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Es war einmal in Amerika
75.4/100

35 Bewertungen

Es war einmal in Amerika

FILM • 1984 • 3 Std. 40 Min.


Regie: Sergio Leone

Darsteller/-innen: Robert De Niro, Joe Pesci, Danny Aiello, Burt Young, William Forsythe, James Woods, Treat Williams, Elizabeth McGovern, Tuesday Weld, James Hayden, Larry Rapp, Darlanne Fluegel, Dutch Miller, Robert Harper, Richard Bright

Genre: Drama, Krimi



New York zur Zeit der Prohibition. Max( James Wood), Noodles( Robert De Nero) und ihre Freunde verdienen sich bereits als Kinder mit Erpressungen und Schmuggeleien den einen oder anderen Dollar dazu. Jahre später, Noodles wird nach einer langen Haftstrafe für einen Mord aus dem Gefängnis entlassen, haben es die Freunde von damals unter Max zu einem skrupellosen Gangstersyndikat gebracht. Doch Ehrgeiz und Habgier zerstört die jahrzehntelange Freundschaft, und am Ende steht ein entsetzlicher Verrat... In wuchtigen und ungewöhnlich ergreifenden Bildern erzählt Sergio Leones Chronik vom amerikanischen Traum, von Gier und Macht.


Filmkommentare (4)


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8martin

8martin


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27.11.19 - 19:03
Der dritte und letzte Teil der großen Amerika Saga von Sergio Leone ist ein fulminanter Endpunkt des Werkes. Er hat nur drei kleine Macken: je nachdem, welche Version man sich antut, dauert es zweieinhalb bis dreieinhalb Stunden. Der Film kann in drei Teile aufgegliedert werden, wovon der erste recht kryptisch daherkommt, weil er eine Situation beschreibt, die der Zuschauer noch nicht kennt, also nicht versteht. Der dritte Teil bleibt am Ende etwas unklar, weil die Kamera das Geschehen nur aus der Ferne betrachtet, Personen nur schwer auszumachen sind und Andeutungen offene Fragen hinterlassen wie z.B. ob Max in die scharfen Rollen des Müllautos fällt oder nicht?! Und der Besuch von Noodles in der Opiumhöhle – wie schon am Anfang – bringt auch keine letzte Aufklärung.
Der Mittelteil dieses Films ist allerdings grandios. Er umfasst eine Zeitspanne von 1922 bis 1968: Wir sehen den kometenhaften Aufstieg zweier Freunde: Noodles (Robert De Niro) und Max (James Woods), die sich im Mafiamilieu durchsetzen. Korrumpierbare Politiker kaufen, unliebsame Vertreter ausschalten und eine unzertrennliche Freundschaft pflegen, bis sie sich am Ende aus den Augen verloren haben und fast zu so etwas wie Gegenspielern werden. Gewerkschaften und Streiks überwinden die Jungs locker, ebenso wie das Ende der Prohibition. Eine gemeinsame Freundin stellt da schon eher ein Problem dar. Neben den Szenen mit tödlichem Ausgang findet Leone immer wieder Schelmenstücke wie das Vertauschen der Babys im Krankenhaus, um den Polizeichef (Danny Aiello) kirre zu machen oder die Penisinspektion durch eine Frau die alle vier kannte.
Noodles hat die interessantere Biographie. Er pendelt zwischen seiner die Schönheit verkörpernden Jugendliebe Deborah (Elizabeth McGovern bzw. Jennifer Connelly) und später Carol (Tuesday Weld) hin und her, schaut auch mal bei der Kindernutte aus Jugendtagen vorbei. Für ihn und uns muss wohl das Opium die Lösung zu sein. Na ja, nach dem aufregenden Leben?! Und man muss ja auch nicht alles genau verstehen in diesem Klassiker. Die Atmosphäre bringts auf alle Fälle. Tod und Leben, Geschäfte und Luxus an der Brooklyn Bridge.

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wrachris

wrachris


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17.01.17 - 15:35
Um das Genre der BESTEN Mafiafilmproduktionen abzurunden auch gleich knapp hinter der Pate die Bewertung dieses monumentalen Streifens.
2% weniger als der Pate nur deswegen, weil der Film trotz der enormen Länge viel zu schnell vorbei war.
Mafia passt mit Al Pacino, Robert de Niro und Marlon Brando wie die Faust aufs Auge (um nur einige zu nennen - Joe Pesci, James Woods und Ray Liotta gehören natürlich auch dazu ) .

Die weltbesten Schauspieler gepaart mit einer 1a Vorlage und einem 1a Drehbuch ergibt solche Filme für die Ewigkeit.

Es gibt wahrlich nicht viele Filme bei denen man bei 4h Spieldauer nie auf die Uhr schaut (höchstens dann wenn man Angst hat dass der Film schon bald vorbei ist).

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Joliet

Joliet


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16.04.11 - 19:08
Schließe mich da an - ein unverschämt guter Film, ich ziere mich sonst wirklich, volle Punktzahl zu verleihen. Auch diesen Film charakterisiert Sergio Leones fantastische Gelassenheit, die einen übelst auf die Folter spannt. Ein wirklich sehr stimmiges und auf ganzer Linie überzeugendes Werk.

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kurenschaub

kurenschaub


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06.05.10 - 16:22
Ein Klassefilm aus der Zeit von AL CAPONE, ein Meisterwerk mit einer wahrhaft grandiosen Starbesetzung.
Irre lang aber kein wenig langweilig.
Sergio Leone at his best!

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