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Ironclad - Bis zum letzten Krieger
77.6/100

7 Bewertungen

Ironclad - Bis zum letzten Krieger

FILM • 2011 • 1 Std. 56 Min.


Regie: Jonathan English

Darsteller/-innen: Brian Cox, Paul Giamatti, Derek Jacobi, Mackenzie Crook, James Purefoy, Kate Mara, Jamie Foreman, Jason Flemyng, Vladimir Kulich, Charles Dance, Bree Condon, Aneurin Barnard

Genre: Abenteuer, Action



England, 1215, die rebellierenden Barone haben den verhassten König John gezwungen, sein königliches Siegel unter die Magna Carta zu setzen, ein Dokument, das die Freiheitsrechte für die Bevölkerung garantiert. Doch wenige Monate später bricht der korrupte König sein Wort und stellt ein brutales Söldnerheer auf, mit der Absicht, das Land wieder unter seine tyrannische Herrschaft zu bringen. Dafür muss er jedoch zuerst das mächtige und strategisch wichtige Rochester Castle einnehmen. Noch weiß King John nicht, dass sich in der Festung eine handvoll tapferer Rebellen unter der Führung von Tempelritter Marshall verschanzt haben. Erst auf dem Schlachtfeld wird ihm klar, dass man sich nicht mit in die Enge getriebenen Tempelrittern anlegen sollte...


Filmkommentare (2)


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Chev

Chev


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30.06.18 - 22:43
Ich kann dem Film nur wenig abgewinnen. Von der Machart her ist er recht billig dahingezaubert. Oft erkennt man den Unterschied zwischen realer Kulisse oder am Computer hinzugefügt. Zumindest habe ich den Eindruck. Schauspielerisch finde ich das Ganze auch nicht erwähnenswert. Viel Blut und wildes Gemetzel macht aus der Handlung noch keinen Leitfaden.
Ich fand den Film nicht wirklich gut. Muss man nicht gesehen haben.

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8martin

8martin


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23.11.13 - 13:28
Wer Ritterfilme mag, sieht gerne Schwertkämpfe und Pfeil und Bogen im Einsatz. Davon gibt es hier genug zu sehen. Der historische Hintergrund mit der Magna Charta ist ebenso zu vernachlässigen wie die Liebesgeschichte zwischen dem Templer Thomas Marshal (James Purefoy) und Lady Isabel (Kate Mara), die gottseidank rechtzeitig zum Happy End noch Witwe wird.
Diese Ausgangssituation liefert aber genügend Material für Dialoge mit Niveau (Skrupel des Templers gegenüber den Verführungskünsten von Lady Isabel) und einen herrlich fiesen König Johann ohne Land (Paul Giamatti), der auf dem Gottesgnadentum beharrt. Besonders angenehm sind die kleinen Heerhaufen, die die Erstürmung der Burg übersichtlich gestalten. Gelungen ist auch der Tempowechsel. Zwischen den Kampfszenen gibt es immer wieder ruhigere Passagen oder Markt- bzw. Wirtshausszenen.
Der pyrotechnische Einsturz der Burg ist ein optischer Höhepunkt, die Art und Weise, wie er zustande kam, ist ungewöhnlich.
Der Endkampf scheint aussichtslos und hoffnungslos, bis in letzter Minute eine französische Armee für dieses mittelalterliche Spektakel, das recht prominent besetzt ist, ein versöhnliches Ende bringt und das in ‘Klein-Hollywood‘ auf der Insel nämlich in Wales entstanden ist. Gute Unterhaltung für Fans.

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