Happy Death Day [Filmkritik]

Bildrechte: © Universal Pictures
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Get up. Live your day. Get killed. Again.

Und schon wieder ein Zeitschleifenfilm. Diesmal gehts allerdings nicht um ein erstes Date, das sich immer wieder wiederholen lässt - so wie in unserer kürzlichen Kritik zu „When We First Met“ - sondern um den Geburtstag von Tree Gelbman (gespielt von Jessica Rothe), der völlig anders endet, als man es sich je wünschen würde.

© Universal Pictures
Aber beginnen wir doch einfach von vorne, … nein, damit meine ich nicht, dass wir unsere Kritik neu starten, beginnen wir wirklich ganz von vorne, mit dem Opening des Films, das doch tatsächlich sehr witzig ist und durchaus die Freude auf den Film gehoben hat. Der Film beginnt nämlich mit dem bekannten Universal-Logo, bei dem der Schriftzug bekanntlich um den Globus kreist … doch hier, wie passend, wird das Intro dreimal vor Ablauf gestoppt und wieder von vorne gestartet.

Wie der Titel „Happy Death Day“ unschwer erkennen lässt, grüßt hier nicht täglich das Murmeltier, um das kommende Wetter vorherzusagen, sondern ein besonders lästiger und hartnäckiger Killer, der eben dafür sorgt, das der Geburtstag von Tree tödlich endet und jeden Tag aufs Neue erlebt werden muss…

Das hinter diesem Projekt lediglich ein bescheidenes Budget von rund vier Millionen Euro steckt, macht den Film gleich doppelt interessant. Den wirklich schlecht ist er nicht geworden. Vor allem, wenn man Zeitschleifenfilme mag, fühlt man sich hier sicher gut aufgehoben. Der Film könnte durchaus Spektakulärer sein, mehr Tiefgang wäre möglich gewesen, etwas bessere Darsteller, eine etwas ausgereiferter Story, … aber - denken wir nochmal an das geringe Budget zurück - es ist auf jeden Fall ein ansehnlicher Film geworden.

Was bleibt ist natürlich die Frage, wie Tree wieder aus dieser Zeitschleife kommt.

„Happy Death Day“ ist aber auf keinen Fall ein reiner Horrorfilm, es gibt auch immer wieder eine ordentliche Portion Humor. Was einem auffällt ist, dass es Regisseur Christopher Landon hier darauf angelegt hat, dass seine Hauptakteurin in wirklich jeder einzelnen Szene zu sehen ist.

FAZIT - 62%

Ein Zeitschleifenfilm, der eine gute Balance zwischen Horror und Komödie darstellt, der durchaus seine kleinen Schockeffekte hat und auch mal für einen Lacher zu haben ist. Knapp über dem Durschnitt, aber auf jeden Fall bei Möglichkeit einen Blick wert.

Autor: eichi

"Happy Death Day" - Trailer


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Happy Death Day, 2017

Happy Death Day

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