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Der Tausendsassa! Exklusives Interview mit dem österreichischen Schauspieler Karim Karman

Bildrechte: © ORF
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Vielen Dank für die Möglichkeit ein exklusives Interview mit Ihnen führen zu dürfen, lieber Herr Karim Karman. Wir legen auch gleich mit unseren Fragen los...

Wie sind Sie auf die Idee gekommen Schauspieler zu werden?

Ich trat schon das erste Mal im Kindergartenalter im Haus der Begegnung in Liesing auf, da war es mir noch nicht wirklich bewusst, wohin mein Weg führen wird. In jungen Jahren war ich verschlossen und schüchtern. Ich beschloss im Alter von 22 Jahren, nach einem Angebot, einer Theatergruppe in Heiligenstadt beizutreten um meine Schüchternheit loszuwerden. Ich spielte kleine Rollen in Nestroy-, Raimund- und anderen Stücken. Der Kontakt zum Publikum und das Lampenfieber haben bis heute seinen Reiz für mich nie verloren. Später begann ich in Serien und Filmen mitzuspielen und zuletzt bekam ich die Möglichkeit den Camillo Castiglioni (Der Millionensassa - Das schillernde Leben des Finanzjongleurs Camillo Castiglioni) darzustellen.

In den letzten Monaten gab es für uns alle ja eine neue, sehr herausfordernde Zeit. Wie war/ist die Corona Zeit für Sie?

Kurz gesagt schrecklich, mir fehlte irgendwie dauernd Etwas und was es für die ganze Branche und die Kulturschaffenden bedeutet brauche ich nicht extra erwähnen. Aber es geht schon zögerlich los, es kommen wieder erste Rollenanfragen.

Welcher Dreh war für Sie am Interessantesten?

Interessant waren alle, in jedem Film nimmt man Erfahrungen mit. Der letzte Dreh war zweifelsohne für mich der Längste und Schönste, da ich ja als Hauptdarsteller im Mittelpunkt stand und auch das Thema und die Person faszinieren.

Was würden Sie gerne für Charaktere spielen?

Durch zwei Kabarett-Theaterprogramme habe ich meine komödiantische Seite entdeckt. Dort spielte ich unter anderem einen unfreundlichen Wiener Kellner wie einst bei Karl Farkas und Ernst Waldbrunn und war sehr erfolgreich, dies würde ich gerne ausbauen mit einem eigenen Kabarettprogramm. Aber auch herausfordernde Charaktere reizen mich: verrückt und bösartig.

Welche Persönlichkeiten sind für Sie künstlerische Vorbilder?

Otto Schenk, dann Sir Peter Ustinov und Marlon Brando. Von den österreichern Hollywood-Filmstars finde ich Christoph Waltz sehr beeindruckend. Jedoch möchte ich natürlich meinen eigenen Stil prägen und auch mal in internationalen Produktionen mitwirken.

Was wäre ihr größter Traum?

Einmal mit Otto Schenk zusammenzuspielen oder im Kabarett Simpl mit Michael Niavarani aufzutreten.

Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen und die Einblicke, die Sie uns damit offengelegt haben. Wir wünschen auf jeden Fall viel Glück für Ihren größten Traum, vielleicht geht er ja noch in Erfüllung!

"Der Millionensassa - Das schillernde Leben des Finanzjongleurs Camillo Castiglioni" - Trailer


Kommentare (3)


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kurenschaub

kurenschaub


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06.08.20 - 15:04
okay doch!

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notsina

notsina


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06.08.20 - 12:21
Auf dem Bild oben würde man fast meinen, es wäre ein Ausschnitt aus der Pate. Aber so wie filmfan, ich kenne den Darsteller leider auch nicht.

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filmfan

filmfan


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06.08.20 - 12:14
Nettes Interview, nur hab ich von dem guten Mann leider bisher noch nie etwas gehört? Mag aber vielleicht auch sein, dass ich aus dem Nachbarland komme?

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