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Kommt nun endgültig das Aus für illegale Streamingportale?

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Donnerstag, 28. März 2014 - der Europäische Gerichtshof (EuGH) beschließt, dass Internetprovider dafür sorgen müssen, dass der Zugang zu Seiten mit illegalem Material zum Herunterladen oder Anschauen gesperrt werden muss.

Es scheint, als ob man endlich einen Fortschritt in Sachen illegale Streams und Downloads gemacht hat. Der Europäische Gerichtshof hat nämlich gestern die Internetprovider in die Pflicht genommen, dass sie "Vermittler, deren Dienste zur Verletzung eines Urheberrechts genutzt werden" seien. Es liegt nun also an den Providern, dass ihre Kunden keinen Zugriff mehr auf illegale Streamingportale und Downloadseiten bekommen. Unter den Klägern war u.a. Constantin Film, weil deren Filme Pandorum und Wickie und die starken Männer auf der mittlerweile bereits aufgelösten Seite kino.to zum Stream angeboten wurden, ohne natürlich die Rechte von dem Verleih zu besitzen.

Martin Moszkowicz (Vorstandsvorsitzender der Constantin Film AG): Bislang mussten wir weitgehend tatenlos zusehen, wenn unsere Filme über illegale gewerbliche Portale wie z.B. kinox.to oder movie4k.to angeboten und verbreitet wurden. Oftmals schon mit Kinostart, spätestens zu Beginn der DVD-Auswertung. Mit dem gestrigen Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) können Gerichte Internetanbieter dazu verpflichten, Webseiten, die illegale Inhalte anbieten, für ihre Kunden zu sperren. Auch das Internet ist auf rechtsstaatlich garantierte Rahmenbedingungen angewiesen, und daher ist die Entscheidung des EuGH ein sehr wichtiger Meilenstein für die Kreativindustrie.

Das Urheberrecht muss nicht eingeschränkt, sondern gestärkt und geschützt werden. Es gibt Kreativen die Freiheit, an einer Marktwirtschaft teilzunehmen. Dazu gehört auch die Freiheit, die illegale Nutzung eines Werks per Gerichtsbeschluss zu untersagen.

Wir gehen davon aus, dass auf Basis dieser höchstinstanzlichen Rechtsprechung nun endlich auch deutsche Gerichte in diesen oder ähnlich gelagerten Fällen Internetanbietern aufgeben, ihren Kunden das Aufrufen von illegalen Angeboten unmöglich zu machen.


Man darf gespannt sein, was dieses EuGH-Urteil hierzulande für Auswirkungen haben wird. Ob Provider wirklich angehalten werden, solche Seiten zu sperren und ob es im Endeffekt nicht ein einfaches sein wird, diese Sperren zu umgehen?

Kommentare (1)


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Filmfreak
30.08.14 - 12:51
Man sollte dem illegalen Streaming ein Ende setzen. Punkt!

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