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1 Kommentar

Der Fluch der gelben Schlange

DEINE MEINUNG?


1963

Genre: Thriller

Spieldauer: ~ 94 Minuten

Regie: Franz Josef Gottlieb

Cast: Eddi Arent, Joachim Fuchsberger, Charles Regnier, Werner Peters, Fritz Tillmann, Pinkas Braun, Doris Kirchner, Brigitte Grothum

Kurzbeschreibung: In Hongkong lebt der alte, reiche Engländer Joe Bray, Vater zweier Söhne - des energischen, gutaussehenden Cliff und seines verschlossenen, einer Liebschaft mit einer Chinesin entstammenden Halbbruders Fing-Su. Joe Bray hält die kostbare "Gelbe Schlange", ein in Gold gefasstes Symbol, das dem Besitzer zur Weltherrschaft verhelfen soll, in einem Tempel auf seinem Grundstück versteckt. Aber seine machtgierigen Feinde versuchen bereits, ihn um diesen Besitz zu bringen. Bray schleust auf geheimen Wegen die "Gelbe Schlange" nach England und spielt sie seinem Sohn Fing-Su zu. Er soll der mächtige Anführer der neuen Herrscher werden. Doch seine Pläne werden durchkreuzt ...


Filmkommentare (1)


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kurenschaub
19.02.11 - 20:08
Der dreizehnte Film und erste aus der CCC Film Produktion in Sachen Edgar Wallace aus dem Jahr 1963 hat im Original den Namen "The yellow Snake"!
Joe Bray (Fritz Tillmann) ein Brite mit genügend Zaster, lebt in Honkong und besitzt ein altes China Orakel - die gelbe Schlange.
Unbekannte brechen eines Nachts in dessen Pagode ein um die Schlange zu entwenden.
Cliff Lynn Joachim Fuchsberger), sein Sohn, wird Zeuge dieser Tat und ihm gelingt es die Schlange zu sich zu nehmen.
Allerdings glaubt er das sein Halbbruder Fing Su und dessen
Vereinigung " die freudigen Hände" als Anstifter dieses vereitelten Diebstahls in Frage kommen, was Joe Bray aber vorerst unglaubwürdig erscheint.
Fast mag man meinen, das die Geisterstimme von Edgar Wallace zu Beginn noch das Unheimlichste an diesem verblödelten Gänsehautkino ist.
Intellektuell geht es bei den Wallace Verfilmungen sowieso nie zu, aber manche von diesen London/Käuzchen/Themse und Nebelschwadenkrimis wearen durchaus auf ihre Art charmant und
sagen wir mal auch altmodisch spannend.
Mit einer derart banal unglaubwürdigen Story und eindeutig rassistischen Anspielungen wie die gelbe Gefahr - die Chinesen sind allesamt böse, unterwürfig, aber mordliebend, während die Weißen immer die Netten von nebenan sind , stellt sich dieser Streifen von selbst in die Ecke und bleibt dort als einer der schwächsten der gesamten Reihe für immer stehen.

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