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Harry Lampl im Interview mit FE

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Mit seiner Rolle in Blutsfreundschaft machte Harry Lampl an der Seite von Helmut Berger 2010 auf sich aufmerksam, drei Jahre später ist seine Filmographie bereits beträchtlich angewachsen. Dieses Jahr wird er mit Die Werkstürmer und Tom Turbo gleich zweimal im Kino zu sehen sein. FE bat den sympathischen Grazer Harry Lampl zum Gespräch.

Filmempfehlung.com (FE): Du warst dieses Jahr ja auch wieder bei der Diagonale vertreten. Wie sind deine Eindrücke allgemein?

Harry Lampl (HL): Also die Diagonale an sich ist in Graz immer ein besonderes Highlight. Ich sag immer, einmal im Jahr kommt die ganze Filmfamilie zu mir nach Hause. Sonst sind die meisten ja das Jahr über in Wien. Ich hab mir vor allem viele Kurzfilme angesehen und zum Großteil haben mir die auch sehr gut gefallen.

FE: Dein neuer Film, Gehen am Strand, wurde dort ja auch endlich der Öffentlichkeit vorgestellt.

HL: Mit meiner eigenen Leistung in Gehen am Strand war ich sehr zufrieden. Ich hab den Film ja auf der Diagonale zum ersten Mal gesehen. Also eigentlich die ganze Geschichte, weil es zwar ein Drehbuch für den Film gab, aber die SchauspielerInnen das nicht lesen durften. Wir haben immer nur kurz vor unseren Szenen gesagt bekommen, was jetzt passieren wird. So hab ich dann bis vor Kurzem auch nicht genau gewusst, wie die Geschichte ausgeht und was der Hauptfigur, die von Elisabeth Umlauft gespielt wird, in den Szenen ohne mir passiert.

FE: Du hast ja schon bei beiden großen Filmmedien gearbeitet, dem Kino und dem Fernsehen. Welche Unterschiede oder welche Eindrücke nimmst du jeweils mit?

HL: Bei Kinodrehs hat man meistens die Gelegenheit oder vor allem die Zeit an seinen Figuren richtig zu arbeiten und sich auch ein wenig auszuprobieren. Beim Fernsehen haben alle immer einen gewissen Zeitdruck und das spürt man auch. Es wird von jedem erwartet, dass er oder sie ihren Job so schnell und professionell wie möglich macht.

FE: Welcher deiner Drehs war bislang am herausforderndsten bzw. am aufregendsten?

HL: Das ist schwierig zu sagen. Anstrengend waren sicher die fünfeinhalb Wochen Nachtdreh für One Way Trip 3D in der Schweiz. Da verliert man einfach total seinen natürlichen Tagesrhythmus.
Aber jede Rolle hat ihre eigenen Herausforderungen. Emotional und körperlich. Und es ist immer wieder aufs Neue aufregend sich eine Figur zu basteln.

FE: Auf welche Rollen von dir können wir uns in näherer Zukunft freuen, wenn du schon darüber reden darfst?

HL: Ziemlich sicher werd ich im Sommer mit einem der Helden unserer Kindheit drehen. In wie weit ich genau darüber reden darf weiß ich im Moment noch nicht. Hab noch keinen Vertrag. Aber versuch mal Tom Turbo + Harry Lampl zu googeln (lacht).

Kommentare (2)


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kurenschaub
10.04.13 - 14:51
stimmt!

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eichi
10.04.13 - 13:41
wirklich cooles, witziges und vor allem sehr sympathisches interview!

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