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Kritik von ( 307 ) am 07. 08. 2010 0 Kommentare
Was haben die Trailer zu »Kindsköpfe« für einen Spaß versprochen! Fünf Freunde, die sich nach sage und schreibe 30 Jahren wiedersehen und es ordentlich krachen lassen. Mit einer Besetzung, die sich sozusagen als Crème de la Crème des Comedy-Films erweist, konnte doch eigentlich gar nichts schief gehen. Zudem machte es sich Dennis Dugan auf dem Regiestuhl bequem, der zuletzt »Leg dich nicht mit Zohan« ins Kino brachte. Widererwarten hat doch einiges nicht ganz so geklappt, wie es hätte klappen können. Woran liegt das wohl?

Nun, beginnen wir am Anfang. Lenny (Adam Sandler), Eric (Kevin James), Kurt (Chris Rock), Marcus (David Spade) und Rob (Rob Schneider) finden nach drei Jahrzehnten erneut zusammen, um ihren alten Basketball-Coach zu Grabe zu tragen. Die alten Sportsfreunde können es nicht lassen und müssen sich natürlich necken. Lenny hat ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, Robs Angetraute ist etwa doppelt so alt wie er selbst und seine Elvis-Frisur bietet allerhand Substanz für fiese Witze. Alles in einem aber scheinen alle auf ihre Weise erfolgreich und zufrieden. Da kann sie auch eine Beerdigung nicht erschüttern, die selbstverständlich anders ausfällt, als wir sie vermutlich aus der Realität kennen. Es wird gelacht und gesungen – niemand kann ehrlich trauern, vielleicht soll der Humor auch nur den Verlust verdrängen, das Loch, den der Trainer hinterlässt, die Verbindung zu ihrer gemeinsamen Kindheit, die sein Verscheiden zu brechen droht. Eine Methode, um die Melancholie zu vergessen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist Ablenkung. Dementsprechend dauert es nicht lange, bis die fünf Männer auf den Putz hauen – es zumindest versuchen. Sie begeben sich in den Wald und schwingen sich wie Tarzan durch die Gegend, nehmen an Wettbewerben teil oder gehen Bootfahren. Das ist zwar alles nett und mit Witzchen bestückt, die aber nur relativ selten zünden. Stellt euch schlichtweg Filme wie »American Pie« vor – nur mit Darstellern, die keine 20, sondern 40 Jahre alt sind. Der Altersunterschied mag nicht hoch scheinen, ist aber doch hoch genug, um den spätpubertären Humor in »Kindsköpfe« scheitern zu lassen.

Nun, beginnen wir am Anfang. Lenny (Adam Sandler), Eric (Kevin James), Kurt (Chris Rock), Marcus (David Spade) und Rob (Rob Schneider) finden nach drei Jahrzehnten erneut zusammen, um ihren alten Basketball-Coach zu Grabe zu tragen. Die alten Sportsfreunde können es nicht lassen und müssen sich natürlich necken. Lenny hat ein paar Kilo zu viel auf den Rippen, Robs Angetraute ist etwa doppelt so alt wie er selbst und seine Elvis-Frisur bietet allerhand Substanz für fiese Witze. Alles in einem aber scheinen alle auf ihre Weise erfolgreich und zufrieden. Da kann sie auch eine Beerdigung nicht erschüttern, die selbstverständlich anders ausfällt, als wir sie vermutlich aus der Realität kennen. Es wird gelacht und gesungen – niemand kann ehrlich trauern, vielleicht soll der Humor auch nur den Verlust verdrängen, das Loch, den der Trainer hinterlässt, die Verbindung zu ihrer gemeinsamen Kindheit, die sein Verscheiden zu brechen droht. Eine Methode, um die Melancholie zu vergessen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen, ist Ablenkung. Dementsprechend dauert es nicht lange, bis die fünf Männer auf den Putz hauen – es zumindest versuchen. Sie begeben sich in den Wald und schwingen sich wie Tarzan durch die Gegend, nehmen an Wettbewerben teil oder gehen Bootfahren. Das ist zwar alles nett und mit Witzchen bestückt, die aber nur relativ selten zünden. Stellt euch schlichtweg Filme wie »American Pie« vor – nur mit Darstellern, die keine 20, sondern 40 Jahre alt sind. Der Altersunterschied mag nicht hoch scheinen, ist aber doch hoch genug, um den spätpubertären Humor in »Kindsköpfe« scheitern zu lassen.

Fazit:
Das Staraufgebot in »Kindsköpfe« rechtfertigt sicherlich eine Sichtung – die muss aber nicht unbedingt im Kino erfolgen. Die Komödie um die fünf Freunde, die sich nach 30 Jahren wiedersehen, ist vor allem eines: einfallslos, pubertär, jedoch fast immer unterhaltsam. Die Tiefe, die sich gelegentlich zeigt, gefällt um einiges besser als die erzwungene Komik, kommt aber viel zu selten zum Vorschein. Insgesamt handelt es sich um einen Streifen für zwischendurch, von dem man nicht allzu viel erwarten sollte.

Kindsköpfe


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