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1 Kommentar

Die Waffen der Frauen

DEINE MEINUNG?


1988

Genre: Komödie, Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 113 Minuten

Regie: Mike Nichols

Cast: Kevin Spacey, Sigourney Weaver, Harrison Ford, Alec Baldwin, Oliver Platt, David Duchovny, Melanie Griffith, Joan Cusack, Nora Dunn, Caroline Aaron, Olympia Dukakis, Jeffrey Nordling, Philip Bosco, Amy Aquino, Robert Easton, James Lally, Elizabeth Whitcraft


Trailer:

Kurzbeschreibung: Die Sekretärin Tess Mc Gill (Melanie Griffith) ist nicht nur hübsch, sondern auch clever. Sie hat es satt, immer nur die zweite Geige zu spielen und auf der Karriereleiter unten zu stehen. Bei ihren neuen Chefin Katharine Parker sieht Tess ihre Chance. Doch Miss Parker erweist sich als falsche Schlange, die fremde Ideen klaut und als eigene verkauft. Als Katharine sich beim Skiurlaub das Bein bricht, nutzt Tess die Gelegenheit, um mit viel List ins Geschäftsleben einzusteigen. Dabei lernt sie Jack Trainer (Harrison Ford) kennen, der in Tess nicht nur eine attraktive Managerin sieht.


Filmkommentare (1)


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8martin
16.11.14 - 11:26
Da hat der Altmeister Mike Nichols eine amerikanische Erfolgsstory abgeliefert mit eingebauter Verwechslungskomödie. Das Arbeitermädchen Tess (Melanie Griffith) schafft den Aufstieg nach ganz oben. Natürlich mit den ‘Waffen der Frauen‘. Der deutsche Titel ist griffiger als der des Originals. Tess ist hübsch, clever und ehrgeizig. Ihre Chefin Katherine (Segourney Weaver) wird von ihr überrundet und als Zugabe fällt ihr auch noch der schnuckelige Jack (Harrison Ford) buchstäblich in den Schoß.
Schon in den 80er Jahren bekundeten Frauen Veränderungen in ihrem Umfeld mit neuen Frisuren. Tess macht das hier ebenso: von der prolligen Mähne zur schnittigen Kurzhaarfrisur. Und zu Jack sagt sie, dass sie ein ‘Gespür fürs Geschäft und einen Körper für die Sünde habe.‘ Recht hat sie. Der Knaller vor dem Showdown mit Katherine ist ein Telefonat, das Jack im Bett auf Tessy liegend führt. Allein durch dieses Gespräch und den anschließenden Dialog bekommen wir eine äußerst überraschende Hintergrundinformation. Die liegt aber zwischen den Zeilen. Man kann sich alles selbst zusammenreimen, wenn man hört: ‘Skiunfall‘ und ‘Krankenhaus‘. Das fulminante Damenduell als Klimax läuft nach galanter Vorbereitung auf einer Party mit gekonnter Hinauszögerung bis zum erwarteten Happy Ende. Das ist zwar süß, aber nicht überzuckert. Um das Wohlfühlgefühl noch zu steigern singt Chris de Burgh ‘Lady in Red‘. Die Bilder lieferte Michael Ballhaus.
Von den drei Hauptdarstellern bringt es Melanie Griffith besonders überzeugend rüber. Etwas weiblicher gebaut als die knöchrige Katherine, weicher, anschmiegsamer und geschmeidiger in jeder Situation. Harrison Ford muss da erst noch etwas geschubst werden, bis er sich traut. Mir hat’s gefallen.

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