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Filmkritik - Sieben Leben (Seven Pounds)

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Nach 'Das Streben nach Glück (The Pursuit of Happyness)' ist Will Smith erneut in einem Drama zu sehen. Auch in 'Sieben Leben (Seven Pounds)' übernimmt er eine anspruchsvolle Charakterrolle. An seiner Seite glänzen namhafte Darsteller, die zum Teil zwar nur Nebenrollen ausfüllen, aber doch auf Ihre Art und Weise überzeugen können (Rosario Dawson, Woody Harrelson, Barry Pepper,...).

Der Film ist mit einer Laufzeit von knapp zwei Stunden zwar recht lange ausgefallen, wirkt aber trotzdem sehr stimmig und lässt keine Langeweile aufkommen. 'Sieben Leben' greift auf eine sehr lange Einleitung zurück, die zwar erste Vermutung zulässt, aber nicht wirklich viel über die Filmhintergründe preis gibt. Erst nach gut einer Stunde erfährt man schön langsam mehr von der eigentlichen Story.

Will Smith in Sieben Leben

Es ist schwer über den Film zu schreiben, ohne hier groß zu spoilern. Ben Thomas (Will Smith) sitzt völlig verzweifelt in einem Motelzimmer und kündigt bei der Notrufzentrale an, in Kürze Selbstmord zu begehen...

Der Film startet also gleich von Beginn an voll durch. Danach kommt aber der Rückblick, der nach und nach erklärt, wie es zu dieser dramatischen Situation gekommen ist.

Will Smith und Rosario Dawson in Sieben Leben

'In sieben Tag erschuf Gott die Welt. Und in sieben Sekunden, habe ich meine zertrümmert.' - mit diesem Zitat beginnt der Rückblick.

Ben hat eine Liste mit Namen von sieben Personen. Er benutzt seinen Ausweis als Finanzbeamter um mit den Leuten in Kontakt zu treten. Was genau er vor hat, gibt er nicht Preis. Besonders die hübsche Emily Posa (Rosario Dawson) hat sein Interesse geweckt. Emily hat eine Herzkrankheit, die nur noch durch ein Spenderherz geheilt werden kann. Aber die Chance auf ein solches Herz liegen auf Grund einer seltenen Blutgruppe bei nur drei bis fünf Prozent. Nach und nach entwickelt sich zwischen den Beiden eine zaghafte Beziehung...

Will Smith und Woody Harrelson in Sieben Leben

Der Film klärt sich am Ende völlig auf und zeigt, welche Pläne und Ideen Ben die ganze Zeit über verfolgt hat.

Mir hat der Film recht gut gefallen. Ich will zwar nicht von einem Meisterwerk sprechen, möchte dem Film aber schon ein hohes Maß an Niveau zuschreiben. Will Smith zeigt erneut, dass er auch in ernsten Rollen überzeugen kann. 'Sieben Leben' drückt zwar nicht unbedingt auf die Tränendrüsen, hinterlässt aber dennoch seine Spuren.

Kommentare (4)


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GASTBEITRAG
12.08.11 - 10:37
\"Nicht auf die Tränendrüse\"??? Natürlich drückt er auf die Tränendrüse!! :\'C
Ich liiiiebe diesen Film. C:

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lilly
15.01.09 - 09:17
sieben leben ist der großartigste film, den ich je gesehen habe, voller gefühle und herzzerreißender momente... die geschichte beginnt mit dem ende und dem zuschauer wird erst zum schluss das gesamtbild präsentiert... der film regt zum nachdenken an, also unbedingt anschauen!

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Filmfreak
13.01.09 - 00:44
Auch von meiner Seite ein großes Danke schön für die Kritik von eichi.
Der Film wird definitiv gekauft!
Ohne wenn und aber.

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AmanRu
11.01.09 - 20:46
Sehr schöne Kritik, mir hat "Das Streben nach Glück" schon verdammt gut gefallen. Werde mir Sieben Leben auf jeden Fall ausleihen und wenn er mir gefällt natürlich auch kaufen.

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