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Willkommen bei den Rileys

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2010

Genre: Drama

Spieldauer: ~ 110 Minuten

Regie: Jake Scott

Cast: Kristen Stewart, Melissa Leo, James Gandolfini, David Jensen, Joe Chrest, Ally Sheedy, Kathy Lamkin, Eisa Davis, Lance E. Nichols, Tiffany Coty, Peggy Walton-Walker, Sharon Landry

Kurzbeschreibung: Auf einer Geschäftsreise trifft Doug Riley (James Galdofini) in einem Stripclub in New Orleans auf die Ausreißerin Mallory (Kristen Stewart). Doug fühlt sich hingezogen zu der jungen Tänzerin: nicht wegen ihrer professionellen Leistungen, sondern weil sie ihn an seine Tochter erinnert, die vor acht Jahren bei einem Unfall ums Leben kam. Ein Verlust, den weder seine Frau Loïs (Melissa Leo) noch er verkraftet haben. Doug nimmt sich auf väterliche Weise der jungen Frau an und beschließt in New Orleans zu bleiben. Eine Entscheidung, die seine Ehefrau aus ihrer Erstarrung reißt und die Ehe der Rileys durcheinanderwirbelt.


Filmkommentare (1)


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8martin
24.06.14 - 16:02
Soviel Altruismus ist schier unerträglich. An sich ist es ja schön, wenn es so etwas noch geben würde, aber die Realität sieht nun mal anders aus.
Der etwas problematisch verheiratete Doug (James Gandolfini) in seiner Lieblingsrolle als Knuddelbär hilft völlig selbstlos der Nachwuchsnutte Mallory (Kristen Stewart). Er versucht sogar sie zu erziehen, ihr Ordnung beizubringen und ihr das Fluchen abzugewöhnen. Ganz ohne die übliche Gegenleistung aus dem horizontalen Gewerbe.
Dann taucht seine etwas sonderbare Ehefrau Lois (großartig Melissa Leo) auf. Beide einigen sich und sehen in ihr einen Ersatz für ihre bei einem Unfall umgekommene Tochter. Das ist ja noch verständlich. Klar werden sie enttäuscht, denn Mallory will natürlich keine Ersatztochter sein.
Es fällt einem schwer zu glauben, was man da sieht. Wunschdenken oder Realitätsferne. Fast den ganzen Film über beschäftigt den Zuschauer die Frage ‘WARUM?‘, wenn man mal von dem Tochtersyndrom absieht. Es gibt keinen Grund und selbst Doug weiß keinen. Alle Figuren quellen nur so über vor Verständnis und Hilfsbereitschaft. Es sind engelgleiche Wesen, die niemanden Vorwürfe machen, außer eventuell sich selbst. Über diesen Gutmenschen schwebt der Heiligenschein. Die Darsteller sind OK, aber die Message ist aus dem Jenseits.. Willkommen im Himmel.

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