Hosted by World4YouMittwoch, 14. November 2018 1 News
 

2 Kommentare

Last Man Standing

DEINE MEINUNG?


1996

Genre: Drama, Thriller, Action, Krimi

Spieldauer: ~ 97 Minuten

Regie: Walter Hill

Cast: Bruce Willis, Christopher Walken, Leslie Mann, Ken Jenkins, Michael Imperioli, Bruce Dern, William Sanderson, Patrick Kilpatrick, David Patrick Kelly, Karina Lombard, Luis Contreras, Ted Markland, Ned Eisenberg, Alexandra Powers

Kurzbeschreibung: Niemals war er so eiskalt und unerbittlich wie in diesem temporeichen Actionthriller von Regisseur Walter Hill (Nur 48 Stunden): Bruce Willis (Pulp Fiction, Stirb langsam-Trilogie, The Sixth Sense). Willis spielt den geheimnisvollen Außenseiter John Smith, der in einem Bandenkrieg zwischen die Fronten gerät und es mit beiden rivalisierenden Gangsterclans gleichzeitig aufnimmt. Ständig wechselt er die Sieten und bietet seine Dienste demjenigen an, der am meisten zahlt – ein gefährliches Spiel. Als sich die Leichen stapeln, legt er das Gesetz nach seinem eigenen Geschmack aus: Wenn schon alle draufgehen, dann will er jedenfalls als Letzter übrig bleiben...


Filmkommentare (2)


Beitrag schreiben


kurenschaub
25.05.14 - 09:28
eine schneidende Gangsterballade mit jeder Menge heftiger Gewalt und als Headliner ist Killer John Smith (Bruce Willis) mit dabei, der zwei Gangstergangs komplett aus demTritt bringt und stets tut, was er am besten kann. Sauspannend auf jeden Fall, aber auch ziemlich brutal!

Antwort abgeben

Filmfreak
27.09.09 - 15:17
Man kann diesem Film nicht einfach nur einem Genre zuordnen, da er mehrere behandelt, während die Geschichte hier erzählt wird. Diesem Film mit einem eher wortkargen Bruce Willis in der Hauptrolle ordnet man Elemente des Thrillers, des Actionfilms, des Westerns zu, man könnte ihn auch noch als eine Art Gangsterfilm bezeichnen, da sich die Handlung im Jahre 1931 an der Grenze zwischen Texas und Mexiko abspielt und somit in der amerikanischen Prohibitionszeit angesetzt ist, dementsprechend war auch hierbei die Kostümierung der Darsteller sei es mit ihren Hüten, oder ihren Fahrzeugen aus diesem Jahrzent, selbst die Schusswaffen wurden an das Jahr 1931 angepasst.
Man spricht bei diesem Film von einer Neuverfilmung von Akira Kurosawas Yojimbo - "Der Leibwächter" oder auch Sergio Leones Western "Für eine Handvoll Dollar", wobei mir Sergios Leones Western wesentlich besser gefallen hat als dieser Kinofilm aus dem Jahre 1996.
Die Geschichte handelt von einem abgehalfterten Revolverhelden namens John Smith (Bruce Willis) den es in das kleine Nest Jericho verschlägt, da dieser auf der Durchreise nach Mexiko unterwegs ist. Dieser kleine Ort wird von zwei rivalisierenden Banden beherrscht. Smith kommt dann ins Spiel als man seinen Wagen demoliert und er sich dafür gebührend revanchieren möchte. Schnell bemerkt er, dass wenn er es klug anstellt sich die beiden Banden gegenseitig bekämpfen, er steht natürlich stets im Mittelpunkt des Geschehens.
Christopher Walken spielt einmal mehr einen von den bösen Jungs bei einer der beiden Banden. Willis einen Revolverhelden der sehr gut mit dem Schiesseisen umgehen kann und wenig Worte über seine Taten verliert.
Schlecht inszeniert ist dieser Genremix auf keinen Fall. Willis und auch Walken überzeugen in ihren Rollen, der letzte Funke wollte bei mir leider nicht ganz überspringen, dass mich dieser Film voll und ganz begeistern konnte - leider. Die Action kommt auf keinen Fall zu kurz z.T. sieht der Cineast sehr heftige und teilweise auch sehr blutige Auseinandersetzungen. Vielleicht liegt es auch an der Erzählweise von Bruce Willis während des gesamten Filmes, denn sehr oft hört der Zuschauer nur das Gedachte von Bruce Willis, was er beispielsweise über sich oder sein Leben oder die beiden Banden denkt, das ist dabei relativ monoton und ruhig. Die Schusswechsel hingegen beleben dann wieder diesen Film.
Finanziell gesehen war dieser Film ein Flop bei einem Budget von 67 Millionen US-Dollar, spielte dieser bei der weltweiten Vermarktung gerade einmal 33 Millionen US-Dollar, alleine in Amerika spielte dieser nur 18 Millionen US-Dollar ein.
Erst als dieser für den Heimkinobereich als Video bzw. DVD auf den Markt kam, spielte dieser seine hohen Kosten wieder ein.
Was man als Zuschauer auch nicht verleugnen kann, man sieht ganz deutlich die Handschrift des Regisseurs Walter Hill, die Action war absolut stimmig für mich, aber so eine Geschichte habe ich schon besser umgesetzt gesehen, vor allem spannender und interessanter.
Wer dann das Genre Western mag, rate ich vielmehr zu Leones oben erwähntem Klassiker.
Habe diesen Film jetzt schon ein paar mal gesehen und mehr als ein "Durchschnitt" kann ich hier beim besten Willen nicht vergeben.

Antwort abgeben


Angemeldet bleiben?
Amazon Prime Unbegrenzter Seriengenuss