Hosted by World4YouFreitag, 16. November 2018 1 Film 1 Gewinnspiel
Filmempfehlung


James Bond - im Auftrag der Filmfans

Share @ Whatsapp

Der Superspion ihrer Majestät begeistert bereits seit vielen Jahren die Filmgemeinde. Wir von Filmempfehlung.com wollen ein paar Fakten und Wissenswertes zusammentragen über die Faszination und die Schauspieler hinter den Kulissen.

James Bond wie alles begann...
Jeder Filmfan hat seinen eigenen Lieblingsdarsteller aus der Bond-Reihe. Zahlreiche Diskussionen drehen sich um den besten Bonddarsteller aller Zeiten. Einige favorisieren den Altmeister und Ur-Gentleman Sean Connery, andere bevorzugen Witz und Esprit des Nachfolgers Roger Moore. Viele Frauen mögen Pierce Brosnan und die jüngere Generation mag den stahlharten und kompromisslosen Daniel Craig. Es gab aber noch weitere Darsteller und wer war nun eigentlich der Allererste ?

James Bond wie alles begann...

1954 strahlte das amerikanische Fernsehen die TV-Serie "Climax" aus. Unter dem Titel "Casino Royale" trat zum ersten Mal die Figur des James Bond vor die Kamera - verkörpert durch Barry Nelson. Somit ist dieser, der erste Bond überhaupt.

Erst 1963 kam der erste Bond-Film in die deutschen Kinos. Mit
"James Bond-007 jagt Dr. No" wurde die erfolgreiche Ära des Geheimagenten des britischen Secret Service eingeleitet. Schauspielerisch dargestellt von Sean Connery.

Wer ist James Bond? (Lebenslauf)

James Bond ist eine fiktive Romanfigur des Autors Ian Lancaster Fleming. Dieser wurde am 28. Mai 1908 in London geboren und verstarb bereits am 12. August 1964 in Canterbury, ebenfalls England. Er ist der Schriftsteller hinter dem Großteil der Bondvorlagen. Flemming war während des Zweiten Weltkrieges selbst Angehöriger des britischen Geheimdienstes. Es wird vermutet, dass er seine Romanfigur nach dem Vorbild des britischen Marineoffiziers Patrick Dalzel-Job schrieb, da dieser auch in den späteren Memoiren erscheint.
Weitere Vorbilder waren: Der serbische Doppelagent Dusko Popov, der britische Aufklärungsoffizier, Vogelkundler und Hochstapler Richard Meinertzhagen, sowie dem britischen Spion Forest Frederick Edward Yeo-Thomas. Den Namen erhielt die Romanfigur von dem Ornithologen James Bond, da Flemming selbst begeisterter Vogelbetrachter war.

Wenn man nun die Romane studiert und versucht den Lebenslauf der Hauptfigur zusammenzufügen, so würde dieser in etwa so ausschauen:
Im Jahre 1920 wurde James Bond als Sohn des schottischen Ingenieurs Andrew Bond aus Glencoe und einer schweizerischen Bergsteigerin, Monique Bond im deutschen Wattenscheid geboren.
Nachdem beide Elternteile bereits 1931 einem Skiunfall in Chamonix erliegen, wuchs der erst 11jährige James, zusammen mit seinem älteren Bruder Henry, bei dessen Tante in Pett Bottom auf. Einem Ort, in der Nähe von Canterbury. (Wo Ian Flemming später verstarb.)
Im Alter von 13 Jahren besuchte Jimmy Bond das Elite Internat Eton College, von dem er nur zwei Jahre später wieder verwiesen werden sollte, wegen eines Zwischenfalls mit einem der Zimmermädchen. Daraufhin wurde er auf das Fettes College in Edinburgh geschickt, dem College, welches zuvor sein Vater besuchte.

Nach seiner Ausbildung meldete Bond sich dann zur freiwilligen Reserve der könglichen Marine, um im Zweiten Weltkrieg die Bewegungen der deutschen U-Boot-Flotte als Marinenachrichtendienstler zu verfolgen. Eingegraben am Inselstrand der schwerbefestigten deutschen Insel Wangerooge observierte James die deutschen U-Boote, die den Reichskriegshafen Wilhelmshaven verließen. Mit dem Erreichen des Ranges eines Commanders, standen ihm schon bald die Türen für den Weg in die Doppelnull-Agenten-Abteilung offen. Bei den Agenten mit Doppelnull in ihrer Bezeichnung handelt es sich um die Geheimdienstler, die die Erlaubnis haben im Auftrag ihrer Majestät zu töten.

Um den Lebenslauf nun weiter fortzuführen, muss man die Romane verlassen und auf weitere Autoren zurückgreifen. Zum Beispiel auf die Tagebücher von Samantha Weinberg, die aus Sicht der Sekretärin Jane Moneypenny weitere Erlebnisse mit James Bond schildert. Hier erfahren wir auch mehr über das Aussehen. So hatte er schwarze Haare, wovon eine Locke ständig unbändig in die Stirn fiel. Ein schmales Gesicht mit hohen Wangenknochen und seine blau-grauen Augen verleihen Bond einen kühlen Ausdruck. Als besondere Kennzeichen gelten eine kleine, kaum sichtbare Narbe auf der Wange, sowie eine Hauttransplantation an der rechten Hand, wo ihm ein sowjetischer Spion einst ein Erkennungsmerkmal einritzte. Er soll cirka 183 cm groß sein und ein Gewicht von 76 kg haben. Schmale Hüften und sein ständiges, einwandfreies Äußeres geben ihm - zusammen mit seinem Anzugsfaible aus dunkelblauem Kammgarn - das Gentlemanimage. Am Arm trägt Bond stets eine Rolex Oyster Perpetual.
James Bond ist kinderlos, war jedoch einmal verheiratet mit Teresa "Tracy" Draco-Bond. Die Ehe hielt allerdings nur 24 Stunden.
(Info aus "Im Dienst Ihrer Majestät " und nochmals erwähnt durch die sowjetische Spionin in "Der Spion der mich liebte".)
James Bond ist der älteste von drei Männern im Secret Service mit der Doppelnull-Lizenz. 1953 erhält er den Verdienstorden für Agenten CMG, eine Auszeichnung, die Agenten normalerweise erst bei Versetzung in den Ruhestand verliehen bekommen können.

Eine Kleinigkeit sei noch verraten:

Warum trinkt James Bond den Martini (bis zu Daniel Craig - denn den interessiert es nicht mehr) geschüttelt und nicht gerührt?
Durch das Schütteln des Martini´s gerät unter anderem Sauerstoff in den Drink - dies ist aber nur ein Teil der Geschichte. Ein Vodka-Martini besteht aus vielen Molekülen. Großen und Kleinen. Die, welche für den Geschmack zuständig sind, sind die größeren. Die kleineren Teilchen sind der Alkohol. Da James Bond sich ständig in Eile befindet, reicht es oftmals nur für ein kurzes Nippen. Beim Schütteln geraten die großen Moleküle (der Geschmack) an die Oberfläche und beim kurzen Abtrinken, bekommt unser Agent also mehr Geschmack als Alkohol in den Körper.
... soweit die Therorie

Die Reihenfolge der Bond Darsteller:

Wissenswertes:

Als 1971 Sean Connery nach dem Dreh zu "Diamantenfieber" endgültig für alle weiteren Bond-Filme absagte, war man in großer Sorge, um den Fortbestand von James Bond. Ein Wechsel mit George Lazenby erwies sich bereits als Fehlgriff. Sean Connery sprang erneut ein und alles war wieder in Ordnung. Das Publikum wollte einen guten neuen Bond.
Im Gespräch war seinerzeit Burt Reynolds. Man entschloss sich aber, der Linie treu zu bleiben und ausschließlich Schauspieler mit Herkunft vom Inselstaat zu verpflichten. Erst die dritte Wahl war dann Roger Moore.
In einem Extra zu "Leben und sterben lassen" erzählen die Beteiligten mehr von ihrer Sorge. Wie sie erneut versuchten Sean Connery für die Rolle zu gewinnen, indem sie ihm genau erklärten, was sie für den neuen Film geplant hatten. Als es dann endgültig Roger Moore wurde, war ihnen klar, dass dieser keine Connery-Kopie werden dürfte. Deshalb sollten Sätze wie: "Mein Name ist Bond - James Bond" wegfallen. Den typisch-schottischen Akzent würde Moore eh niemals hinbekommen. Roger Moore hatte aber eine andere, hervorstechende Art an sich. Dies war sein Hang zur subtilen Komik. Deshalb wurden neue Sätze mit humoristischer Ader eingebaut, die der neue Bond gerne, nach dem Tod eines Bösewichtes, fallen ließ, um die Situation zu beschreiben.

Aktuelles (Stand April 2014):

Erst kürzlich verriet die Bond-Produzentin Barbara Broccoli (Tochter des 1996 verstorbenen Bond-Produzenten Albert R. „Cubby“ Broccoli ) in einem Interview, dass man auf der Suche nach einem Darsteller für den Bösewicht im neuen Bondfilm sei. (Die Gerüchte drehen sich hierbei hauptsächlich um den britischen Schauspieler Chiwetel Ejiofor.)
Des weiteren steht die Rolle der Bondgirls - einschließlich Miss Moneypenny - noch aus. Auch hier seien noch keine Angebote vergeben worden. Den Gerüchten zufolge könnte den Bondfans hier eine große Überraschung bevorstehen. So sind im Gespräch neben Penelope Cruz auch die schwedischen Schauspielschönheiten Ida Engvoll und Disa Östrand.

Erscheinungstermin in Deutschland: 29. Oktober 2015

Kommentare (6)


Beitrag schreiben


Filmfreak
30.08.14 - 15:01
Auch ich sage danke schön für deinen sehr informativen Beitrag, Marco! *Applaus Applaus*
Auch wieder etwas gelernt.

Antwort abgeben

Filmosoph
08.05.14 - 20:47
Ich hab einiges Neues erfahren - dachte nämlich u. a. Connery war der erste Bond

Antwort abgeben

Chev
08.05.14 - 10:29
Vielen Dank an euch!!!!
Ich hatte die Befürchtung, dass der Artikel zu lang ist und er gar nicht bis Ende gelesen wird - geht mir ja oft selbst so... Freut mich, wenn das Interesse aufrecht gehalten werden konnte.

Antwort abgeben

eichi
08.05.14 - 07:08
Wirklich toller Beitrag, Marco! Macht Spaß, deinen Artikel zu lesen...

Antwort abgeben

kurenschaub
07.05.14 - 22:22
großartig rübergebracht!

Antwort abgeben

Anti78
07.05.14 - 19:29
Sehr schön geschrieben und sehr informativ. Vielen Dank.

Antwort abgeben




James Bond 007 - Bond jagt Dr. No, 1962

James Bond 007 - Bond jagt Dr. No

ActionAbenteuerKrimiThriller  

Angemeldet bleiben?
Amazon Prime Unbegrenzter Seriengenuss