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The Cloverfield Paradox [Filmkritik]

Bildrechte: © Scott Garfield / Netflix
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The future unleashed every thing.

Mittlerweile sind wir beim bereits dritten Film aus der „Cloverfield“-Reihe angekommen. Von Anfang an wurde die Reihe vor allem mit Geheimhaltung verbunden, da das komplette Marketing rund um die Filme darauf ausgelegt ist und war. Beim ersten Film waren es unterschiedliche Filmtitel, spezielle Casting-Prozesse, bei dem nicht einmal die Kandidaten etwas vom Drehbuch oder gar vom Film wussten und auch bei den Trailern gab man sich sehr geheimnisvoll und mysteriös.
© Scott Garfield / Netflix
Beim zweiten Teil wusste man lange nicht, dass es sich bei der Produktion um eine Fortsetzung zu Cloverfield handeln wird und beim nun erschienen dritten Film ging Netflix so weit, dass sie in einem ersten Trailer angekündigt haben, dass sie gleich nach Ende des Super Bowls den kompletten Film auf Abruf haben werden.

So viel zum „Außergewöhnlichen“ an diesem Film. Der Rest ist nämlich leider nicht wirklich der Rede wert.

Aber beginnen wir einfach von vorne - die Menschheit hat mit massiven Energieproblemen zu kämpfen, was zu großen Unruhen und Spannungen zwischen den unterschiedlichen Ländern führt. Sollte die Energiekrise nicht bald behoben werden können, droht ein offener Krieg. Diesen Konflikt zu verhindern obliegt dann einer Crew von Wissenschaftlern und Technikern, die auf der Raumstation Cloverfield mittels eines Teilchenbeschleunigers für eine endlose Energiequelle sorgen sollen. Das Experiment gelingt jedoch nicht und plötzlich sieht man die Erde nicht mehr und die Raumstation ist in eine tödliche Falle mutiert…

Der erste Film war eine Art Found-Footage Film, der zweite - 10 Cloverfield Lane - war dann fast eine Art Kammerspiel, während der dritte nun im Sci-Fi-Horror-Bereich anzusiedeln ist. Außer der ungewöhnlichen Veröffentlichung des Films und dem Namen „Cloverfield“ im Titel hat der tatsächliche Film überhaupt nichts innovatives und interessantes zu bieten. Man bekommt ein Werk vorgesetzt, dass es in dieser Art und Weise schon häufig - und meisten deutlich besser - gegeben hat.
© Scott Garfield / Netflix
Das dann häufig auch noch die Logik auf der Strecke bleibt und alles etwas wirr und unverständlich präsentiert wird, trägt natürlich auch nicht dazu bei, dass der Film in unserer Gunst steigt.

Im Endeffekt kann man sagen, dass The Cloverfield Paradox zwar ein halbwegs unterhaltender Film geworden ist, der aber zum Glück auf der heimischen Couch konsumiert werden konnte, denn einen Kinobesuch hätte der Film auf keinen Fall rechtfertigen können.

FAZIT - 60%

Genial, wie der dritte Film des Cloverfield-Franchise angekündigt wurde, der Film selbst ist leider alles andere als herausragend. Nun kann dann endlich auch Schluss mit der Filmreihe sein. Anstatt hier etwas Großes entstehen zu lassen, hat man scheinbar einem willkürlichen Film den Franchise-Namen verpasst und mit ein paar wenigen, sehr platziert wirkenden Szenen versucht, eine passende Verbindung herzustellen. Da dieser dritte Teil über Netflix abrufbar ist und man dadurch den Film eigentlich kostenlos sehen kann, kann man dem Film ja eine Chance geben, vor allem, wenn man die vorangegangenen beiden Film gesehen hat. Dafür extra einen Netflix-Account eröffnen wäre hier aber wirklich absolut übertrieben und sinnlos.

Autor: eichi

"The Cloverfield Paradox" - Trailer


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