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Shine - Der Weg ins Licht

DEINE MEINUNG?


1996

Genre: Musik, Biographie, Drama, Romanze

Spieldauer: ~ 101 Minuten

Regie: Scott Hicks

Cast: Geoffrey Rush, Armin Müller-Stahl, Noah Taylor, Nicholas Bell, Chris Haywood, Gordon Poole, Justin Braine, Alex Rafalowicz, Sonia Todd, Danielle Cox

Kurzbeschreibung: Den schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn und die außergewöhnliche Macht der Liebe, machte Scott Hicks zum bewegenden Thema seines Erfolgsfilms SHINE. Erzählt wird die wahre Geschichte des australischen Pianisten David Helfgott, der sein Leben lang unter der Autorität seines Vaters leidet. Nach einem totalen Zusammenbruch verbringt David über zehn Jahre in Heilanstalten und Sanatorien. Und erst als er der Astrologin Gillian begegnet, bringt diese Ruhe und Stabilität in sein inneres Chaos. Durch sie wird aus dem gebrochenen Genie wieder ein Konzert-Pianist, der die Welt begeistert und endlich seine Vergangenheit hinter sich lassen kann.


Filmkommentare (1)


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8martin
17.09.18 - 11:03
Es ist einer der besten Filme von Scott Hicks (und diesem hier folgten ja noch der ‘Schnee auf den Zedern‘ und die ‘Herzen von Atlantis‘). Hier kann er gleich mehrfach punkten:
• Es ist ein Dokumentarfilm über einen der größten Pianisten unserer Zeit: David Helfgott (und der geht immer noch auf Tournee). (2017).
• Es gibt was ‘auf die Ohren‘: eine große Auswahl klassischer Musik – nicht nur Rachmaninow –
• Ein Darsteller-Ensemble, das sich sehen lassen kann. Geoffrey Rush in der Titelrolle holt als Newcomer gleich einen Oscar. Wohlverdient! Nicht nur wegen des sich überschlagenden Wortschwalls mit ständigen Wiederholungen.
Neben ihm Armin Müller-Stahl als Davids Vater, der hier sein ganzes Charisma als gestrenger Vater mit einbringt - (Oscar) – und den Sohn buchstäblich erdrückt.
Der kurze Auftritt von Sir John Gielgud als Klavierlehrer verleiht dem Film das längst fällige Adelsprädikat.
• Und der ganz große Pluspunkt das äußerst subtil gestaltete Vater- Sohn Drama, das seines Gleichen sucht. Vaters Gemütsskala reicht von unerbittlichem Ehrgeiz bis zu furchteinflößender Strenge. Er verprügelt und vergießt auch Tränen. Der 2. Sieger ist bereits ein Loser. Obwohl er Jude ist, hält der Faschist Religion für ‘Unfug‘. Der Übervater macht den hoch sensiblen Sohn kaputt. Dessen Zusammenbruch ist ähnlich überzeugend wie seine Aufrichtung – nicht Heilung – durch die Liebe im Alter zur Astrologin Gillian (Lynn Redgrave).
Ein ergreifendes Psychodrama Vater - Sohn mit hochwertiger musikalischer Untermalung und exzellenten Darstellern in unaufdringlichen Retros erzählt. Das bringt die Emotionen förmlich zum Klingen.

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