Ein weiterer toller Superhelden-Film, mit tiefgründiger Geschichte, Charisma und einer ordentlichen Portion Humor.
Kritik von ( 455 ) am 05. 05. 2013 3 Kommentare
Für Robert Downey Jr. ist es nun bereits der vierte Auftritt als Tony Stark aka. Iron Man. Als Hauptdarsteller in einem eigenen Film ist es das dritte Abenteuer. Iron Man kam bei seinen Fans von Beginn weg gut an, wobei der zweite Teil doch deutlich hinter dem ersten abfiel. Mit dieser Erkenntnis ist es natürlich sehr schwer einzuschätzen, was man nun von einem weiteren Film halten wird.

Nach dem durchaus guten, interessanten und vor allem bombastischen Auftritt der Avengers-Vereinigung, wollte bzw. musste man beim dritten Iron Man noch höher hinaus, um das bereits gesehene Superhelden-Material vielleicht doch noch irgendwie übertrumpfen zu können.

Der Film beginnt mit der Erzählstimme von Tony Stark und führt uns etwas in die Vergangenheit, was für den Verlauf der folgenden Geschichte von Nöten ist. Was danach in einer Laufzeit von über 2 Stunden gezeigt wird, ist für einen dritten Teil wirklich beachtlich. Über lange Zeit kommt man sogar ohne viele Auftritte von Iron Man aus und ist trotzdem nie gelangweilt. „Schuld“ daran ist Robert Downey Jr., der in seiner Rolle als charismatischer Tüftler erneut zu glänzen versteht und vor witzigen, wenn auch teilweise leicht bösartigen, Aussagen nur so sprüht. Unterstützt wird das Ganze von seiner besseren Hälfte Gwyneth Paltrow als Pepper Potts, die erstmals wirklich viel Anteil an der Geschichte hat und ebenfalls einen guten Auftritt abliefert. Selbstverständlich ist auch die Präsenz von Ben Kingsley als Mandarin ein Augen- und Ohrenschmaus, welcher sich im Laufe der Story sogar noch steigert.

War Machine oder Iron Patriot, wie er sich nun nennen möchte, Don Cheadle ist ebenfalls stärker in die Geschichte eingebunden. Die Gelegenheitsauftritte von Jon Favreau als neuen Sicherheitschef von Pepper Potts haben ebenfalls einen sehr unterhaltsamen Charakter.

Durch ein paar gezielt gesetzte Dialoge wird auch immer wieder auf seinen Auftritt bei den Avengers verwiesen, was in seiner Gesamtheit des Superhelden-Universums ein sehr stimmiges und rundes Bild hinterlässt.

Den Abschluss bietet dann wieder ein optisches Effektspektakel, welches sich durchaus sehen lässt. Wer, wie bei Marvel-Produktionen üblich, im Kino auch noch den Abspann abwartet, bekommt wieder eine zusätzliche Szene zu sehen, welche ich diesmal nicht als Vorschau auf einen weiteren neuen Film sehe, sondern als runden und somit perfekten Abschluss des eben gesehenen Films.
89%
Fazit:
Ja, der dritte Teil von Iron Man ist gelungen. Für mich duelliert er sich sogar mit dem Erstlingsauftritt um die Gunst des bisher besten Teils. Die Story, die durchaus auch tiefgründig ist, passt und auf den gewohnten Humor, allen voran von Tony Stark, wurde ebenfalls nicht vergessen. Ein rundum gelungener Kinoabend, der dem Betrachter genau das liefert, was man sich von einem weiteren Iron Man-Film erwarten sollte.


Kommentare (3)


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Filmfreak
13.10.15 - 20:03
Für mich persönlich duellieren sich ebenfalls Teil I & III um die Gunst des ersten Platzes. Wer auf Comicverfilmungen steht: Nur zu empfehlen!!!

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Filmosoph
13.10.15 - 20:07
Bei mir gewinnt Teil 1 ganz klar.
Chev
25.12.13 - 14:20
Schöne Kritik, aufgrund derer ich mir den Film zugelegt habe. Gab´s nur im Steelbook was mich schon wieder reichlich Nerven gekostet hat. Sieht in meinem Regal einfach unschön aus. Egal - kann mich der Kritik auch im Nachhinein nur anschliessen. Bisher fand ich alle Iron Man Filme sehenswert und der Letzte war nicht der Schlechteste !

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