Hosted by World4YouMittwoch, 15. August 2018
 

2 Kommentare

Der Mann, der vom Himmel fiel

DEINE MEINUNG?


1976

Genre: Sci-Fi, Drama

Spieldauer: ~ 133 Minuten

Regie: Nicolas Roeg

Cast: Rip Torn, David Bowie, Candy Clark, Bernie Casey, Buck Henry, Jackson D. Kane, Tony Mascia, Rick Riccardo, Lilybelle Crawford, Hilary Holland, Adrienne Larussa, Albert Nelson, Linda Hutton, Richard Breeding, Peter Prouse

Kurzbeschreibung: Der Fremde, der eines Morgens mit einem britischen Pass in einer kleinen Stadt in Kentucky auftaucht, ist seltsamer als es zunächst scheint. Er hat keine Haare, merkwürdige Augen, weder Brustwarzen noch Nabel oder Genitalien; er kommt auf die Erde als Schiffbrüchiger, als Überlebender eines sterbenden, fremden Planeten. Der Fremde hat Englisch gelernt, in dem er Filme von der Erde aufgefangen und je zwölf auf einmal aufgenommen hat. Auf der Erde gelandet nimmt er den Namen Thomas Newton an und schleicht sich in die Praxis des Patentanwalts Farnsworth ein, dem er beiläufig ein Bündel Pläne überlässt, auf deren Basis ein gigantisches Wirtschaftsimperium aufgebaut werden kann. Im Laufe des Films stellt sich heraus, dass dies nur ein Vorwand ist, um ein Raumschiff zu bauen, mit dem die wenigen weiteren Überlebenden seines Heimatplaneten gerettet werden sollen. Zum Pech für seine Pläne laufen die Sachen bald hoffnungslos schief. Der Schürzenjäger und Ex-Chemieprofessor Nathan Bryce, der der engste Vertraute des Fremden geworden ist, wird immer stärker von dem Drang besessen, die Wahrheit über Newtons Herkunft und Ziele herauszufinden; das Geschäftsmanagement fühlt sich bedroht und schließlich führen die Erfindungen des Fremden zu einer Überreizung der Wirtschaft. Von seinen Mitarbeitern im Stich gelassen und von Geschäftskonkurrenten erdrückt, bricht sein Wirtschaftsimperium und damit zugleich sein privates Raumfahrtprojekt zusammen, er wird entführt und als Versuchskaninchen einem Ärzteteam ausgeliefert, das fest entschlossen ist herauszufinden, was ihn eigentlich ticken lässt.


Filmkommentare (2)


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kurenschaub
09.12.13 - 11:44
der Kunstfilm erhellt uns die sentimentale Story eines humanoid - reptiloiden Außerirdischen mit dem irdischen Alias (David Bowie)inklusive Camouflage als Homo Newton, der zur Erde fällt um Wasser für seinen Wasserplaneten zu finden....
Ein überaus engagierter und vor allem künstlerisch unglaublich wertvoller Sci Fi Movie, durchaus mit großer Selbstständigkeit und energischer ART Denkweise behaftet.
Unmengen an brillanten Ideen, weit und fernab des Einheitstopfes gewohntem Cinema Mainstreams werden hier raffiniert umgesetzt, zusätzlich bietet diese sensible Story über die Risiken und Chancenlosigkeit des Einzelnen
weitere kunstvolle Hochpegelausschläge, wie etwa die treffliche Kritik an unserer geschundenen Welt, die doch zweifelsohne nur mehr von Konsum und der Lenkbarkeit globaler Industrie abhängt und danach dirigiert wird.
Absolut virtuos blickt der Klasseregisseur Nicolas Roeg hinter die Kulissen unseres Menschseins, gestattet dem Individium gut durchflutet
das Wohlgefühl die herrliche Freiheit einzigartig und anders zu leben, und dieses Leben auch in vollen Zügen zu genießen.
In so eine meisterhaft anmutende Handlung fügt sich der charismatische Hauptdarsteller David Bowie ganz hervorragend ein!

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8martin
09.12.13 - 10:53
Sex und Aliens
Anfangs ist es ein interessanter Science Fiction Spaß mit zwei Handlungssträngen: die eine fällt unter den Titel des Films, die andere ist davon völlig losgelöst. Ein bumsfideler Professor (Rip Torn) beglückt jede Studentin, die es bei ‘Drei‘ nicht geschafft hat… Der arbeitet später auch noch mit dem Alien (David Bowie) irgendwie zusammen, aber auch der treibt es kunterbunt mit Mary-Lou (Candy Clark), dem blonden Dummchen, das nur das eine will. Die Frage drängt sich auf, was hat das auf der Erde in einem Ganzkörperkondom gelandete Alien mit dem Sexaktivitäten zu tun? Etwa so viel wie Apfel-Mus mit Orgas-Mus?! Oder die optischen Highlights mit ‘Schwanz‘ und ‘Schamhaar‘ wegen der Alliteration oder um des Reimes willen die ‘Schießerei‘ mit der ‘Fickerei‘? Eine Zeitlang ist das ja ganz unterhaltsam so quasi als freizügige Dokumentation der wilden 70er Jahre. Doch dann wird es sinnfrei: Weihnachtsshopping mit ‘Stiller Nacht‘, Nacktbaden mit Schwarzen und Weißen, eine Brustwarzen OP für Bowie etc. etc. Die Handlung fasert aus in Zufälligkeiten, die langweilen. Und die Sinnfrage stellt sich auch nur noch für kurze Zeit. Und ganz Ausgeschlafene haben hier sogar eine Zivilisationskritik festgestellt. Ich nicht! Ich hoffte auf einen baldigen Schluss dieses Unsinns. K.V.

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