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Eine durchaus gelungene Coming-Of-Age-Geschichte mit einem ordentlichen Plot und einem überraschenden Ende.
Kritik von ( 286 ) am 21. 02. 2011 0 Kommentare
Auf den ersten Blick sieht es in der Vorstadtidylle einer kleinen Gemeinde irgendwo auf Long Island sehr gut aus. Alles scheint noch in Ordnung zu sein im Hause der Bartletts welche neu in die Gemeinde hingezogen sind. Der Vater Mickey (Alec Baldwin) arbeitet als Bauunternehmer, seine Frau Brenda (Jill Hennessy) schmeißt den Haushalt. Der 15-jährige Sohn Scott (Rory Culkin) ist mehr mit sich und seinem Verhalten als Teenager beschäftigt, ganz nebenbei ist er seit seiner Kindertage in die Nachbarstochter Adrianna Bragg (Emma Roberts) verschossen. Der ältere Sohn der Bartletts Jim (Kieran Culkin) hat sich für die Army verpflichtet und fristet dort sein Dasein um sich dem Familienleben der Bartletts gänzlich zu entziehen aber warum denn nur?
Ein Ausbruch der Borreliose sowie eine Paranoia fällt über die Gemeinde her. Der Nachbar der Bartletts Charlie Bragg (Timothy Hutton) leidet an diesen Krankheitsbildern, daher kann er auch nicht mehr arbeiten gehen und so muss seine Frau Melissa (Cynthia Nixon) die Brötchen für die dreiköpfige Familie verdienen.

In Wahrheit hängt bei den beiden Familien der Haussegen gehörig schief. Mutter Brenda sehnt sich nach der Bequemlichkeit ihrer alten Nachbarschaft in Queens wieder und hofft, dass es mit ihrem Mann Mickey wieder besser im familiären Zusammenleben läuft, die beiden scheinen sich immer mehr auseinander zu leben. Mickey sieht nur noch sich und seine Arbeit. Scott wächst dann inmitten dieses Ehezwists auf. Eines Tages kommt dann wieder Jim von der Army nach Hause, der sehr viele Eigenschaften von seinem Vater mitbringt. Außerdem konfrontiert ihn Mickey mit seinen täglich wechselhaften Launen.
Als Mickey dann auch noch ein Techtelmechtel mit seiner Angestellten Melissa beginnt und dieses auf der Couch endet ist das Unausweichliche bereits vorprogrammiert, schließlich wäre da auch noch Melissas Ehemann Charlie mit seinen Paranoia den man nicht einfach so abschreiben sollte und der wesentlich mehr mitbekommt als er hier vermuten lässt...

Auf der einen Seite zeigt der Film liebe- und verständnisvoll eine Geschichte über das Erwachsenwerden zweier junger Menschen was oft in lustigen Dialogen und Szenen endet, auf der anderen Seite ist der Film auch dem Genre Drama untergeordnet, der so manchen schwarzen Humor bereit hält, aber auch nachdenkliche Momente vereint. Für mich persönlich hat der Film mehr etwas von einem Drama, als einer Komödie. Der Cast hat mir ebenfalls gefallen, wobei die meisten Schauspieler hier nur eine durchschnittliche Leistung abgeliefert hatten. Herausragend empfand ich die Leistung von Emma Roberts und Timothy Hutton, auch das Ende konnte mich überzeugen und überraschte mich doch positiv, da ich so in dieser Form nicht damit gerechnet hätte, dieses gab dem Film noch die letzte Pointe.
70%
Fazit:
Eine durchaus gelungene Coming-Of-Age-Geschichte mit einem ordentlichen Plot und einem überraschenden Ende. Somit auch ein Anspieltipp für Freunde von Indiefilmen, außerdem merkt man diesem Film an, dass ein Martin Scorsese zusammen mit Alec Baldwin diese(s) Drama/Komödie produziert haben. Fans von Emma Roberts werden um diesen Streifen wohl ohnehin nicht herumkommen. Allen anderen Filmfans empfehle ich den Gang zur örtlichen Videothek anzutreten.

70%

Bildqualität


Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)

Das Bild wurde auf dieser DVD eher natürlich und kühl gehalten, trotzdem wirkt es zu keiner Zeit zu blass. Für diese Art von Film geht die Farbwahl in Ordnung. Die Detailschärfe lässt leider ein wenig zu wünschen übrig und ist für eine DVD nicht ganz "On the Top" aber immer noch annehmbar.
60%

Tonqualität


Folgende Sprachen lassen sich hierbei auswählen:
-Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
-Englisch (Dolby Digital 2.0 Stereo)

Als Zuschauer kann man zu jeder Zeit den Dialogen problemlos folgen. Für dieses Tonformat geht die Qualität in Ordnung, obwohl das Tonformat schon lange nicht mehr als Standard auf DVD gilt. Selbstverständlich wäre es schön gewesen, wenn der Cineast auf dieser DVD wenigstens eine Dolby Digital 5.1 Tonspur vorgefunden hätte, um so dem Ganzen einfach einen räumlicheren Klang zu vermitteln. Aber auch mit dem hier beschriebenen Tonformat kann man sich als Filmfan anfreunden.
0%

Bonusmaterial


Leider kommt diese Produktion ohne irgendwelches Bonusmaterial daher. Die DVD steckt in einem Pappschuber mit Wendecover.

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