12 Monkeys
71.2/100

12 Monkeys

FILM • 1995 • 2 Std. 9 Min.


Regie: Terry Gilliam

Darsteller/-innen: Brad Pitt, Bruce Willis, Madeleine Stowe, Jon Seda, Simon Jones, Joey Perillo, Carol Florence, Drucie McDaniel, Rick Warner, Bruce Kirkpatrick, Frank Gorshin, Irma St. Paule, Bill Raymond, Joseph Melito, Vernon Campbell, Bob Adrian, Ernest Abuba, Michael Chance, H. Michael Walls, Wilfred Williams, Rozwill Young, Nell Johnson, Frederick Strother, Anthony 'Chip' Brienza, Joilet Harris, John Blaisse, Louis Lippa, Stan Kang, Pat Dias, Aaron Michael Lacey

Genre: Mystery, Sci-Fi, Thriller



Das Jahr 2035. Die Erdoberfläche ist entvölkert, nachdem eine Virenkatastrophe im Jahre 1996 nahezu die gesamte Menschheit dahingerafft hat. Die wenigen Überlebenden haben in einem klaustrophobischen Unterweltsystem Zuflucht gefunden, die Tiere haben die Herrschaft in den verlassenen Städten der Menschen übernommen. Die einzige Hoffnung auf ein besseres Leben besteht darin, einen Boten durch die Zeit zurückzuschicken, damit dieser den Ursprung der Apokalypse feststellen kann. Der Schwerkriminelle James Cole (Bruce Willis) wird ausgewählt, diese Reise zu machen und landet zunächst in einer Nervenheilanstalt im Jahr 1990, wo er von dem verrückten Sohn eines Professors vor den Anschlägen der "Armee der 12 Monkeys" gewarnt wird. Als nächstes taucht Cole in einem Schützengraben im Ersten Weltkrieg auf. Endlich nimmt seine Odyssee ein Ende, er findet in einer Psychiaterin sogar eine Helferin im Kampf gegen den unsichtbaren Feind...


Filmkommentare (2)


Beitrag schreiben


8martin
09.06.13 - 11:17
Hier hat sich Terry Gilliam aber kräftig vergaloppiert. So sehr ich seine Filme an sich mag, dieser hier ist eine einzige Katastrophe. Erst beim 3. Versuch ist es mir gelungen, das Ende mit offenen Augen zu erleben. Man checkt es nicht so ganz, wohin es unseren Helden Cole (Bruce Willis) treibt. Und so geht auch das Interesse verloren. Er irrlichtert durch Irrenanstalten und verschiedene Zeitebenen. Dicht gefolgt von seiner Psychiaterin Railly (Madeleine Stowe). Ihre Rolle ist noch unklarer als die von Cole. In diesem nebulösen Gespinst steht Jeffrey (Brad Pitt) als einziger schauspielerischer Höhepunkt wie ein Fels in der Brandung des kryptischen Geschehens. Pitt spielt diesen Psychopathen grandios. Da weiß man wenigstens woran ist.
Die übrigen Zutaten wie Tierversuche und Tierbefreiung, Traumata aus der Kindheit oder Coles Zweites Gesicht dienen nur dazu, dass das Bild nicht stehen bleibt und die Kamera sich weiterdreht. ‘Vertigo‘ bringt einen kurz ins Grübeln, doch bevor man damit etwas anfangen kann sind Held und Handlung schon wo anders unterwegs.
Alles wirkt zu abgehoben abstrakt, unterbrochen von selbstgemachter Hektik und Hin- und Her blenden. So wird keinerlei Wirkung erzielt. Und für das Ende braucht man schon eine Einführung, denn das, was man da sieht, ist Konfusion pur. Eine Groteske, die sich selbst in den Schwanz beißt. Da fühlt man sich dann schon verschaukelt und keineswegs unterhalten. K.V.

Antwort abgeben

Samara
08.09.08 - 17:37
Dieser Film ist total verrückt.. mitzudenken macht manchmal keinen Sinn, weil man immer wieder an etwas scheitert > einfach schauen und sich überraschen lassen, was der Film so für einen parat hat... - Der Regisseur.. wollte etwas am Zuschauer bezwecken.. er hats geschafft gratuliere.. aber was.. das verrat ich nicht.. denn wer den Film noch nicht gesehen hat.. dem will ich doch diese Chance es selbst zu erleben nicht vermiesen

Antwort abgeben