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"Die letzte Liebe des Mr. Morgan" - der erste deutsche Trailer

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Die letzte Liebe des Mr. Morgan erzählt die bittersüße Geschichte eines einsamen amerikanischen Witwers in Paris, der durch die Zufallsbekanntschaft mit einer freimütigen, hübschen und impulsiven Französin seinen Lebensmut zurückgewinnt.

Beginnend mit dem Tag, an dem Pauline (Clémence Poésy) ihm im Bus ihre Hilfe anbietet, stolpert der sture, vom Leben erschöpfte Matthew Morgan (Michael Caine) zurück ins Glück. Die entwaffnende Lebensfreude und der unerschütterliche Optimismus der jungen Frau erobern sein altes Herz und der stille Professor wird unverhofft zu einem Schüler des Lebens. Auf ihren alltäglichen Abenteuern mit Spaziergängen durch Paris, Mittagessen im Park und Reisen aufs Land entdeckt das ungewöhnliche Paar zahlreiche Schätze: Freundschaft, Gemeinschaft, Romantik - und die Bedeutung von Familie. Pauline sucht bei Matthew die familiäre Geborgenheit, die sie so früh verlieren musste, während sich Matthew dank Pauline zum ersten Mal seit langem wieder seinem Sohn Miles (Justin Kirk) annähert. Was als Versuch von Miles und seiner Schwester Karen (Gillian Anderson) beginnt, Matthew nach Hause in die Vereinigten Staaten zu holen, führt zu Entwicklungen in Miles' eigenem Leben, mit denen er nie gerechnet hätte. Gerade rechtzeitig lernen Vater und Sohn, sich wieder gegenseitig zu respektieren, die Vergangenheit ruhen zu lassen und der Zukunft entgegen zu sehen - und finden beide, jeder auf seine eigene Weise, wieder Liebe und Hoffnung.

Regie der deutsch-belgischen Koproduktion führt Sandra Nettelbeck, die auch das Drehbuch nach dem Roman von Françoise Dorner geschrieben hat. Der Roman ist im Deutschen unter dem Titel Die letzte Liebe des Monsieur Armand im Diogenes Verlag erschienen.

Der Film kommt am 22. August 2013 in unsere Kinos. Hier nun der erste deutsche Trailer zu dieser Produktion...

Kommentare (2)


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8martin
04.09.13 - 17:56
Sandra Nettelbeck ist ein außergewöhnlicher Film gelungen. Dabei geht es um eine Beziehung zwischen einem alten, vereinsamten Philosophieprofessor (Michael Caine) und einer jungen Tanzlehrerin Pauline (Clémence Poésy). Da geht es um aufrichtige Zuneigung und Menschlichkeit. Und das alles ohne sexuelle Wünsche. Aber es gibt auch so genug Probleme. Seine Kinder sind ihm fremd und seine verstorbene Frau Joan (Jane Alexander) ist in Wort und Bild oft präsent neben ihm. Die fließenden Übergänge ihrer Auftritte sind besonders gelungen. Pauline sucht bei ihm den Familienersatz, den sie nie hatte. Er schöpft trotz Selbstmordversuch vorübergehend neuen Lebensmut. Der Gegensatz zwischen den Kindern mit ihren herzlosen Vorstellungen und der tiefen emotionalen Ladung, mit den ihn Pauline trifft, verhindert den Kitsch. Daneben entwickelt sich ein Vater-Sohn Drama, mit einer bewegenden Aussprache. Dass es dann zwischen Sohn Miles (Justin Kirk) und Pauline funkt, ist vorhersehbar und reißt eine kleine Lücke in die Handlung. Dies wird durch Schnitt und Einstellung von Morgan’s Abgang kompensiert, der der zweitbeste nach Hanekes ‘Liebe‘ ist. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Wenn Amis Englisch reden klingt ein französisches ‘Danke‘ wie der Fluss in Liverpool. Und auch die feinen Nuancen beim ‘Bitte‘ sind herrlich.
Die beiden Hauptdarsteller bringen eine Darbietung der Extraklasse. Es gibt rührende Momente und charmant lustige, tiefernste und auch boshafte. All das kann feuchte Augen provozieren. Caines unnachahmlicher traurig-leerer Blick neben der frischen Fröhlichkeit von Pauline. Einfach wunderbar.

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kurenschaub
16.07.13 - 10:09
fein!

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