Schließt die Augen, entspannt euch, … und lasst uns mit der kognitiven Befragung beginnen.
Kritik von ( 455 ) am 24. 02. 2016 0 Kommentare
Wenn man bereits über zehn Staffeln geht, kann man davon ausgehen, dass die TV Serie ein gewisses Maß an Unterhaltung bietet. Criminal Minds hat diese Grenze geschafft, an der so viele andere Serien scheitern.

Was zeichnet Criminal Minds aus, dass man nun schon 232 Episoden lang für hohe Einschaltquoten sorgen konnte. Tja, es liegt wohl an der guten Mischung aus Darstellern und interessanten Geschichten, die erzählt werden. Seit Beginn der Serie gibt es einen Kern von Akteuren, die über die volle Distanz mit an Bord geblieben sind. Lediglich Jennifer (A.J. Cook) ist aus diesem Stammpersonal nicht konstant dabei gewesen, da sie Babypausen einlegen musste. Dieser Kern ist sicher einer der Hauptgründe, warum die Serie so erfolgreich ist. Man hat sich an das FBI-Team der Behavioral Analysis Unit (BAU) gewöhnt und bekommt immer mal wieder ein neues Mitglied für ein oder mehrere Staffel dazu. In dieser zehnten Season ist es niemand geringeres als „Ghost WhispererJennifer Love Hewitt. Ihr Auftritt beschränkt sich allerdings auf diese zehnte Jubiläumsstaffel, denn - ja, wir wissen, was du letzten Sommer getan hast - auch Sie musste dann wegen einer Babypause ihr Engagement niederlegen.

Des weiteren sind natürlich auch die Geschichten besonders wichtig. Würde man hier nur alltägliches abliefern, so wären wir mittlerweile sicher nicht bei der zehnten Staffel angekommen. Immer wieder gibt es auch Geschichten, die über mehrere Folgen verteilt erzählt werden. Bei den meisten Staffeln war auch immer ein ordentlicher Cliffhänger am Ende vorhanden, sodass die Freude auf die nächste Season natürlich gleich nochmals angeheizt wurde.

Bisher hatte jede Staffel immer mehr als 20 Episoden. Diese Jubiläumsseason besteht aus 23 Folgen. Besonderes Merkmal dieser Serie sind die Zitate, die vorwiegend am Anfang oder Ende einer Episode im Offtext gesprochen werden. Auch das immer wiederkehrende „wir starten in 20 (manchmal auch 30) Minuten“ von Ober-BAU-Chef Aaron Hotchner (Thomas Gibson) begleitet uns in fast jeder Episode. Wie eingangs schon erwähnt, sind auch sogenannte „kognitive Befragungen“ immer wieder sehr beliebt, bevor dann das „Profil“ bekanntgegeben wird.
84%
Fazit:
Auch nach zehn Staffeln oder 232 Episoden ist Criminal Minds nicht langweilig geworden. Immer wieder gibt es neue interessante Fälle, die durch das sympathische Spezialteam der BAU gelöst werden müssen. Freunde der Serie werden diese Kritik hier nicht brauchen, um die DVD zu erwerben, allen anderen sei gesagt, dass man als Fan solcher Serien hier nichts falsch macht. Sinnvoll wäre dann aber trotzdem, bei der ersten Staffel zu beginnen!

Criminal Minds - Staffel 10


2014

Krimi, Drama, Mystery, Thriller, TV-Produktion

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Im Handel seit 25. 02. 2016


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