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Special: "Thriller" - die Top 10 Filme von "Jason"

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Jürgen (eichi) hatte bereits angekündigt, dass wir ein neues Feature einfügen werden, in dem wir euch unsere Favoriten aus verschiedenen Genres nennen.

Nach seiner Top-10, in der er unter anderem The Dark Knight und The Sixth Sense nennt, möchte ich euch meine nicht vorenthalten. Natürlich steht es jedem frei, seine eigene beizusteuern.

10. Platz

Training Day, 2001

Für seine Leistung in Training Day erhielt Denzel Washington einen Oscar - vollkommen zurecht! Normalerweise kennen wir ihn in vergleichsweise ruhigen Rollen, in diesem Cop-Thriller ist das anders: er mimt den Polizisten Alonzo Harris, der selbst krimineller ist als manche von denen, die er verhaftet. Als der Neuling Officer Jake Hoyt (Ethan Hawke) zu Harris stößt, stoßen gleichzeitig zwei Welten aufeinander: die von Harris, der lieber schießt als erschossen zu werden und die von Hoyt, der Konflikte eher meidet. Spätestens ab diesem Zeitpunkt entwickelt der Film ein rasantes Tempo, eine kompromisslose Handlung und ein bisschen Drama - toll!
Zum Film: Training Day
9. Platz

Machtlos, 2007

Platz neun geht an Machtlos und Jake Gyllenhaal, der darin den CIA-Analysten Douglas Freeman spielt, der bei seiner ersten Folterung dabei ist - welche er nicht mit sich vereinbaren kann. Die Besonderheit des Thrillers ist, dass die Handlung schon zu Beginn aufgelöst wird, erst aber am Filmende Sinn ergibt. Bis dahin schlägt sich Freeman wacker und versucht, den Gefangenen vor unnötigen Qualen zu retten. Gleiches versucht seine Ehefrau Isabella Fields El-Ibrahimi (Reese Witherspoon), die zuweilen aber etwas unmotiviert wirkt - was der Intensität und der Authenzität jedoch nicht merklich schadet.
Zum Film: Machtlos
8. Platz

8mm - Acht Millimeter, 1999

Privatdetektiv Tom Welles (Nicolas Cage) bekommt von einer alten Dame einen Film in die Hand gedrückt, in der offenbar eine junge Frau ermordet wird. Er hält es jedoch für eine Inszenierung, die typisch für so genannte Snuff-Filme ist. Um auf Nummer Sicher zu gehen, stellt er eigenhändig Nachforschungen an und entführt den Zuschauer hierbei in eine bizarre Welt zwischen Snuff, Hardcore-Pornographie und Sadomasochismus. Das klingt nach hartem Toback - ist es auch. Die Atmosphäre ist dicht und beklommen, Cage interpretiert seine Rolle glaubwürdig und vieles von dem, was man gemeinsam mit ihm im Untergrund erlebt, will man gar nicht sehen oder glauben. In den USA hat 8mm - Acht Millimeter wegen seiner kompromisslosen Darstellung ungewöhnlicher Thematiken sogar Demonstrationen hervorgerufen. So störten sich BDSM-Aktivisten daran, dass Snuff-Filme, Sexueller Missbrauch und BDSM in einen Zusammenhang gestellt wurden.
Zum Film: 8mm - Acht Millimeter
7. Platz

Zodiac - Die Spur des Killers, 2007

Die Handlung von Zodiac klingt erstmal gewöhnlich: ein Killer treibt sein Unwesen und wird von einigen Polizisten gejagt. Doch der Serienmörder spielt mit den Cops und schafft es, sich über Jahrzehnte zu verstecken. Der Journalist Paul Avery (Robert Downey Jr.) und der Karikaturist Robert Graysmith (Jake Gyllenhaal) wollen dem Versteckspiel ein Ende setzen und beginnen selbstständig zu recherchieren. Als Zodiac wieder zu morden beginnt, werden sowohl Polizisten als auch Avery und Graysmith geradezu besessen von der Vorstellung, ihn zu schnappen. Der Film weiß das hervorragend darzustellen, baut psychologische Elemente ein und kann jeden einzelnen Charakter und die Auswirkung der Verbissenheit an dem Fall glaubhaft darstellen. Und das interessante: die Geschichte ist noch nichtmal erfunden.
Zum Film: Zodiac - Die Spur des Killers
6. Platz

Inside Man, 2006

Inside Man sollte sich jeder ansehen, der auf ausgefallene Bankraub-Thriller steht. In dem Streifen geht es um eine Gruppe maskierter und schwerbewaffneter Bankräuber, die eine Bank im Herzen New Yorks überfallen. Als der Vorstandsforsitzende der betroffenen Filiale von dem Vorfall hört, engagiert er Madaline White (Jodie Foster), den Inhalt seines Schließfaches zu retten. Nicht lange dauert es, bis sie mit Detectiv Frazier (Denzel Washington) aneinander gerät, der die Kommunikation mit den Tätern leitet. Währenddessen werden nichtssagende Verhörvideos eingespielt, die den Zuschauer genauso verwirren wie Frazier. Man selbst hat die Aufgabe, sich die Geschichte zusammenzuschnippseln und herauszufinden, was da wirklich vorgeht. Ist es nur ein Raubüberfall oder steckt mehr dahinter? Glauben die Räuber wirklich, das von der Polizei umstellte Gebäude einfach so verlassen zu können oder haben sie ganz andere Pläne? All diese Fragen und die rasante Erzählart machen Inside Man ungeheuer spannend und sehenswert.
Zum Film: Inside Man
5. Platz

Heat, 1995

Heat ist extrem kaltschnäuzig, kompromisslos und konsequent. In den Hauptrollen: Robert De Niro und Al Pacino. De Niro spielt seinerseits einen Profigangster, der mit seiner Gang spektakuläre Raubüberfälle begeht. Seine Philosophie lässt sich schnell zusammenfassen: er will nie wieder zurück ins Gefängnis und er bindet sich an nichts, was er nicht innerhalb von 30 Sekunden loswerden könnte. Dieser hartgesottene Einzelgänger trifft auf Lieutenant Vincent Hanna (Al Pacino), der zwar als Ass in der Spurensuche gilt, der aber von seinem chaotischen Privatleben frustriert wird. Somit beschränkt sich Heat keineswegs nur darauf, Raubüberfälle zu zeigen - er charakterisiert die Figuren klar und erzählt deren eigene Geschichte. So wird der Thriller intensiv, spannend und hat obendrein einiges an Action zu bieten.
Zum Film: Heat
4. Platz

Die Jury, 1996

Zweifelsohne ist der Justizthriller Die Jury einer der besten, wenn es um die Frage geht, welcher Film Drama, Thriller, Justiz und Rassismus miteinander verbindet. Darin geht es um Carl Lee Hailey (Samuel L. Jackson), der die Vergewaltiger seiner Tochter erschossen hat und dem deswegen die Todesstrafe droht, und um dessen Verteidiger Jake Tyler Brigance (Matthew McConaughey), der auf mildere Umstände plädiert, um seinen Klienten vor dem Tod zu wahren. Tief hinter dieser Fassade von Tat und Selbstjustiz verbirgt sich eine Geschichte über Rassismus und soziale Misständie, die es auch außerhalb der USA gibt. Emotional dargebracht, bisweilen etwas überspitzt, aber dennoch unterhaltsam, ist Die Jury ein emotionaler Film, den man gesehen haben sollte.
Zum Film: Die Jury
3. Platz

Identität, 2003

Zehn Menschen finden in einer stürmischen Nacht Unterschlupf in einem Hotel. Keiner von ihnen ahnt, dass es die letzten Stunden ihres Lebens sein könnten, bis die erste Leiche gefunden wird. Ein mörderischer Countdown setzt ein und sie müssen herausfinden, warum gerade sie zusammengefunden haben und was eigentlich wirklich los ist. Identität verbindet in einmaliger Weise verschiedene Elemente: das obligatorisch schlechte Wetter, das Rätsel um den Mord und die Zusammenkunft, gekonnt falsch gelegte Fährten um den Zuschauer zu verwirren und ein Ende, das wahrscheinlich für jeden von uns überraschend kam.
Zum Film: Identität
2. Platz

Sieben, 1995

Keine Top-10 ohne Sieben, immerhin schafft es kaum ein Film eine Geschichte konstant so erzählen, dass man sich von ihr eingesogen fühlt. Mehr noch: sie ist durchgehend schlüssig, glaubwürdig und dank der Ermittler William Somerset (Morgan Freeman) und David Mills (Brad Pitt) und ihren Eigenheiten äußerst unterhaltsam. Die Geschichte eines Mörders, der sich die Sieben Tödsünden als Motiv nimmt, ist schlichtweg genial ausgewählt und perfekt umgesetzt worden. Nicht nur der Schauspielcast stimmt, auch die musikalische Untermalung - unter anderem mit Johann Sebastian Bach - hätte nicht besser ausgewählt werden können.
Zum Film: Sieben
1. Platz

21 Gramm, 2003

Bei 21 Gramm handelt es sich um eine Mischung zwischen Thriller und Drama und eigentlich müsste er sich den ersten Platz mit Sieben teilen - denn ich finde, beide sind gleich gut, behandeln unterschiedliche Themen. Während sich Sieben den Todsünden verschreibt, beschäftigt sich 21 Gramm mit lebenseinschneidenden Unfällen, die Auswirkungen auf drei völlig unterschiedliche Menschen haben - wobei die Handlung noch nichtmal das wichtigste Element ist. Bei dem Film kommt es auf die Inszenierung an und die scheint durchgehend verwirrend und sinnlos, bis sie am Ende - nach fast 2 Stunden - vollständig und eben doch sinnvoll ist. Für so eine Darstellung muss man aber auch offen sein. Wenn man das ist, kann ich versichern, dass einen ein Stück Kunst erwartet, das unerwartet dramatisch und spannend ist.
Zum Film: 21 Gramm

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Kommentare (4)


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Filmfreak
23.03.10 - 09:03
Auch mit dieser 2. Liste stimme ich persönlich mit den meisten Titeln überein und würde ebenso wie ihr diverse Empfehlungen dafür aussprechen.

Sehr schön Daniel!


P.S. Ja das mit der Reihung sehe ich genau so wie Jason & eichi.

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Jason
23.03.10 - 08:01
danke euch

@eichi
die reihung ist das größte problem

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Flykilla
23.03.10 - 07:28
Schöne Liste, mit den Meisten stimme ich überein. Aber Identität würde ich in meiner Liste nicht nennen, dafür noch Filme wie Narc oder Collateral.

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eichi
22.03.10 - 23:30
wenn ich mir deine top10 so ansehen, finde ich mich in einigen filmen auf jeden fall wieder. zb identität hatte ich ja zumindest zusätzlich zu meiner top10 genannt.

es ist aber wirklich nicht so einfach, eine reihung durchzuführen, oder?

kann mich mit deiner list zum größten teil identifizieren und würde von daher sagen, dass deine liste einige gute empfehlungen bietet!

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