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1 Kritik   2 Kommentare

Garden State

DEINE MEINUNG?


2004

Genre: Komödie, Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 98 Minuten

Regie: Zach Braff

Cast: Natalie Portman, Zach Braff, Ian Holm, Peter Sarsgaard, Jim Parsons, Michael Weston, Geoffrey Arend, Jean Smart, George C. Wolfe, Ato Essandoh, Ann Dowd, Alex Burns, Armando Riesco, Christopher Carley, Jill Flint, Ron Leibman, Austin Lysy, Trisha LaFache, Jackie Hoffman, Kenneth Graymez, Gary Gilbert, Amy Ferguson, Yvette Mercedes, Jayne Houdyshell, Wynter Kullman

Kurzbeschreibung: "Garden State", u.a. ausgezeichnet mit dem Grand Jury Prize beim Sundance Film Festival 2004, ist eine hinreißende Komödie über das Leben als "Twentysomething", voller komischer Momente, bizarrer Situationen und liebenswerter Charaktere. Der in Los Angeles lebende, erfolglose Schauspieler Andrew "Large" Largeman (Zach Braff - "Scrubs") hat es in den letzten neun Jahren immer wieder geschafft, Besuche in seiner Heimatstadt in New Jersey zu vermeiden. Hauptsächlich um den zwangsläufigen Konfrontationen mit seinem Vater aus dem Weg zu gehen. Aber als "Large"´s Mutter stirbt, muss er an den Ort seiner Jugend zurückkehren und feststellen, dass sich die Dinge nicht verändert haben. Gleichzeitig erwartet ihn ein Wiedersehen mit alten Freunden, wie den Totengräber Mark und eine unverhoffte Bekanntschaft mit Sam (Natalie Portman - "Unterwegs nach Cold Mountain"). Eine ungewöhnliche junge Frau, die "Large" ermutigt sein Herz für neue Lebenserfahrungen zu öffnen...


Filmkommentare (2)


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Jason
20.12.09 - 19:22
Andrew (Zach Braff) ist ein mehr oder minder erfolgreicher Schauspieler aus Hollywood und kehrt zur Beerdigung seiner Mutter nach neun Jahren Abwesenheit in seine Heimatstadt New Jersey zurück. Schnell stellt er fest, dass sich dort wenig verändert hat. Er trifft auf alte Schulfreunde, die mal mehr, mal weniger Glück im Leben hatten und versucht, seinem Vater (Ian Holm) aus dem Weg zu gehen, da ihre Beziehung ohnehin nie die beste war. Doch eigentlich läuft er weniger vor seinem Vater und seinem alten New-Jersey-Leben weg als vielmehr vor sich selbst. Bis Sam (Natalie Portman) auftaucht und ihm ein anderes Leben zeigt, als er gewohnt ist ...

Zach Braff dürfte insbesondere als John J.D. Dorian aus Scrubs bekannt sein. Dass er außerdem nicht nur Hauptdarsteller in Filmen war, sondern bei manchen - darunter Garden State - Regie geführt und das Drehbuch geschrieben hat, war mir bis vor kurzem nicht bekannt. Und um es vorneweg zu sagen: Wenn Braff jeden seiner Filme so angeht wie diesen, soll er bitte öfter als Autor und Regisseur tätig werden.

Als letzterer hat er nämlich einen etwas eigenwilligen, aber intensiven Stil. Garden State etwa beginnt mit Andrew, der in einem weißen Bett in einem weißen Raum ohne weitere Einrichtungsgegenstände liegt. Er geht zur Arbeit, wird von seinem Chef zurechtgewiesen und muss sich von Kunden anpöbeln lassen. Die Kamera, die zwischen Nah- und Distanzaufnahmen wechselt, dabei aber völlig ruhig bleibt, lässt die Szenen durchgehend abstrakt wirken. Andrew scheint fast durch den komplett Film hindurch leer und anteilnahmslos zu sein, ganz so, als würde ihn das, was da um ihn herum geschieht, weder etwas angehen noch interessieren. Zusätzlich spielt Braff mit simplen, aber einprägsamen visuellen Effekten (z.B. einem gemusterten Hemd, das vor einer gleichgemusterten Wand nahezu unsichtbar ist), ohne es jedoch zu übertreiben. Dadurch bekommt die recht einfache Geschichte einen unglaublich intensiven Touch, man fühlt die Emotionen der Darsteller und man sieht sie als metaphorische Darstellungen.

Hinzu kommen die fabelhaften Schauspieler, die er nicht besser hätte wählen können. Braff selbst passt mit seinem stets ruhigen Gesichtsausdruck und seiner eher schüchternen, stillen Art perfekt in die Rolle des Andrew. Sam wird von Natalie Portman verkörpert und spielt ebenso glaubhaft wie Zach: Mit Emotionen, Leidenschaft und Authenzität. Besonders letzteres dürfte schwer gewesen sein, denn Garden State[i
  • ist weit mehr als eine Komödie. Er steht für Liebe, Hoffnung, Trost- und Inhaltslosigkeit und Mut - und all das in nur einer Rolle zu verkörpern, ist sicherlich weder für Braff noch Portman einfach gewesen, selbst wenn es anders aussieht.

  • Durch kurze Situationskomik-Szenen wird die eher tragische Geschichte abgerundet, obwohl selbst diese tiefgründig genug sind, um als Tragik durchzugehen. Meist wird darin Bezug auf das Leben der alten Jersey-Freunde von Andrew genommen, die überwiegend zwar wenig, aber immerhin lustiges zustande gebracht haben.

    [i]Garden State
    ist also ein tiefgründiger, einfacher, ruhiger und hochemotionaler Film, den man gesehen haben sollte.

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    eichi
    08.10.07 - 22:41
    interessanter film ... vor allem wenn man zach braff aus scrubs kennt, denn in diesem film ist er für alles verantwortlich ... drehbuch, regie und hauptrolle ... und - er macht seine sache wirklich gut. es ist ein glaubhafter film, was heißen soll, dass man nie das gefühl hat, dass es 'nur' ein film ist, sondern es sich durchaus um die realität handeln könnte. einfach mal ansehen ...

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