung des NZT begeistert ist, schluckt eine weitere Pille. Ein Spiel mit dem Feuer beginnt. Sein Selbstbewusstsein steigert sich ins Unermessliche, doch sein Körper und Gehirn verlangen nach immer mehr. Wieder und wieder wirft er eine Pille nach der anderen ein, um sich zu beruhigen und an seinem zunehmenden Erfolg zu berauschen. Es gibt keinerlei Limits mehr. Als er zufällig Lindy wieder begegnet, ist sie von seiner Wandlung zum charmanten und gewitzten Geschäftsmann überwältigt und die beiden kommen wieder zusammen. Bald interessiert sich Finanzmakler Carl Van Loon (Robert De Niro) für Eddie. Mit dessen Hilfe möchte Carl ein paar hochinteressante Geschäfte unter Dach und Fach bringen, bei denen es um Riesensummen geht. Eddie wird das Gefühl nicht los, dass er beobachtet wird. Ist es Carl, der ihm nachspionieren lässt, oder sind es die Killer, die Vernon umgebracht haben und hinter seinen Drogenvorräten her sind? Eddie bleibt nichts anderes übrig, als weiterzumachen, immer weiter. Auch wenn er sich und Lindy in immer größere Gefahr bringt. Doch was passiert, wenn die Wirkung des NZT nachlässt? Oder noch schlimmer - wenn die letzte Pille aus seinem Vorrat geschluckt ist?



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Filmkommentare (4)


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kurenschaub

kurenschaub


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21.05.14 - 19:20
Schriftsteller Eddie Morras (Bradley Cooper) ist nicht gut drauf, er hat ein Schreibblockädlein und auch seine Liebste ist away! Da sind kräftige Barbesuche angesagt, bis ihm seine Schwager eine Wunderpille andreht, welche er gleich voller Begehr einnimmt. dann machts WOW...
Das ist Thriller, Romance und Drogendramatik in einem, zusätzlich köstlich von Neil Burger aufbereitet,
unser Brad spielt seine Rolle auch herrlich, fürs Auge gut anzusehen, ziemlich frisch und knackig von der Story her und die Spannung hält auch den ganzen Thriller lang - Klasse!

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Filmosoph

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02.08.13 - 12:12
Noch genau einmal möchte ich mir die Mühe antun, den unten stehenden Zerriss des Films entschieden entgegenzutreten. Weil es Ohne Limit einfach nicht verdient, diese Zumutbarkeit eines Filmkommentars.

"kommt fast keine Spannung auf" und "die Tatsache, dass am Ende einfach Schluss ist" nennt unten stehender Benutzer als die zwei Hauptkritikpunkte des Films.
Dass keine Spannung aufkomme, liege daran, dass der Film vorhersehbar sei. Das stimmt einfach nicht, das ist einfach falsch, und das Gegenteiil zählt zu den großen Stärken von Ohne Limit. Wohin die Droge führt, wer sie alles nimmt, wer Teil von ihr wird - da hat der Film viele Wendungen und Twists zu bieten, die man nicht vorhersehen kann.
Neben anderen Rülpsern über die schauspielerische Leistungen, die ich absolut nicht nachvollziehen kann (Robert de Niro ist nicht "unbeweglich, eintönig" und er wirkt auch nicht "desinteressiert"), wird von untem stehenden Benutzer der fehlende Schluss kritisiert. Zugegeben und ohne etwas Wesentliches verraten zu wollen, der Schluss ist zweideutig. Das ist ja auch das gute, hier kann man nachdenken, hier kann man interpretieren. Ich fand den Schluss deshalb spitzenklasse, weil er sich abhebt und sich eines klischeebeladenen Statements entzieht.

Ohne Limit ist ein hervorragender Thriller der auch schauspielerisch absolut überzeugt. Endlich mal wieder eine gute Rolle für Robert de Niro und auch endlich eine für Bradley Cooper. Die weiteren Filmkommentaren des genannten Benutzers werde ich jedenfalls nicht mehr lesen. Die sind mir einfach zu blöd.

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8martin

8martin


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02.08.13 - 11:15
Der Titel kann sich nur auf die Zumutbarkeit beziehen und liegt über den Wolken, da wo die Freiheit wohl grenzenlos sein soll. Denn zwei Vorwürfe kann man diesem Film nicht ersparen. Obwohl er im Gangster und Drogenmilieu spielt – also ein klassisches Thrillerthema behandelt – kommt fast keine Spannung auf. Selbst das etwas blutigere und actionreiche Finale bleibt flach und kann kaum beeindrucken. Aber am Schlimmsten wiegt für mich die Tatsache, dass am Ende einfach Schluss ist. Mitten in einer Szene Dunkel, Abspann, Feierabend.
Die Frauenfiguren wie z.B. Lindy (Abbie Cornish) bleiben oberflächlich und holzschnittartig. Sie haben Verständnis für den Helden Eddie (Bradley Cooper), sind willig aber hohl.
Bei den Darstellern geht Robert De Niro hier allen voran, weil er der einzige Promi ist. Er agiert unbeweglich, eintönig, wirkt desinteressiert. Es mimt einen Global Player, faselt ständig von anderen Grossunternehmen, die er geschluckt hat, und ist dabei wenig überzeugend, weil er gleichzeitig über weite Strecken den netten Onkel von nebenan spielt, den väterlichen Freund von Eddie. Eigentlich müsste er verschlagen und gefährlich daherkommen. Tut er aber nicht.
Die Handlung ist vorhersehbar bis auf den fehlenden Schluss, den man so nicht ahnen konnte. Die Grundidee von der Superdroge, die nicht nur das Bewusstsein erweitert, sondern den Konsumenten zum Superhirn macht, bevor sie ihn physisch zerstört, ist auch nicht gerade neu.
Und um zum Titel zurückzukommen, muss man dem Film wohl mit grenzenlosem Wohlwollen begegnen um ihn in seiner ganzen Belanglosigkeit zu ertragen.

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Chev

Chev


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21.02.13 - 21:16
Der Film hat mir sehr gut gefallen. Die Story ist gut durchdacht und nachvollziehbar. Man kann gut unterscheiden, wann der Hauptdarsteller unter Drogeneinfluss steht und somit macht es alles verständlicher.
Bradley Cooper spielt seine Rolle hervorragend. Macht wirklich Spaß ihm zuzuschauen.
Zu der Handlung will ich mal nichts schreiben, denn dazu gibts ja hier die tolle Kritik von Ruben, die alles umfasst.

Ich fand den Film jedenfalls gut und würde ihn daher weiterempfehlen. Eine Sichtung wird man nicht bereuen.

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