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The Good Liar - Das Alte Böse: Über die Geheimnisse, die wir wahren und die Leben, die wir leben


The Good Liar - Das Alte Böse:
Über die Geheimnisse, die wir wahren und die Leben, die wir leben

Bildrechte: © Warner Bros. France

Read between the lies.

Im neuen New Line Cinema-Film The Good Liar kommt es erstmals zu einer Zusammenarbeit zwischen Oscar-Gewinnerin Helen Mirren und den zweifach Oscar-Nomminierten Ian McKellen (für die wenigen unter euch, die es vielleicht nicht wissen, der "Gandalf"-Darsteller).

Bill Condon, der Oscar-prämierte Drehbuchautor von „Gods and Monsters“, führte Regie und produzierte den Film nach einem Drehbuch von Jeffrey Hatcher („Mr. Holmes“), basierend auf dem viel beachteten Roman von Nicholas Searle. Kinostart ist am 28. November 2019.

Storydetails: Der professionelle Hochstapler Roy Courtnay (McKellen) kann sein Glück kaum fassen, als er online die Bekanntschaft der betuchten Witwe Betty McLeish (Mirren) macht. Als Betty ihm die Türen zu ihrem Zuhause und ihrem Leben öffnet, stellt Roy erstaunt fest, dass er sich zu ihr hingezogen fühlt, was den eigentlich narrensicher geplanten Betrug in die tückischste Gratwanderung seines Lebens verwandelt.

Kommentare (2)


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06.12.19 - 11:59
Die meisten Rezensenten dieses Films reden fast ausschließlich von dem älteren Trickbetrüger Roy (Ian McKellen), der Betty, einer älteren, wohlhabenden Dame (Helen Mirren) ihr Vermögen abjagt. Das stimmt zwar, aber übersieht den Kern des Dramas. Dass Helen Mirren niemand ist, der sich über den Tisch ziehen lässt, weiß man spätestens seit der ‘Offenen Rechnung‘. Doch dass sie so auf Roys Vorhaben eingeht und dann am Ende grandios triumphiert war schon überraschend. Neben der Tatsache des Wieso? Und gerade das verleiht dem Film von Bill Condon seine Tiefe.
Alles läuft in der ersten Hälfte nach Roys Plan, der die Millionen auf sein Konto schaufelt. Es wird ein gemeinsames werden, was beide Partner befürworten. Sein Kumpel Vincent (Jim-DowntonAbbey-Carter) geht ihm dabei zuverlässig zur Finanzhand, bis er die Seite wechselt. Man könnte Verdacht schöpfen, wenn man Steven (Russell Tovey), den angeblichen Enkel von Betty, im Auge behält. Der schreibt angeblich an seiner Doktorarbeit über die berühmten Kriegsverbrecher der Nazis (Heß, Speer und Konsorten), die in Spandau einsaßen. Und jetzt stellt sich allmählich heraus, dass Roy und Betty ein gemeinsames Geheimnis teilen, das aber nur Betty erkannt und konsequent auf eine Lösung zusteuert. Es geht zurück bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Kleinere Aufklärer rauschen unbeachtet vorbei: Roy, der kein Deutsch kann liest den Spiegel. Am Ende ist Roy ein guter Lügner, der nur noch von Betty übertroffen wird, die mit viel mehr Weitblick und Umsicht den ahnungslosen Roy umgarnt und erledigt: nach einem Schlaganfall sitzt er wie ein Häufchen Elend sabbernd im Rollstuhl.
Spätestens seit Roy einen Mord begangen hat, ahnen wir, dass der freundliche Herr kein Unschuldslamm ist. Betty genieß ihre Rache: mit dem Tablet in der Hand, dass den Zugang zum gemeinsamen Konto ermöglicht. Sie straft ihn mit einem Druck auf die minus 50.000 $ Taste, jedes Mal, wenn er lügt.
Spannend gemacht! Ein hervorragender Plot mit grandiosen, facettenreichen Darstellern.

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08.07.19 - 10:10
scheint gut zu sein!

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