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Resident Evil - The Final Chapter - Kritik, Filmbesprechung, Review
 

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Kritik von ( 95 ) am 19. 02. 2017 7 Kommentare
Rasanter Einstieg in den Film und sofort beginnt die Action. Wenn man sich Resident Evil anschaut, dann hat man höchstwahrscheinlich die Vorgänger auch bereits gesehen. Im Grunde weiß man also, was da auf den Zuschauer zukommt.
Genauso ist es dann auch. Die Dialoge sind auf das Nötigste beschränkt, die Action dafür zahlreich. Die Szenenwechsel sind schnell. Meinem Geschmack nach und für eine 3D-Ansicht jedoch viel zu rasant. Von einem Kampf bekommt man nur selten etwas mit. Die Bilder wechseln so schnell, dass man es kaum wahrnehmen kann. Man hört es, aber sehen kann man davon nur Bruchstücke, weil das Gehirn und die Augen die vielen Kamerapositionen und zügigen Blickwinkelwechsel nicht verarbeiten können. Als ich die anderen Zuschauer im Kinosaal während dieser Aktionen beobachtete, konnte ich feststellen, dass diese ihre 3D Brillen absetzten und die Augen rieben. Genauso ging es auch mir, völlig überlastet an einigen Stellen.

Insgesamt jedoch war diese Resident Evil Produktion besser als ich es vermutet hatte. Natürlich handelt es sich um eine typische Zombiestreifenstory. Die Untoten rennen hinter den paar Übriggebliebenen her und wollen diese verspeisen. Nebenbei muss Milla Jovovich allerdings noch die Festung der ehemaligen Umbrella Corporation einnehmen und das Gegenmittel freisetzen. Ein Mittel, das schlussendlich das mutierte Gen isolieren und abtöten soll. Es wirkt nicht durch Übertragung, sondern praktischerweise durch die Luft.
Man merkt, die Handlung ist schnell erzählt und genauso kommt es einem auch während der Sichtung vor. Ich hatte durchgängig das Gefühl, dass ich bereits kenne, was ich auf der Leinwand zu sehen bekomme. So werden einige Fallen aus der Umbrella Festung wieder aus der Mottenkiste gekramt und auch der restliche Handlungsstrang orientiert sich stark an die Resident Vorgänger.
Man bekommt hier einen Aufguss von Allem zu sehen und braucht keine Innovationen zu fürchten.
Seinerzeit habe ich schon das erste Spiel auf der Playstation gespielt und war gespannt auf die Verfilmung, doch jetzt wird es wirklich Zeit für ein "Final Chapter", denn die Regisseure und Produzenten geben sich wirklich keinerlei Mühe mehr, hier aus der ausgesaugten Story noch irgendetwas mehr raus zu kitzeln, als das Altbewährte.
Milla Jovovich gehört selbstverständlich zu Resident Evil und macht auch hier wieder einen guten Job.

Resident Evil - das alles wie gehabt Chapter.

Eigentlich ist dieser Film nur etwas für Leute, die einen Resident Evil Film zum allerersten Mal anschauen möchten. Sie können sich vielleicht noch während der Sichtung amüsieren, für mich war es letztlich nur eine Berieselung am Sonntagskinoabend. Ich schaute diesen Teil der Reihe einfach der Vollständigkeithalber und weil mir die Hauptdarstellerin in dieser Rolle gut gefällt.
Wenn man Lust auf Action hat und nicht zu viel erwartet, dann sollte man diesen Film anschauen. Es bleibt eben ein Zombiestreifen...
70%
Fazit:
Insgesamt fand ich den Film dann doch unterhaltend. Ein Actionkracher mit hohem Munitionsverbrauch an Zombies. Typische Handlung:
Erstmal fliehen, dann Zentrale stürmen, dann Welt retten. Dabei stets bemüht zu überleben.
Klingt langweilig?
Ja doch - ist es !
Wer aber zu solch einem Film greift, erwartet auch genau das. Es ist eine ganze Reihe von Resident Evil Filmen und die Produzenten sind sich treu geblieben. Also bekommt man das, was man erwartet. Das ist doch dann letztlich auch gut so, oder?

Resident Evil - The Final Chapter


Kommentare (7)


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20.02.17 - 15:22
Ich habe noch nie einen Resident Evil gesehen. Um den hier bewerteten Film zu sehen und zu verstehen, sollte ich aber schon die Vorgänger gesehen haben, oder?

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20.02.17 - 15:27
aus meiner sicht und wenn ich mich recht erinnere, ist es auf jeden fall gut, wenn du den ersten teil gesehen hast, ... danach finde ich, könntest du jeden teil ansehen und solltest halbwegs bescheid wissen, worum es geht ... aber wie bei allen anderen reihen ist es natürlich von vorteil, alle filme gesehen zu haben.

und sei es nur wegen kleinigkeiten, die einem sonst entgehen oder eben nicht auffallen würden.
22.02.17 - 16:48
Also meiner bescheidenen Meinung nach ist es nicht zwingend notwendig die anderen Filme vorher anzuschauen.
Andererseits, wenn du diesen zuerst schaust, wirst keine Lust mehr auf die anderen haben.

Meine Empfehlung wäre saher zuerst den ersten Film anzuschauen, dann diesen und somit sich die Zwischenstücke eventuell zu ersparen.
Oder eben diese nur noch wegen Mila zu schauen.

Du kannst natürlich auch mit deiner Frau einen Resident Evil Abend veranstalten und der Reihe nach andchauen. Könnte auch spannend werden.

Tja... wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es doch recht schwierig eine verlässliche Empfehlung abzugeben...
20.02.17 - 14:36
Ja, ist doch gut so. Es ist mMn. ähnlich wie bei den Fast & the Furious-Filmen - wer es tatsächlich bis zum sechsten Film durchgehalten hat, soll genau das bekommen, was er erwartet.

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20.02.17 - 15:21
Wobei man aber erwähnen sollte, dass F&F ab dem 5. Teil eine komplett andere Richtung eingeschlagen hat wie ich finde. Nicht mehr Rennen sind der Hauptstrang. Sondern es geht Richtung normalen Actionfilm dem die physikalischen Grundsätze egal sind. Und das wertet die Filme für mich jedenfalls sehr auf.
20.02.17 - 17:10
Das glaube ich dir natürlich, habe es nur noch nicht bis zum 5ten Teil geschafft
22.02.17 - 16:41
Hi hi. Sehr gut Filmo !